Ceratizit Innovation Podcast

Ceratizit Innovation Podcast

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Zeratizid Innovation Podcast. Schön, dass ihr auch heute wieder

00:00:13: mit dabei seid. Und es lohnt sich wirklich, denn heute haben wir eine Spezialausgabe,

00:00:17: auf die ich mich ganz besonders freue. Hinter den Kulissen des Werkzeugherstellers Hilti.

00:00:23: Ja, im Zeratizid Innovation Podcast sprechen wir oft über Vollhard-Metallwerkzeuge,

00:00:29: für die Zersparnungstechnik. Doch es gibt auch Werkzeuge aus anderen Branchen,

00:00:34: bei denen Hard-Metall eine entscheidende Rolle spielt. Bestes Beispiel hierfür sind Hammerbohrer

00:00:40: mit Hard-Metallkopf für den berühmten Bohrhammer von Hilti. Und warum es den nicht im normalen

00:00:46: Baumarkt zu kaufen gibt, mit welchen Herausforderungen die Bauindustrie aktuell zu kämpfen hat und

00:00:52: warum Hilti viel in die eigene Firmenkultur investiert. Dies und vieles mehr besprechen wir

00:00:59: in dieser Episode. Und wer könnte uns diese Fragen besser beantworten als der Vorsitzende

00:01:06: der Konzernleitung bei Hilti, Jan Dungaji. Ich freue mich sehr aufs Gespräch und euch viel Spaß beim Zuhören.

00:01:15: Ja, hallo Jan, ich freue mich sehr, dass du dir heute die Zeit für unseren Podcast genommen

00:01:21: hast. Ich könnte mir vorstellen, in deiner Position hat man unglaublich viel um die Ohren und

00:01:25: wahrscheinlich einen recht vollen Kalender, oder? Das ist tatsächlich so. Also ich habe einen vollen

00:01:30: Kalender, viel um die Ohren, das klingt so etwas negativ. Also sagen wir mal, ich bin gut beschäftigt,

00:01:36: ich genieße ja meinen Job und genieße auch den vollen Kalender. Ja, umso mehr freut es uns,

00:01:41: dass du dir heute die Zeit genommen hast. Jetzt dürfen wir verraten, den Kontakt zu dir haben wir

00:01:45: bekommen von unserem langjährigen Vorstandsvorsitzenden von Seratizid, dem Thierry Wolter, der hat den

00:01:51: hergestellt, der ist inzwischen im Ruhestand. Ich glaube, ihr hattet viel miteinander zu tun, oder?

00:01:56: Ich hatte mit Thierry zu tun, muss ich sagen, ich habe schon seit sehr vielen Jahren mit Seratizid

00:02:02: zu tun auf verschiedenen Ebenen, als ich nach operativ tätig war, als ich Bio-Head war vor 20

00:02:07: Jahren und da hatte ich natürlich nicht oder noch nicht mit dem Thierry zu tun, sondern mit Kollegen,

00:02:11: die halt auf anderen Stufen bei euch waren. Aber ja, mit der Thierry hatte ich zu tun, noch mehr

00:02:16: hatte ich auch mit dem Jacques Lannis zu tun damals, der mittlerweile auch in Erpension ist und

00:02:21: jetzt dann natürlich mit Frank Thomme. Hat sich denn der Thierry aus dem Ruhestand mal bei dir

00:02:25: gemeldet, weißt du, was er aktuell macht? Nein, noch nicht, aber was nicht, ich kann ja noch werden

00:02:30: bekanntlich. Ich denke, er hört ab und zu nochmal in den Podcast rein, also Thierry hier der Aufruf,

00:02:34: da kannst du dich gerne auch nochmal melden. Ja, bei uns ist es Tradition, dass wir mit einer netten

00:02:40: Rubrik starten und damit wollen wir jetzt auch beginnen, denn das ist der Blickwinkel. Ganz genau,

00:02:48: Jan, das nennt sich der Blickwinkel, ich gebe dir einen Satz vor und du kannst ihn gerne nach deinem

00:02:52: Gusto vervollständigen. Sollen wir starten? Okay, wenn ich nicht CEO von Hilti wäre, dann würde ich

00:03:00: beruflich vermutlich Folgendes machen. Also ich wollte schon immer Pilot werden, ich weiß nicht,

00:03:05: ob ich das machen würde, aber das war zumindest mein Ziel immer. Hast du das denn im Privaten

00:03:10: umgesetzt? Also Modellflugbau muss ich zugeben, das mache ich gerne, auch als Hobby mit meinem Sohn,

00:03:16: aber beruflich habe ich es ja auch umgesetzt, weil ich ja manchmal habe ich das Gefühl,

00:03:20: dass ich mindestens gleich viel in der Luft bin, wie ein normaler Pilot. Das bringt der Job

00:03:26: wahrscheinlich mit sich. Das bringt der Job mit sich. Nachhaltigkeit bedeutet für mich,

00:03:30: Nachhaltigkeit bedeutet, dass jeder einzelne sorgsam umgeht mit den Ressourcen, die dieser

00:03:38: Planet uns zur Verfügung stellt. Das ist die Verantwortung von jedem Einzelnen und nicht

00:03:43: von anderen. Dieses Werkzeug hat die Baubranche wirklich einen großen Schritt nach vorne gebracht.

00:03:49: Alles klar, ich meine, ich muss mich gar nicht überlegen, das ist der Bohrhammer, der Anfangs

00:03:54: 70er Jahre von Hilty übrigens auf den Markt gebracht wurde. Ja, wenn ich Musik höre, dann entscheide

00:04:01: ich mich für eine Playlist von... Die stelle ich selber zusammen. Ich muss sagen, ich habe einen ganz

00:04:05: breiten Musikgeschmack von Klassik über Oper, über Rock und Pop bis Bollywood. Okay. Ich höre

00:04:14: eigentlich alles gerne und die Gitarren, die ich dabei dir im Hintergrund sehe, die sind natürlich

00:04:18: ganz sympathisch. Okay, am Ende gibt es auch immer noch die Frage nach einem Lieblingssong, der auf

00:04:23: unsere Playlist kommt. Da kannst du dir vielleicht jetzt schon mal was überlegen. Kommen wir aber

00:04:26: später noch mal dazu. Eine gesunde Firmenkultur bedeutet für mich... Eine gesunde Firmenkultur

00:04:35: definiert nicht, was wir tun, sondern wie wir miteinander umgehen. Die Firmenkultur definiert

00:04:42: das wie und die Strategie des was. Das war für mich persönlich in letzter Zeit ein absoluter

00:04:49: Gänsehaut-Moment. Ich gehe gerne ins Konzert und das war ein wunderbares Konzert von den vier

00:04:58: Jahreszeiten von Vivaldi. Ja, kann ich nachvollziehen. Wenn wir die Zukunft positiv beeinflussen wollen,

00:05:04: dann sollten wir mit folgendem noch heute beginnen. Das tun, was wir für richtig halten,

00:05:11: weil oft nur im Hamsterrad und reagieren nur anstelle zu agieren. Das ist für mich der

00:05:20: spannendste Sport der Welt. Cricut. Tatsächlich. Ich bin ja auch in Indien aufgewachsen und jeder,

00:05:26: der Indien kennt, weiß, dass Cricut in Indien ist mehr als nur ein Sport. Wenn du mal Zeit hast,

00:05:31: musst du mir bitte mal die Regeln erklären. Die verstehe ich genauso wenig wie American Football.

00:05:34: Da bist du mich zu sehr mit beschäftigt. Aber ich finde es immer sehr spannend und es sieht auch

00:05:39: interessant aus dieser Sport. Diese Hölzchen da umzuwerfen. Ist auch so. Cricut ist ein sehr

00:05:45: vielseitiger Sport mit Taktik, mit Strategie, aber auch immer mehr in den verschiedenen Formen,

00:05:52: auch mit einem sehr starken sportlichen Engagement. Okay, Cricut. Wenn ich politisch eine Sache in

00:05:59: Europa ändern könnte, dann wäre das. Große Frage und ich weiß gar nicht, ob das politisch ist,

00:06:07: aber ich glaube, dass Europa mehr in die Zukunft schauen muss als in die Vergangenheit. Europa

00:06:17: hat sehr viel erreicht und das Erreichte ist etwas, was man stolz sein kann, aber das Erreichte

00:06:24: ist auch eine Hypothek und man muss aufpassen, dass nicht andere Regionen der Welt, die diese

00:06:30: Historie nicht haben, einem links überholen, weil sie halt agiler sind, weil sie halt eben nach vorne

00:06:37: schauen und nicht zu stark mit dem Besitzstand waren. Okay, letzte Frage oder viel mehr letzter Satz.

00:06:45: Hierüber kann ich wirklich herzhaft lachen. Ich lache viel und ich lache gern. Ich weiß nicht, ob du

00:06:51: den Emil Steinberger kennst. Das ist ein Schweizer Kabarettist, Komiker. Ist der schon etwas älter,

00:06:58: Emil? Der ist schon etwas älter, E wie Emil. Ich liebe das. Der war so in den 70er und 80er Jahre

00:07:04: bekannt. Ich finde, dieses Niveau an Comedy hat selten gegeben. Also wenn du mal Zeit hast,

00:07:12: hör mal rein, das ist wirklich, das ist wirklich. Ich meine, dass Emil mir in meiner Kindheit mal

00:07:16: über den Weg gelaufen ist, genauso wie Heinz Erhard. In meiner auch, in meiner auch. Dann sage ich

00:07:21: erstmal danke schön für den kurzen privaten Einblick bis hierhin und ich würde sagen, wenn

00:07:25: du magst, dann steigen wir direkt ins Thema ein. Sehr gerne. Ich habe mich ein bisschen schlau

00:07:28: gemacht, den Namen Hilti. Ich habe auch mal im Freundeskreis gefragt. Den kennen die meisten

00:07:32: vermutlich vom Bohrhammer, von Bohrmaschinen. Aber ich glaube, darauf beschränkt sich ja euer

00:07:38: Portfolio nicht. Da gibt es ein bisschen mehr noch, oder? Ganz genau. Der Bohrhammer ist übrigens

00:07:42: auch nicht das erste Produkt, das wir auf den Markt gebracht haben, sondern das war das der X-Gerät,

00:07:47: das ist Direktbefestigung. Das war das erste Produkt, aber was uns jetzt wirklich berühmt gemacht

00:07:52: hat, war eben genau dieser Bohrhammer, die legendäre TE17. Dafür sind wir immer noch heute

00:07:56: bekannt, obwohl die Geräte nur die Hälfte von unserem Umsatz ausmachen, die andere Hälfte,

00:08:03: oder sogar noch ein bisschen mehr, der kommt vom Verbrauchsmaterial. Vom Verbrauchsmaterial.

00:08:08: Gib uns mal ein, zwei Beispiele, was ist da bekannt? Also natürlich der Bohrer, wenn ich mit

00:08:14: Zehrer Tzitzit rede, natürlich der Bohrer, obwohl der Bohrer ist jetzt nicht so groß und der Bohrer

00:08:19: den zählen wir auch umsatzmäßig zu den Geräten hinzu. Dübel. Dübel ist das bekannteste. Der

00:08:25: Hilti Dübel, sehr berühmt, zuverlässig, auch wichtig, weil man mit dem Dübel auf sehr viel

00:08:30: Verantwortung trägt, weil das Gebäude muss ja schon endlich halten. Aber wir machen auch mehr,

00:08:35: Brandschutz, ja die Liste ist lange. Okay. Und letztendlich, alle diese Dinge dafür da,

00:08:42: damit eure Kunden auch produktiver werden. Kannst du uns ein Beispiel nennen, wie ihr das schafft,

00:08:47: dass eure Kunden produktiver werden? Natürlich mit hervorragender Qualität, davon gehe ich

00:08:51: erst mal aus. Dafür seid ihr ja auch bekannt. Richtig. Und gerade in unserer neuen Strategie

00:08:55: haben wir unser Kundenversprechen neu definiert und das ist, dass wir der beste Partner für die

00:09:01: Produktivität, für die Sicherheit und für die Nachhaltigkeit sein wollen. Wenn es um die

00:09:06: Produktivität geht, dann haben wir auch definiert, dass wir den Kunden in allen Aspekten helfen wollen

00:09:12: und nicht nur auf der Baustelle. Also was wir traditionell gemacht haben schon immer, ist

00:09:18: dem Kunden helfen, produktiver zu sein auf der Baustelle mit den besten Produkten, eben dem

00:09:23: beresten Bohemmern, Dübel, Brandschutz, Vermessungsgeräte, Lasergeräte, Direktbefestigungsgeräte,

00:09:31: die Liste ist lange. Aber wenn wir mit unseren Kunden reden, dann hören wir immer wieder,

00:09:35: dass das Produktivitätsverbesserungspotenzial in der Art und Weise, wie der Kunde seine

00:09:40: Geschäfte führt, mindestens gleich groß ist. Und deshalb haben wir jetzt auch in der neuen

00:09:44: Strategie entschieden, dass wir neben der Baustelle, neben den Produkten, für die man uns kennt,

00:09:51: auch den Kunden helfen wollen, produktiver zu sein in der Art und Weise, wie der Kunde seine

00:09:57: Firma führt. Und um das zu tun, muss man den Kunden helfen, seine Prozesse zu verbessern und um den

00:10:03: Kunden zu helfen, seine Prozesse zu verbessern, braucht man Software. Also ein Beispiel, wie wir

00:10:07: jetzt auch der beste Partner für die Produktivität sein wollen, neben den Geräten, nehmen immer

00:10:13: noch die beste Geräte zu entwickeln, ist es eben auch Software zu entwickeln. Und Software, die keinen

00:10:20: Hardware bezüge Software, die den Kunden helfen, seine Firma produktiver zu führen, effizienter zu

00:10:26: führen. Okay, auf die Software gehen wir gleich nochmal im Detail an. Was mich erst mal interessiert,

00:10:30: vielleicht mal so ein etwas größeren Blick. Eure Kunden kommen ja vorwiegend aus der Bauindustrie,

00:10:34: wenn ich das richtig verstanden habe. Kannst du uns mal mitnehmen, welcher Herausforderung muss

00:10:38: ich die Branche bzw. eure Kunden derzeit stellen? Man hört ja immer, es sieht aktuell nicht so rosig

00:10:44: aus. Ja, wissen Sie, man muss unterscheiden zwischen aktuell und langfristig. Und aktuell ist der

00:10:51: Bau, zumindest in Zentraleuropa, etwas in einer Bässe und das hängt natürlich von den Zinsen

00:10:57: ab. Je teurer das Geld ist, desto weniger wird investiert. Aber das sind Zyklen. Und die Zyklen,

00:11:03: die ändern sich wieder. Und man sieht ja auch schon die ersten Indikatoren von sinkenden Zinsen und

00:11:10: einer etwas wieder stärkeren Bauaktivität. Aber ganz unabhängig von diesen Zyklen steht der Bau

00:11:18: natürlich schon vor Herausforderungen. Wenn als erstes der Bau ist eine fantastische Industrie,

00:11:23: hier ist die größte Industrie, glaube ich, weltweit mit 15 Prozent vom weltweiten Brutsozialprodukt

00:11:29: wird im Bau erwirtschaftet und einer in zehn Personen arbeitet im Bau weltweit. Also eine

00:11:35: signifikante Industrie. Aber dieser Bau, und das wissen wir alle, da wird heute wahrscheinlich

00:11:41: immer noch so gearbeitet wie vor Generationen. Und der Bau ist die einzige Industrie, die keine

00:11:47: Produktivität geliefert hat. Also Produktivität ist eine große Herausforderung. Der Bau ist

00:11:52: wahrscheinlich heute weniger produktiv als noch vor 100 Jahren. Als einzige Industrie. Alle anderen

00:11:59: Industrie sind produktiver geworden, Fabriken sind besser geworden, Liener geworden. Beim Bau ist

00:12:03: der Gegenteil der Fall. Dann eine andere große Herausforderung ist qualifizierte Arbeitskräfte

00:12:10: zu finden, um auf den Baustellen zu arbeiten. Das sagen uns alle Kunden. Und da gibt es verschiedene

00:12:15: Gründe dafür. Aber die jungen Leute mehr und mehr sehen den Bau nicht als eine attraktive Industrie,

00:12:22: um eine lebenslange Karriere drin zu machen. Und ein Grund dafür kann auch hellten Safety sein. Ich

00:12:29: meine auf dem Bau gibt es vermehrt Themen mit der Arbeitssicherheit, Staub, Vibration, Tripping

00:12:36: over Cables, Falling from Heights. Also die Liste ist lang. Das ist eines der Gründe. Und schlussendlich

00:12:42: auch aus aktuellem Anlass. Ich meine, der Bau ist der größte Produzent von CO2-Emissionen

00:12:48: weltweit. Und mit den ganzen Klimathemen, die wir momentan alle weltweit erleben, ist das kein Thema,

00:12:54: auf das irgendjemand stolz ist. Also der Bau ist eine wichtige Industrie, eine große Industrie,

00:12:59: eine strategisch signifikante Industrie, die ja, sie erlebt Zyklen, aber der Bau, der wird nie

00:13:07: weggehen, weil jeder braucht ein Dach über seinem Kopf. Aber der Bau hat strukturell Herausforderungen

00:13:13: zu meistern. Kannst du uns vielleicht mal ein, zwei Beispiele nennen, was Hilti macht oder welche

00:13:17: Maßnahmen ihr ergreift, um hier gegenzusteuern? Was kann man tun? Du hast gerade schon mal das

00:13:21: Thema Fachkräftemangel angesprochen. Klar, am Zins könnt ihr aktiv natürlich nichts ändern,

00:13:26: aber welche Maßnahmen kann man ergreifen? Also unser Ziel ist es, der beste Partner zu sein für

00:13:30: unsere Kunden in der Produktivität, in der Sicherheit und für die Nachhaltigkeit. Und wenn ich

00:13:36: jetzt Nachhaltigkeit sage, dann ist es nicht nur die Nachhaltigkeit von Hilti, sondern auch die

00:13:41: Nachhaltigkeit von unseren Kunden. Und da helfen wir die Kunden, nachhaltiger zu sein, dadurch,

00:13:47: dass unsere Produkte nachhaltiger sind, dadurch, dass wir auch dem Kunden helfen, zum Beispiel

00:13:51: mehr mit Holz zu bauen. Und Holz ist ein Bereich, in dem wir jetzt viel investieren, weil klar, ein

00:13:57: Holzbau ist natürlich nachhaltiger als ein Beto und Stahlbau. Die Sicherheit auch hier, der beste

00:14:03: Partner für die Sicherheit, heißt es nicht nur die Sicherheit von unseren eigenen Mitarbeitern,

00:14:07: sondern auch die Sicherheit von unseren Kunden. Und schon sämtlich Produktivität habe ich das

00:14:12: Beispiel vorhin ja schon gebracht, den Kunden zu helfen, nicht nur produktiver zu sein,

00:14:16: auf der Baustelle, sondern auch in der Art und Weise, wie sie ihre Firmen führen.

00:14:20: Würdest du denn sagen, dass das nur ein Thema ist, was euch betrifft? Oder kann man sagen,

00:14:25: grundsätzlich, dass die komplette Bauindustrie sich in die richtige Richtung wandelt, um besser

00:14:30: zu werden? Oder gibt es da noch viel Nachholbedarf? Also der Bau ist unter Druck. Und wegen diesem

00:14:37: Druck wandelt sich der Bau mit oder ohne uns. Was wir aber glauben und wir sind felsenfest davon

00:14:45: überzeugt ist, dass wir am besten positioniert sind, um diesen Wandel voranzutreiben. Und ich

00:14:51: meine, dafür gibt es drei Gründe. Das eine ist die Innovation. Wie investieren ihr das Jahr? Eine

00:14:56: halbe Milliarde Schweizer Franken fast in die Innovation, um neue Produkte auf den Markt zu

00:15:01: bringen, die dem Kunden helfen, Sachen anders zu tun, um den Bau besser zu machen. Also ganz

00:15:08: wichtige Innovation. Der zweite Grund ist der direkte Kundenkontakt, weil Hildekamaneur beim

00:15:13: Hildekaufen. Also uns gibt es ja nicht im Handel. Und deshalb sind wir jeden Tag mit unseren Kunden

00:15:20: mehrmals in Kontakt. Wir haben tausende Leute, 15.000 plus Leute, die nur im Vertrieb tätig sind.

00:15:27: Und diese Vertriebsmitarbeiter, die verfügen über ein Schatz von Wissen. Und dadurch können wir

00:15:33: nicht nur die besten Produkte entwickeln für die Kunden, weil wir die Bedürfnisse am besten

00:15:38: kennen, sondern wir können auch die Kunden helfen, diese innovativen Produkte umzusetzen. Und

00:15:42: schlussendlich, und der letzte Grund und wahrscheinlich der wichtigste, ist das Vertrauen,

00:15:47: dass man in die Marke Hildekamaneur legt. Weil gerade wenn ein Kunde Hilfe braucht, um den Bau

00:15:54: besser zu machen, der Bau ist eine traditionelle Industrie. Wir bauen heute, wie noch vor Generationen,

00:16:00: da braucht der Kunde ein Partner, da braucht der Kunde eine Firma, mit der er durch diesen Wandel

00:16:08: durchgehen kann. Und der will der Kunde natürlich eine Firma, die man vertraut, eine Firma, die

00:16:11: er kennt, eine Firma, von der er weiß, dass die auch in 15 oder 15 Jahren noch da sein wird. Und

00:16:18: für viele Kunden sind wir als Hildekamaneur genau diese Firma. Und deshalb glauben wir, dass wir

00:16:24: diesen Bau jetzt, ich meine, ja, der Bau wird besser, der Bau muss besser werden, aber wir sind

00:16:29: wahrscheinlich am besten positioniert von allen Mitwettbewerbern, weil wir auch uniques in den

00:16:34: Einmalen in der Kombination von der Innovation, vom Direktvertrieb und von diesem Vertrauen in

00:16:39: unsere Marke. Jetzt hast du gerade gesagt, Direktvertrieb, ihr seid sehr nah am Kunden dran.

00:16:43: Wahrscheinlich aus diesem Grund wisst ihr auch genau mit den Kundenbedürfnissen umzugehen und

00:16:49: könnt dann in die Richtung auch arbeiten und entwickeln, oder? Das ist genau der Punkt. Der

00:16:53: Direktvertrieb hat zwei große Vorteile. Das eine ist, wir sind präsent auf den Baustellen,

00:16:58: wir besuchen unsere Kunden täglich, wir verstehen unsere Kunden, wir wissen, was die Herausforderungen

00:17:04: sind, die der Kunde hat und wir können spezifische Lösungen entwickeln, um diese Herausforderungen

00:17:08: zu meistern. Und wenn man ein neues Produkt entwickelt hat, die Software ist ein Beispiel,

00:17:14: das kann man nicht einfach ins Regal hängen und dann hoffen, dass der Kunde es kauft, sondern man

00:17:19: muss den Kunden an der Hand nehmen, muss den Kunden begleiten, helfen und auch nach dem

00:17:24: Verkauf unterstützen in der Umsetzung davon. Und das ist der zweite große Vorteil vom

00:17:30: Direktvertrieb. Also Innovation und Direktvertrieb, das geht an den Hand. Davon, wenn ich felsenfest

00:17:36: überzeugt, also das eine geht nicht ohne das andere. Ja, und die Kunden haben sicherlich sehr

00:17:40: spezielle Bedürfnisse und ich glaube, das ist auch eine prima Brücke, die uns direkt zu unserer

00:17:46: nächsten Rubrik führt und das ist die Schätzfrage. Ganz genau die Schätzfrage. Hier darf jetzt

00:17:54: John geschätzt werden und der Kunde, von dem wir jetzt sprechen, der hatte wohl auch ganz besondere

00:17:59: Anforderungen an sein Werkzeug beziehungsweise seine Bohrmaschine, um ins Guinness Book of Records

00:18:05: zu kommen. Aufgepasst. Wir sprechen von T. Hui Jiang, der den Weltrekord von der Decke hängend an

00:18:15: einer Bohrmaschine für die meisten Rotationen in einer Minute hält. Und ich möchte von dir

00:18:22: wissen, was glaubst du, wie viele Rotationen hatte er im Jahr 2008 in Spanien geschafft? Und noch

00:18:29: viel interessanter war das vielleicht sogar eine Hilti-Maschine. Ich weiß es nicht, ich habe das

00:18:34: aus dem Guinness Book of Records gefischt. Also um das nochmal Audio zu visualisieren, er hängt an

00:18:40: der Decke an einer Bohrmaschine, er startet diese Bohrmaschine und er dreht sich sozusagen wie so

00:18:46: eine Eiskunstläuferin oder ein Eiskunstläufer eine Minute lang. Und jetzt kommt deine Schätzung,

00:18:51: mein lieber John, wie oft hat er sich in diesen 60 Sekunden gedreht? Und unsere Zuhörer und Zuhörer

00:18:57: innen dürfen auch gerne schätzen. Die Auflösung kommt dann am Ende dieser Episode. John, hast

00:19:02: eine Idee, ich habe mich komplett verstätzt. In einer Minute und er hat das wirklich eine Minute

00:19:09: durchgestanden und er war nicht tot nachher. Nein, nein, er hat es überlegt. Es gibt ein fröhliches

00:19:13: Foto, das packen wir auch gerne in die Show-Notes, wie der liebe Thuy Jiang dort an der Decke hängt.

00:19:19: Er hat das überstanden. Gut, der Rekord ist von 2008, ich glaube er hat noch nicht versucht,

00:19:24: wieder zubrechen. Also liebe Zuhörer, bitte macht das nicht nach, weil das ist sicherlich nicht

00:19:30: der gesunde, keine Ahnung, 3000. 3000? Ja, ich sage jetzt mal eine große Zahl, ich mag große Zahlen.

00:19:36: Okay, dann nehmen wir mal 3000. Er hat die Bohrmaschine laufen lassen und ist in der Rotationsgeschwindigkeit

00:19:44: von der Bohrmaschine, hat er sich drehen lassen. Hat der Körper sich gedreht? Bohrmaschinen drehen

00:19:48: schnell und wenn er mit jeder Umdrehung sicher auch selber hat, drehen lassen. Ja. Okay, wir nehmen

00:19:57: das mal so mit. Fun Fact der Thuy Jiang ist tatsächlich auch deutscher und vielleicht kann man ihn ja

00:20:02: mal kontaktieren und mal fragen, wie es ihm dabei ergangen ist. Die Auflösung gibt es dann am Ende

00:20:07: unserer Podcast-Episode. Bleiben wir doch mal bei den Weiterentwicklungen, Jan. Neben eurem klassischen

00:20:13: Portfolio bietet ihr jetzt auch Software an, das hast du am Anfang schon kurz erwähnt. Wie wirkt

00:20:18: sich das auf den Wandel in der Baubranche aus? Wird das wirklich auch so aktiv genutzt? Weiß

00:20:23: jeder, dass er da nicht umhin kommt, auch mit Software zu arbeiten, um auch dementsprechend

00:20:27: Erleichterung zu haben und produktiver zu sein? Sag mal also, wir sind selber überzeugt, dass die

00:20:35: Baubranche digitalisiert werden muss, weil die Baubranche ist wahrscheinlich die Branche,

00:20:41: die am wenigsten digitalisiert ist, wo noch am meisten mit traditionell, mit Papier und mit

00:20:45: Bleistift gearbeitet wird. Wir sind davon ausgegangen, dass wir die Kunden überzeugen müssen,

00:20:52: auf digitale Mittel zuzugreifen und wir sind selber überrascht, wie positiv das aufgenommen

00:21:02: wird und wie manchmal genau das Gegenteil der Fall ist. Also wir haben die Firma Fieldwire gekauft

00:21:07: in USA, die machen eine Software, die die Kommunikation zwischen der Baustelle und dem Büro

00:21:13: verbessert und da muss ich sagen, wir hatten das mal auf einer Messe, wir hatten fast mehr Leute beim

00:21:19: kleinen Fieldwire Stand als beim traditionellen Hilltier Boahama Stand. Und das war für uns natürlich

00:21:24: eine schöne Bestätigung vom Nachholbedarf, der es einfach schon gibt in der Bauindustrie. Wie gesagt,

00:21:31: die Bauindustrie ist die Industrie, die in den letzten 100 Jahren keine Produktivität

00:21:35: geliefert hat. Da gibt es verschiedene Gründe dafür, das ist nicht einfach so, weil die Leute das

00:21:39: nicht wollten, sondern da gibt es schon Gründe dafür, jedes Gebäude ist ein Unikat und und und.

00:21:44: Aber ich glaube, dass die Digitalisierung jetzt die Mittel bringt, die endlich auch die Bauindustrie

00:21:51: Industrie dazu bewegt, produktiver zu sein. Ich selber bin Maschinenbauer, ich meine,

00:21:56: jeder von uns, der Maschinenbauer ist und der mal in einer Fabrik gearbeitet hat, weiß,

00:22:00: dass jede Fabrik muss Produktivität bringen. Das ist einfach normal. Auf dem Bau ist das

00:22:05: eben nicht so. Und mit der Digitalisierung ist das nun möglich. Also die Kunden, die

00:22:11: jenigen, mit denen ich gesprochen habe, die wenigsten davon müssen überzeugt werden.

00:22:16: Es ist eher, wir wollen und hilft uns bitte dabei.

00:22:19: Okay, jetzt muss ich direkt die Frage stellen. Warum dann eine eigene Software-Lösung? Hat

00:22:24: der Markt nicht schon adäquate Lösungen parat gehabt? Oder habt ihr da sozusagen verglichen

00:22:32: und gesehen, nee, das können wir besser, da müssen wir noch spezifischer werden?

00:22:35: Meine, diesen Schritt in die Software ist natürlich ein großer Schritt für die Hilti. Obwohl,

00:22:40: das ist unsere Historie. Und ich hole jetzt da etwas aus. Du hast ja eingangs gesagt,

00:22:45: ja, bohr haben wir, das ist das, wofür ihr bekannt sind, das stimmt. Aber wenn man heute

00:22:50: das Produktportfolie anschaut, dann haben wir neben dem Bohr haben wir auch den Dübel.

00:22:54: Und warum? Weil wir immer mal gemerkt haben, dass wir dem Kunden helfen können, produktive

00:22:57: zu werden. Wenn wir nicht nur das Bohr vom Loch verbessern, sondern auch das Element,

00:23:01: das man in den Loch reinsteckt. Und danach ein paar Jahre später haben wir gemerkt,

00:23:06: dass der Kunde mehr Zeit damit verbringt, überhaupt herauszufinden, wo gebohrt werden

00:23:12: muss, als im Bohrvorgang selber. Und deshalb haben wir dann die ganze Lesertechnologie gebracht.

00:23:16: Also, wir sind nicht der klassische Technologiekonzern, der nach Kunden sucht für seine Technologie,

00:23:22: sondern wir sind das Gegenteil. Wir sind ein Vertriebskonzern. Wir haben den Zugang

00:23:26: mit unserem Direktvertrieb zum Baukunden und wir suchen unterschiedliche Technologien,

00:23:31: um diesen Kunden produktiver zu machen. Das ist eine ganz andere Strategie zu viele

00:23:35: anderen Firmen. Und aus dem Grund ist der Schritt in die Software logisch. Der Schritt in die

00:23:41: Software ist eine Kontinuation von unserer Entwicklung vom Direktbefestigungsgerät,

00:23:47: zum Bohrhammer, zum Dübel, zum Laser, zum Brandschutz und jetzt halt zur Software. Der

00:23:53: Schritt allerdings technisch ist ein großer. Und daher ist eine Frage schon eine ganz gute,

00:23:58: wieso macht ihr das selber? Und die Antwort ist, wir machen nicht alles selber, sondern wir haben

00:24:02: eine Strategie gemacht und geschaut, wo sind die größten Pinpoints für unseren Kunden,

00:24:07: wo ist das Produktivitätsverbesserungspotenzial am größten? Und dann haben wir eine Produktivität

00:24:13: Software Suite zusammengestellt und diese Suite beinhaltet Elemente, also vier Software, vier

00:24:20: Software sind wesentlichen. Zwei davon haben wir gekauft, das sind Firmen, die wir gekauft haben

00:24:25: und für zwei gab es nichts auf dem Markt und deshalb entwickeln wir es selber. Wir haben aber jetzt

00:24:30: mittlerweile, muss ich sagen, fast 1000 Leute, die in der Firma im Bereich Software arbeiten,

00:24:35: Software coden und wir bedienen damit 20.000 Firmen. Also wir sind mittlerweile wahrscheinlich der

00:24:41: größte Software-Lieberant in unserem spezifischen Segment. Kannst du uns ganz kurz und knapp ein

00:24:46: Beispiel geben, wo sich der Einsatz eurer Software wirklich lohnt und wo man direkt produktiver wird,

00:24:53: dass das so ein bisschen greifbarer für uns ist? Also ein Beispiel ist in der Betriebsmittelverwaltung.

00:24:58: Jeder, der mal auf einer Baustelle war oder noch besser bei einer Baufirma war, wird staunen,

00:25:05: wie viel Betriebsmittel so eine Firma hat. Da geht es von Pumpen über Leitern über Schalungen,

00:25:11: über Gebläse, über Trocknungsgeräte, sehr, sehr viele Geräte, die nichts mit Hilti tun haben.

00:25:17: Also die Hilti-Geräte sind im Schnitt 2% vom Gerätepark von unserem Kunden. Die restlichen

00:25:23: Geräte sind alles mögliche, was der Baum entsprucht, auf dem Bau um ein Gebäude zu bauen. Jetzt die

00:25:30: Verwaltung von diesen Betriebsmitteln ist kompliziert, weil normalerweise hat eine Bauffirmarmirre

00:25:36: Baustellen. Auf welcher Baustelle habe ich welches Betriebsmittel, in was im Zustand ist das

00:25:42: Betriebsmittel, wann wurde es gewartet zum letzten Mal, wann wurde es zugelassen zum letzten Mal und und.

00:25:47: Und jetzt, was macht der Baumensch, wenn jetzt nicht gerade das Gebläse hat, das er braucht oder die

00:25:53: Pumpe, jetzt kann er entweder die Baustellen abklappern und schauen wo er noch was hat, vielleicht

00:25:57: zurück ins Lager oder dann kauft er halt mal etwas Neues. Und was wir entwickelt haben, ist eine Software,

00:26:03: die heißt OnTrack. Und mit OnTrack haben wir eine IoT-basierte digitale, völlig in der Cloud-Lösung,

00:26:09: mit dem jeder Bauunternehmer auf Knopfdruck sieht, welche Betriebsmittel habe ich, wo, in was vom

00:26:16: Zustand sind sie, wenn sie gebraucht, wenn sie nicht gebraucht, wenn sie so viel gebraucht,

00:26:20: wie sie eigentlich gebraucht werden sollten, oder sind sie andere Utilisten, sie Ober-Utilisten. Das ist

00:26:25: ein Beispiel, das ist eine Software, die wir selber entwickelt haben, weil es sowas nicht gab, die

00:26:29: haben wir jetzt auf den Markt gebracht. Da geht es eben wie gesagt nicht nur um die Software zu

00:26:33: entwickeln, sondern auch dem Kunden dann bei der Einführung zu helfen, dem Kunden bei dem

00:26:37: Unterhalt zu helfen. Und das ist eine schöne Folgesicht für uns. Okay, ist ein interessantes Thema dann

00:26:43: für euch natürlich auch ein neues Thema. Jetzt steht Hiltia seit Jahrzehnten für Qualität. Ich

00:26:49: gehe jetzt davon aus, eure Kunden legen den Fokus in der Software dann auch auf Qualität. Wie

00:26:55: schafft ihr das da, diesen Qualitätsstandard zu halten? Hiltia steht für Qualität und wir haben

00:27:01: unsere Marke auf dem Thema Qualität aufgebaut, Langlebigkeit, Robustheit auf Perfektion. Also

00:27:09: Kunden werden da schon bestätigen, dass unsere Produkte, die Bohrhämmer, die Bohrer, wenn Hiltia

00:27:16: drauf steht, dann ist das was gescheites, dann hält es länger, dann ist das produktiver und

00:27:22: performanter wie die Konkurrenz. Jan, da muss ich ganz kurz reingehen. Das darf ich auch bestätigen.

00:27:25: Ich habe mal eine Holsterrasse gebraucht, da waren 1200 Edelstahlschrauben drin. Ich habe das mit

00:27:30: einem grünen Akkuschrauber gemacht und mein Kollege hatte eine Hilti. Während ich den 12.

00:27:36: Akku gewechselt hat, hat er den ganzen Tag mit der Hilti-Maschine weitergearbeitet und das hat mich

00:27:41: dann auch zum Nachdenken angreift. Er hat gesagt, okay, da gibt es auf dem Markt schon noch Produkte,

00:27:45: die sind ein Ticken professioneller als das, was man so im Baumarkt kauft. Ja, das ist so und das

00:27:50: muss auch so sein, weil der Direktvertrieb verlangt das ja auch, weil wir dann direkt beim Kunden

00:27:56: sind und für dieses Segment und jetzt nicht der Heimwerker, das ist nicht unser Zielsegment,

00:28:00: aber für der professionelle Kunde, der schätzt das auch und ist auch bereit dafür zu zahlen.

00:28:04: Jetzt zu deiner Frage. Die Software ist ein ganz anderes Gebiet und die Qualität ist auch bei

00:28:12: der Software unheimlich wichtig, insbesondere wenn man dann die Geschäftsprozesse vom Kunden

00:28:17: damit führt und man sich da auch keine Fehler leisten kann. Aber jeder weiß,

00:28:23: dass eine Software kontinuierlich entwickelt wird. Eine Software ist nie perfekt, eine Software

00:28:28: wird immer besser und ein Gerät bringen wir dann auf dem Markt, wenn es perfekt ist und diesen

00:28:34: Spagat, den zu meistern, ist natürlich nicht einfach und das hat uns sehr viel Arbeit gekostet.

00:28:39: Aber auch in der Software testen wir natürlich, investieren sehr viel am Anfang auch in die

00:28:44: Architektur, um sicherzustellen, dass unsere Software die zuverlässigste ist auf dem Markt,

00:28:48: wie auch unsere Geräte die zuverlässigsten sind auf dem Markt. Wir haben den gleichen Anspruch.

00:28:52: Ja, die Qualität der Produkt-Eurer Zulieferer müssen ja dann demnach auch einen sehr hohen

00:28:57: Standard erfüllen. Gibt es da spezielle Kriterien nach denen ihr eure Partner auswählt? Ich meine,

00:29:03: wie stellt ihr sicher, dass die Differanten am Ende die Ansprüche auch erfüllen? Da müsst

00:29:08: der ja ins Detail gehen. Und unsere Liveranten sind eben nicht nur Liveranten für uns,

00:29:14: sondern das sind Partner, mit denen wir gemeinsam Ziele umsetzen und Innovationen schaffen und das

00:29:21: über viele, viele Jahre. Ganz wichtig bei uns ist, dass ein Partner zu uns passt, dass ein Partner

00:29:28: auch die gleichen Werte hat, dass für ein Partner genau auch Qualität und Innovation wichtig ist,

00:29:34: dass ein Partner zuverlässig ist und es ist immer ein Geben und Nimm. Wir haben das sogar in unserer

00:29:39: Strategie definiert. Wir wollen Werte schaffen für alle Stakeholder und da gehören auch unsere

00:29:46: Liveranten und Partner dazu. Es muss immer ein Win-win sein, denn nur so kann man eine langjährige

00:29:53: Partnerschaft, die wir auch jetzt mit Ceratizid über mehr als 20 Jahre haben, auch erfolgreich

00:29:57: betreiben. Genau, du hast es gerade selber schon angesprochen. Im Bereich Hardware gibt es eine

00:30:02: Partnerschaft mit Ceratizid. Wie kam die eigentlich zustande und seit wann besteht sie? Ich glaube,

00:30:07: das geht auch schon eine ganze Zeit so. Ja, wir partnern mit Ceratizid für die Hard Metal Köpfe

00:30:13: und den Bohren. Der Teil vorne am Bohrer, der unheimlich wichtig ist, weil das Teil das mit dem

00:30:19: Beton in Verbindung ist permanent und die Partnerschaft, die gibt es seit 1985. Das ist eine

00:30:27: strategische Partnerschaft. Wir entwickeln gemeinsam neue Produkte, wir entwickeln Innovationen,

00:30:32: die wir dann auch auf den Markt bringen. Da muss ich sagen, dass ich persönlich auch eine sehr lange

00:30:38: Historie mit Ceratizid habe. Die erste Business Unit, die ich geleitet habe, das war 2005. Da habe

00:30:44: ich genau die Verantwortung für diese Produktgruppe bekommen, für die Bohrer. Das war damals ein sehr

00:30:48: großer Schritt für mich und damals habe ich intensiv mit den Kollegen bei Ceratizid zusammengearbeitet,

00:30:54: um dem zuverlässigsten Bohrer auf dem Markt zu bringen. Ich habe mal nachgelesen, wenn so eine

00:30:59: Partnerschaft besonders eng und vertrauensvoll ist, dann wird wahrscheinlich dann mit der Zeit auch

00:31:04: mein Award vergeben. Ich habe gehört, Ceratizid wurde auch dann letztendlich ausgezeichnet für die

00:31:10: Qualität? Ja, das stimmt. Und Ceratizid wurde in den vergangenen Jahren mehrfach mit unserem

00:31:15: Supplier Recognition Award nominiert. Jahr 2021 in der Kategorie Distinguished Honors für die

00:31:23: Zusammenarbeit während der Pandemie. Das war natürlich eine große Herausforderung für uns alle.

00:31:27: Und im Jahr 2022, also im Jahr danach in der Kategorie Sustainability Excellence,

00:31:32: weil Ceratizid, wie wir auch, einen großen Fokus auf die Nachhaltigkeit liegt. Ja, und vergangenes

00:31:38: Jahr hat Ceratizid auch wieder den Award in der Kategorie Sustainability Excellence gewonnen.

00:31:42: Okay, müssen wir auf jeden Fall darauf eingehen, Sustainability, also Nachhaltigkeit, ist auch

00:31:47: bei Ceratizid. Das wissen wir auch aus diesem Podcast ein absolutes Fokusthema. Ist das bei

00:31:52: euch auch ein Schwerpunkt oder schwingt das nur so leicht mit? Also Nachhaltigkeit ist Teil von

00:31:57: unserem Kundenversprechen. Und wir haben die Nachhaltigkeit wirklich in das Zentrum von unserer

00:32:03: Strategie gebracht. Also wir wollen den Bau besser machen, das ist unser Purpose, unser

00:32:06: Unternehmenstrack, Making Construction Better. Und unser Kundenversprechen ist der beste Partner

00:32:11: zu sein für die Produktivität, für die Sicherheit und die Nachhaltigkeit. Also es ist zentral in

00:32:17: allem, was wir tun und schwingt nicht nur mit auf deine Frage. Jetzt hattest du am Eingangs auch

00:32:21: schon erwähnt, die Bauindustrie ist weltweit der größte Verursacher von CO2-Emissionen. Setzt

00:32:28: die auch genau dann dort an? Ja, genau. Also die CO2-Emissionen ist eines der größten Hebel im

00:32:35: Moment in der Nachhaltigkeit. Seit Ende 23 sind wir selber CO2-neutral in unseren eigenen Geschäftsätigkeiten.

00:32:43: Und Anfang letzten Jahres haben wir uns im Rahmen von den Science-Based Targets auch dazu

00:32:48: verpflichtet, entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2050 netto 0 zu erreichen, um bis 2030

00:32:56: absolut 30 Prozent von unseren CO2-Emissionen zu reduzieren. Kannst du uns vielleicht um das

00:33:02: ein bisschen greifbarer zu machen, ein, zwei Beispiele nennen, was ihr genau tut, um diese

00:33:06: Ziele dann letztendlich zu erreichen? Wie bei allen ist das Thema viel breiter. Und es basiert auf

00:33:11: dem Leitgedanken Reduce, Reuse und Recycle. Man kann nachhaltige Energiequellen einsetzen,

00:33:18: und Materialien, wo immer möglich, wieder nutzen und die Kreislaufwirtschaft unterstützen. Ein

00:33:24: konkretes Beispiel ist die Wiederverwendung von Ersatzteilen. Da wir im Direktvertrieb sind,

00:33:31: reparieren wir die Geräte von unseren Kunden selber. Und jeder weiß, dass eine gebrauchte

00:33:36: Elektronik von einem Gerät besser ist wie eine neue. Weil Elektroniken verschleißen ja nicht,

00:33:42: die gehen entweder direkt am Anfang kaputt und wenn sie nie kaputt gehen, dann halten sie ewig. Und

00:33:47: aus dem Grund ist es nicht nur qualitativ besser, eine Elektronik aus einem reparierten Gerät raus

00:33:52: zu nehmen und in ein anderes Gerät einzubauen, sondern auch nachhaltiger. Ein Beispiel, aber es

00:33:57: gibt viele, die in die Richtung gehen. Jetzt fällt mir auf. Neben dem Qualitätsanspruch,

00:34:01: den ihr habt, den Zeratizid sicherlich auch hat und auch die Nachhaltigkeitsambitionen,

00:34:05: ist eine absolute Parallele zu Zeratizid. Jetzt pflegt ihr eure Fümmenkultur auch sehr intensiv.

00:34:11: Das hatten wir am Anfang schon kurz angesprochen im Blickwinkel. Warum ist euch das so wichtig?

00:34:18: Eine Firmenkultur, wie gesagt, definiert nicht das was, sondern das wie. Und warum ist es uns so

00:34:28: wichtig? Da gibt es zwei Gründe. Das eine ist, wir glauben wirklich, dass das auch eine

00:34:36: good business decision ist. Wegen einer starken Firmenkultur bleiben auch die guten Leute bei

00:34:44: Hilti, wenn man jetzt mit langjährigen Mitarbeitern redet und sie fragt, wieso bist du jetzt schon

00:34:48: 30 Jahre bei der Firma? Da sagen die wenigsten, weil wir die besten Bohrhemmer oder die besten Bohre

00:34:53: auf der Welt machen, sondern die sagen, weil das Miteinander, wie wir miteinander umgehen,

00:35:00: einmalig ist. Eine starke Firmenkultur ist auch einfach nur effizient in einem global tätigen

00:35:07: Unternehmen. Wenn ich nach Japan reise, wenn ich in die USA reise, wenn ich irgendwo hinreise,

00:35:14: natürlich ist Hilti Japan japanisch, aber Hilti Japan ist auch Hilti. Und dieser gemeinsamen

00:35:20: Nenner macht eine Zusammenarbeit viel, viel einfacher und der Grund dafür ist die starke Kultur,

00:35:27: weil die starke Kultur ermöglicht auch die Zusammenarbeit über solche Organisationsgrenzen hinweg.

00:35:33: Welche Maßnahmen genau ergreift ihr dort, um die Kultur in eurem globalen Unternehmen

00:35:38: dauerhaft wirklich auch immer am Leben zu erhalten? Also da muss ich jetzt sagen, jede Firma hat

00:35:44: eine Kultur, ob man es will oder nicht. Die Kultur, die ergibt sich. Was wir wahrscheinlich anders

00:35:49: machen als viele andere, ist, dass wir diese Kultur auch formen in eine gewisse Richtung. Und das heißt,

00:35:58: wir schreiben es nicht nur auf die Webseite, sondern wir arbeiten auch dran. Was heißt das?

00:36:02: Jeder von unseren 35.000 Mitarbeiter geht alle zwei Jahre durch einen sogenannten Teamcamp. Auf

00:36:09: allen Stufen, also vom Verwaltungsrat über alle Stufen hinweg, das sind zwei oder drei Tage im

00:36:16: Teamcamp, wo wir halt genau Kulturthemen besprechen. Um das zu ermöglichen, haben wir 70 Leute, die

00:36:22: vollamtlich nur an der Kultur arbeitet. Das ist natürlich auch finanziell ein großes Investment,

00:36:28: nicht nur die 70 Leute, sondern auch die drei Mantage von 35.000 Leuten. Und damit mit diesem

00:36:36: Kulturprogramm schaffen wir eine Kultur, die sich in die Richtung entwickelt, die wir auch wollen.

00:36:42: Das ist ein großes Investment, aber wir sind davon überzeugt, dass dieses Investment auch einen

00:36:47: guten Payback hat. Das heißt also, ihr investiert in die Kultur und so natürlich auch in die Zukunft

00:36:52: des Unternehmens, was natürlich im Fokus steht. Magst du uns vielleicht zu guter Letzt mit Blick

00:36:58: auf die Uhr noch so einen kleinen Ausblick geben, wo siehst du Hilti in zehn Jahren? Du hast

00:37:04: gerade schon gesagt, die Baubranche hat sich nicht so wirklich verändert. Wie wird es bei Hilti

00:37:09: aussehen? Software haben wir gerade schon angesprochen. Um die Frage zu überdenk,

00:37:12: woran schaue ich immer zurück. Sagen wir zehn Jahre zurück. Und manchmal kann ich fast nicht glauben,

00:37:19: wie wir uns in den letzten zehn Jahren verändert haben. Was sich sicherlich nicht verändern wird,

00:37:25: und damit möchte ich anfangen, ist die Kultur. Denn auch eine Kultur verändert sich, wir entwickeln

00:37:31: die Kultur weiter, aber die vier Kernwerte, die wir haben in unserer Kultur, die auch definieren,

00:37:37: wie wir miteinander umgehen. Und die Tatsache, dass uns die Kultur wichtig ist und dass wir viel

00:37:41: investieren und immer noch das Wie, gleich wie das Was bewerten, das Thema wird sich nicht ändern.

00:37:48: Was sich wahrscheinlich schon ändern wird, ist das Produktportfolie. Wenn ich schaue, was wir vor

00:37:53: zehn Jahren alles nicht hatten und heute haben, das wird sich in der Zukunft auch nicht anders sein.

00:37:56: Wir werden sicherlich mehr im Bereich Software machen und nicht nur Software, die einen Hardware-Bezug

00:38:05: hat, das haben wir heute schon, Berechnung Software für unsere Produkte, für unsere Dübeln, sondern

00:38:09: immer mehr Software wie dieses Beispiel, das ich vorhin erwähnt habe von der Betriebsmittelverwaltung

00:38:13: Software, die dem Kunden helfen, produktiver zu sein. Auch geografisch werden wir uns weiterentwickeln.

00:38:21: Zentral Europa ist die wichtigste Geografie für Hilti. Das war vor zehn Jahren so, das ist heute

00:38:29: noch so. Aber USA wächst stark, Asien wächst stark und ich glaube, dass sie uns noch globaler

00:38:34: aufstellen werden weltweit in den nächsten zehn Jahren. Und mit all den Veränderungen werden

00:38:41: wir, glaube ich, auch in zehn Jahren weiterhin eine führende Rolle spielen in der Weiterentwicklung

00:38:46: von unserer Industrie. Also höre ich heraus, du siehst durchaus positiv in die Zukunft.

00:38:51: Absolut. Das zweifelsohne. Der Bau ist eine riesige Industrie. Wir haben, auch obwohl wir,

00:38:58: wenn wir so bekannt sind, einen tiefen Markthandteil, das glauben die vielen nicht. Also es gibt enorm

00:39:03: viel Raum zu wachsen in unserer Industrie. Okay, nehmen wir gerne mit. Bevor wir diesen Podcast

00:39:08: aber jetzt beschließen, müssen wir natürlich noch die Schätzfrage auflösen, die wir im ersten

00:39:14: Drittel gestellt haben für alle, die jetzt erst eingestiegen sind. Te Hui Jiang hat sich mit einer

00:39:19: Bohrmaschine an die Decke gehangen und wir wollten wissen, wie viel Umdrehung hat sein Körper gemacht

00:39:24: in einer Minute. Damit hat er es ins Guinness Book of Records geschafft. Und der Jiang sagte,

00:39:31: 3000 Umdrehungen, ganz klar. Ich mag große Zahlen. Ich habe das gerade mal geteilt. Dann müsste sich

00:39:37: eigentlich der Te Hui Jiang 50 mal die Sekunde gedreht haben. Und du hast ganz, du hast berechtigter

00:39:45: Weise gesagt, Jiang, hat er es grundsätzlich mal überlebt, diesen Selbstversuch. Hat er überlebt,

00:39:50: die Lösung ist, er hat sich nur in der Sekunde 2,23 mal gedreht. Das heißt, 148 Umdrehungen hat

00:39:59: er geschafft. Wenn er an die 3000 rankommen sollte, dann möchte ich das wirklich auch selber gerne machen.

00:40:04: Aber große Zahlen finde ich gut. 148 wäre die richtige Lösung gewesen. Ist natürlich absolut

00:40:12: kurios. Nehmen wir hier gerne mit. Eine Sache hatten wir auch schon kurz angesprochen. Du hast

00:40:17: schon gesagt, Playlist, Classic hörst du gerne so in die Richtung. Wir haben eine C-Hatizid Innovation

00:40:22: Playlist auf Spotify. Und die ist, glaube ich, genauso bunt wie dein Musikgeschmack. Du hast ja

00:40:27: schon gesagt, von Rock, Bollywood bis Classic hörst du eigentlich alles. Wir haben da auch von

00:40:32: Metal bis Schlager und Hip-Hop. Und was weiß ich, ist da alles dabei? Und wenn du magst, da hast du

00:40:37: diese Playlist wie jeder Gast bei uns auch um einen Titel ergänzen. Was dürfen wir denn für dich auf

00:40:43: die Playlist packen? Also ich kann mir nicht vorstellen, dass das Lied nicht auf der Playlist

00:40:48: schon ist. Aber wenn nicht, dann muss es unbedingt drauf. Weil gerade deine letzte Frage, wie sieht

00:40:53: die aus in zehn Jahren? Ich meine, das einzige, was konstant ist, ist die Veränderung. Und da dachte

00:40:59: ich, Winds of Change von Scorpions ist ein Lied, das genau dazu passen würde. Habt ihr schon auf

00:41:06: der Playlist? Ich frage mal ganz kurz in die Regie Norbert. Ich glaube, Wind of Change, Scorpions,

00:41:11: den haben wir nicht. Oh, das ist natürlich eine große Lücke. Ja gut, also in 100 Episoden,

00:41:18: ich glaube diese Playlist, Norbert korrigier mich, gibt es vielleicht so seit 50 Episoden,

00:41:21: da haben wir die mit reingenommen. Aber Wind of Change ist auf jeden Fall ein Song der Muster

00:41:26: drauf. Absolut, nehmen wir mit, habe ich mir notiert. Ja, Jan, wir sind tatsächlich am Ende

00:41:32: unserer heutigen Episode angelangt. Ich möchte mich recht herzlich bedanken für deine Zeit,

00:41:36: für deinen Input, für deine Ausführung. Das hat mir großen Spaß gemacht. Ich drücke euch

00:41:41: die Daumen, bin mir aber ganz sicher, dass auch die nächsten zehn Jahre bei Hilty so aussehen

00:41:45: werden, wie du jetzt die Zukunft beschrieben hast. Und wenn du Lust und Zeit hast, vielleicht hören

00:41:50: wir uns an anderer Stelle gerne wieder. Mir hat es großen Spaß gemacht. Vielen Dank und auch ich

00:41:53: möchte gerne schließen mit einem Wort von Dank. Wie ich vorhin erwähnt habe, arbeite ich schon

00:41:58: seit vielen Jahren mit Sierra Zizzi zusammen. Mein erster Business Unit 2005, die Boda Business

00:42:05: Unit. Da in der Rolle hatte ich sehr viel mit Sierra Zizzi zu tun. Sierra Zizzi war sehr wichtig

00:42:10: für den Erfolg der Business Unit. Und da muss ich sagen, ist meine einzige Hoffnung, dass die positive

00:42:18: Zusammenarbeit, die ich damals, vor 20 Jahren erlebt habe, diese kooperative Zusammenarbeit,

00:42:25: die Innovationskraft, den Fokus auf die Qualität, da ist meine einzige Hoffnung, dass die Zusammenarbeit

00:42:31: mit Sierra Zizzi auch in den letzten 10, 20, 30 Jahren weiterhin so positiv verläuft, wie ich es

00:42:38: damals vor 20 Jahren persönlich erleben durfte. Ich sage jetzt einfach mal davon, gehen wir in

00:42:42: jedem Fall aus. Jan, ich sage Dankeschön und vielleicht bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten

00:42:48: Mal. Danke vielmals. Tschüss. Ciao. Das war es auch schon wieder für unsere heutige Spezialausgabe

00:42:54: vom Sierra Zizzi Innovation Podcast. Hat großen Spaß gemacht, mit Jan zu sprechen und Dankeschön

00:43:00: nochmal an der Stelle, dass Jan sich die Zeit genommen hatte für das heutige Recording.

00:43:04: Solltet ihr Fragen oder Anregungen haben, schreibt uns wie gehabt gerne eine E-Mail an

00:43:08: teamcuttingtools@ceratizid.com. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Gäste und

00:43:15: Episoden. Sage Dankeschön fürs Zuhören. Bis bald. Tschüss und bye bye.

00:43:19: [Musik]

Über diesen Podcast

Wir brennen für die Zerspanung! Daher möchten wir uns am liebsten ständig über innovative Werkzeuglösungen, zukunftsweisende Anwendungsverfahren und Bearbeitungsstrategien, beeindruckende Werkzeugmaschinen, smarte Digitallösungen oder einfach über die aktuellen Trends und Neuheiten in der Branche austauschen! Und genau das machen wir – im CERATIZIT Innovation Podcast. Wir sprechen mit Experten aus der Branche über Visionen, Innovationen und technologische Errungenschaften und lassen die Späne einfach im Podcast fliegen.

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