00:00:00: [Musik]
00:00:07: Regional und trotzdem national?
00:00:09: Fesh, nah, nah und Familie.
00:00:13: Und wir haben immer wieder Neues, nur hau, was man anschauen kann.
00:00:18: Innovation, Zukunftsweise.
00:00:20: Partnerschaftlich und kompetent.
00:00:24: Modern?
00:00:25: Schön.
00:00:26: Von klein bis groß, also von ganz kleinen Unternehmen bis zu den Großen sind hier da.
00:00:31: Das ist innovativ, ist regional und zukunftsorientiert und gibt noch viele andere.
00:00:37: Begrüßt, wie du das gut beschreiben würdest und deshalb bin ich heute hier.
00:00:40: [Musik]
00:00:43: Hallo und herzlich willkommen zum Zeratizid Innovation Podcast.
00:00:47: Mein Name ist Norbert Stadler und ich bin normalerweise als Produzent und Redakteur hier für den Podcast tätig.
00:00:54: Heute darf ich mal aus meiner Komfortzone raus und vertritt die meinen lieben Moderator,
00:01:01: den Harald Greising, der bevorzugt hat in den Urlaub zu gehen und mich hier mit dem Podcast Equipment erleiden zu lassen.
00:01:09: Aber schöne Grüße, Harris an der Stelle.
00:01:12: Genau, ich bin nämlich hier gerade auf der Intek in Leipzig und die Messe ist ja ein wichtiger Branchen-Treff in der Region.
00:01:19: Und da habe ich mir ein paar interessante und spannende Gäste eingeladen, mit denen ich hier über das Messe Doppel Intek und Z-Sprechen will.
00:01:26: Und den Anfang unseres dreiteiligen Intek-Tagebuchs macht der Markus Gaisenberger.
00:01:33: Er ist Geschäftsführer der Messe Leipzig und für mich damit der perfekte und ideale Gesprächspartner hier für den Start und für den ersten Tag.
00:01:44: Hallo Markus, danke, dass du da bist.
00:01:46: Ich bin sehr gerne, vielen Dank Norbert und vor allem schon mal vielen Dank für die Blumen, mich als perfekten Gesprächspartner zu titulieren.
00:01:53: Na ja, wie sonst hätte ich einladen können als den Geschäftsführer der Messe Leipzig, um hier über die Messe zu sprechen.
00:02:00: Ich glaube, du hast die besten Einblicke, was die Messe angeht.
00:02:03: Also zumindest bringe ich ein paar Jahre Erfahrung mit und habe auch die Entwicklung der Intek ja jetzt doch schon fast anderthalb Jahrzehnte mitbegleiten dürfen.
00:02:13: Und es gibt ein paar ganz gute Einblicke in die Themen.
00:02:16: Also es ist ein wichtiger Branchentreffpunkt, das kann ich gleich mal doppelt unterstreichen.
00:02:21: Wir freuen uns sehr, dass wir hier der Jahresauftakt für die Branche sein können.
00:02:25: Und ich glaube, alle sehen herbei, einen Jahresauftakt zu bekommen, der auch so richtig Aufbruchstimmung in die Branche hineinbringt.
00:02:35: Das braucht die Branche und dafür stehen auch Intek und Z das hinzubekommen.
00:02:40: Ja, absolut, da bin ich ganz seiner Meinung.
00:02:42: Wir nehmen ja jetzt hier am zweiten Messetag auf, also am Nachmittag.
00:02:47: Und ja, gestern ging es gut los.
00:02:51: Heute hatte ich das Gefühl, war direkt noch mehr los, was ist so dein Eindruck?
00:02:57: Wie hat sich das so entwickelt seit gestern?
00:02:59: Also sehr gut erauftakt.
00:03:01: Ich komme gerade vom tschechischen Gemeinschaftsstand und komme da sehr beflüglich zurück.
00:03:06: Zum einen, weil die Gänge ziemlich voll waren.
00:03:09: Und die Qualität der Gespräche gut ist.
00:03:12: So ist zumindest das Feedback unserer Kunden und das ist ja das Entscheidende.
00:03:16: Zum anderen komme ich beflüglich zurück, weil es dort eben Sekt und Becherowka gab.
00:03:21: Und das ist eine Kombination, die total gut klingt für mich an der Stelle.
00:03:29: Und ich glaube, da muss ich nachher auch mal vorbeischauen, wo ist der Stand?
00:03:34: Der ist in der Z, in der Halle 4 und ist nicht zu übersehen großer Gemeinschaftsstand der Tschechischen Republik
00:03:42: mit 16 Unternehmen und direkt wie sie wie in großer Gemeinschaftsstand von Bulgarien.
00:03:46: Wunderbar, dann gehe ich dann vorbei, sage ich stüdykwüsie, Markus Geisenberger schickt mich vorbei.
00:03:51: Ich soll doch hier mal zum Becherowka testen.
00:03:53: Dann gibt es zum Becherowka wahrscheinlich auch nur ein feines Gulasch.
00:03:57: Klingt fantastisch in dem Moment bei mir.
00:04:00: Ja, aber kommen wir zurück zu Herrn Messiem.
00:04:02: Gibt es denn schon ein paar Zahlen, Daten, Fakten, die du uns nennen kannst?
00:04:06: Wie viele Unternehmen stellen aus? Wie viele Besucher erwartet ihr?
00:04:09: Gibt es da schon irgendwas?
00:04:11: Ja, klar. Also wir sind wirklich trotz der Schwierigkeiten der Branche sehr zuversichtlich an den Stark gegangen.
00:04:18: Warum? 733 Unternehmen aus 26 Ländern präsentieren sich auf Intek und Z.
00:04:25: Das ist tatsächlich noch mal ein bisschen mehr als vor zwei Jahren, 2023.
00:04:31: Und das eben in einer Situation, die wie wir alle wissen ja nicht einfach ist.
00:04:36: Geopolitische Herausforderungen, wirtschaftliche Herausforderungen.
00:04:41: Ich nenne die Begriffe jetzt nicht alle.
00:04:43: Jeder hat sie vor Augen, was uns da so herausfordert.
00:04:46: Und deswegen sind wir sehr, sehr zufrieden, wie wir an den Stark gehen konnten.
00:04:50: Und es ist sehr gut angelaufen.
00:04:52: Und es hat damit zu tun, dass tolle Firmen dabei sind.
00:04:55: Und da möchte ich vielleicht mal einen erwähnen.
00:04:58: Das ist so ein Technologieführer aus der Hot-Metall-Branche, vielleicht schon mal davon gehört.
00:05:03: Das ist Seratizid.
00:05:05: Dann kenne ich nicht jetzt also so spontan.
00:05:07: Der war es mit der Farbeinuss-Tizid.
00:05:09: Nein, der ist genau richtig hier auf der Intek.
00:05:13: Und das freut uns sehr, weil es ist einer unserer treuesten Kunden.
00:05:19: Also zum achten Mal auf der Intek mit dabei.
00:05:23: Und da möchte ich auch an der Stelle mal ganz herzliches Dankeschön einfach mal sagen.
00:05:29: Am Ende eine Veranstaltung, wie eine Intek, die entwickelt sich nur gemeinsam,
00:05:34: nur Hand in Hand mit unseren starken Ausstellern zusammen.
00:05:37: Und das freut uns einfach sehr.
00:05:39: Es ist ein 90 Quadratmeter großer Messestand, der richtig gut aussieht.
00:05:44: Er ist auch toll frequentiert.
00:05:46: Das freut mich auch.
00:05:47: Ich bin heute ein paar Mal dran vorbeigelaufen.
00:05:49: Ach, sie waren es.
00:05:51: Genau.
00:05:53: Wir sind auch ein Intek-Fan bei uns, weil wir es einfach auch notwendig empfinden,
00:06:00: unsi Kunden hier im Osten auch zu sehen und mit ihnen zu sprechen
00:06:04: und unsere Produkte natürlich vorzustellen.
00:06:06: Und das war uns schon immer wichtig und natürlich auch heuer wieder.
00:06:09: Auch wenn der Stand zugegeben ein bisschen schnuggeliger geworden ist
00:06:13: mit den 90 Quadratmetern.
00:06:15: Aber wir haben ja auch noch den Gang.
00:06:17: Wir nutzen quasi die erweiterte Standfläche.
00:06:20: Absolut.
00:06:21: Und das können wir ja dann im Hinblick auf in zwei Jahren nochmal überprüfen.
00:06:26: Aber es freut uns sehr und ihr seid da auch in bester Gesellschaft.
00:06:30: Also wir haben ja viele Markt- und Technologieführer dabei aus dem Innen- und Ausland.
00:06:35: Viele kleine mittelständische Unternehmen, hochspezialisiert.
00:06:39: Also alles vertreten.
00:06:41: Und vielleicht noch ein Wort dazu.
00:06:43: Große ausländische Beteiligungen auch.
00:06:45: Das ist sehr schön.
00:06:47: Das bereichert auch insgesamt Intek und ZZ.
00:06:50: Die Tschechen habe ich schon angesprochen, die Bulgarien auch.
00:06:53: Wir haben große Präsentationen aus der Schweiz, aus China, aus Italien,
00:06:58: aus Polen mit dabei.
00:07:00: Also insgesamt ein sehr rundes, sehr repräsentatives Bild einer starken Branche.
00:07:05: Ja, klingt fantastisch.
00:07:07: Und du hast es gerade auch gesagt,
00:07:09: wir sind bei unserem Messingstand vorbei, aber mit Sicherheit auch durch gesamten Hallen gegangen.
00:07:14: Welche Bereiche sind denn so für dich besonders interessant?
00:07:18: Also was für uns ganz zentral ist, und das kann man natürlich auch schon aus dem Untertitel von Intek und ZZ rauslesen,
00:07:26: dass diese Segmenten, also die Werkzeugmaschinen, die Präzisionswerkzeuge,
00:07:31: Automatisierungstechnik, dass sich das in der Vielfalt auch hier findet.
00:07:36: Das ist auch das, was unsere Kunden erwarten.
00:07:39: Und ich glaube, das ist uns eben, wie gerade beschrieben,
00:07:42: über die unterschiedlichen Unternehmen und Größenordnung aus dem Innen- und Ausland sehr, sehr gut gelungen.
00:07:47: Das ist auch das, was ich dann spannend finde, logischerweise.
00:07:50: Das ist das Herzstück von Intek und ZZ,
00:07:53: und das eben so gut repräsentiert zu sehen, das freut mich schon sehr.
00:07:57: Jetzt ist die nächste Frage eigentlich schon fast ein bisschen mitbeantwortet wahrscheinlich,
00:08:01: aber mach doch mal richtig Werbung, warum sollten Besucher unbedingt auf die Intek bzw. ZZ gehen?
00:08:08: Ja, es ist einer der ganz wichtigen Branschentreffpunkte zum Jahresauftakt.
00:08:13: Die europäischen Maschinenbauer aus diesen Segmenten und die europäische Zulieferindustrie präsentiert sich hier.
00:08:20: Die Verbindung von beiden, also die Metallbearbeitenindustrie mit der Zulieferbranche,
00:08:25: das ist eine Kombination, die findet man in Europa nicht so häufig.
00:08:29: Das ist eine absolute Besonderheit.
00:08:31: Und eine große Besonderheit ist auch der Charakter von Intek und ZZ.
00:08:35: Sie sind nämlich echte Arbeitsmessen.
00:08:38: Wir sagen immer, das sind große Werkbänke, die sich hier befinden.
00:08:42: Und hier wird wirklich teilweise zu Werkstücken diskutiert.
00:08:46: Hier werden Lösungen gesucht.
00:08:47: Da wird sehr konkret, sehr praxisorientiert gesprochen.
00:08:51: Und das macht Intek und ZZ rein vom Konzept aus.
00:08:55: Und natürlich ist es wunderschön, nach Leipzig zu kommen.
00:08:58: Das haben die Ente stimmt.
00:09:00: Also gute, erreichbar Unterkünfte sind wirklich top.
00:09:04: Auch kann man mal sagen, Preis-Leistungsverhältnis von den Unterkünften hier am Standort ist wirklich exzellent.
00:09:10: Und insgesamt zahlt es dann natürlich auf die Qualität von einer Veranstaltung ein.
00:09:16: Absolut.
00:09:17: Ich fand jetzt auch die verlängerte Werkbank als Bild auch wunderschön.
00:09:20: Und da bin ich mal gespannt, ob wir solche Aussagen auch von unseren Messiebesuchern bekommen haben,
00:09:27: weil wir waren nämlich natürlich auch unterwegs und haben uns und das Volk gemischt und mal nachgefragt,
00:09:33: was denn so wirklich die Themen sind, die eben auf der Messie begeistern und die Leute interessieren.
00:09:41: Und da hören wir jetzt mal ganz kurz heien.
00:09:43: Kurz nachgefragt.
00:09:45: Wir sind auf der Intek, um Kontakte zu knüpfen, um das Ohr an der Masse zu halten
00:09:52: und natürlich auch gute Lieferanten und Kunden zu treffen.
00:09:55: Um auch mal kleine Themen klären zu können, face to face.
00:09:59: Und dadurch auch die Kompetenzen oder auch die Neuerungen ein bisschen anzugucken, was der Neues sich auf dem Markt befindet.
00:10:06: Wir sind eigentlich hier, um ein bisschen Marktforschung zu betreiben.
00:10:09: Wir sind im Bereich Zersparnung, Werkzeugbau, in dem Bereich unterwegs und schauen uns an, was es Neues gibt.
00:10:15: Warum sind wir hier?
00:10:16: Wir wollen einfach mal schauen, was Neues gibt. Maschinen und Werkzeuge.
00:10:19: Wir sind als Aussteller hier auf der Intek-Messe und ich freue mich immer wieder hier zu sein, um einfach die Branche zu treffen, die Zersparnungsbetriebe.
00:10:28: Und hier gibt es auch von der Maschine bis hin zum Werkzeug oder auch Kalkulationen.
00:10:34: Software, um alles zu entdecken und ja, dass wir einfach gemeinsam vorankommen in der Branche.
00:10:39: Ich haus generell einfach mal hier ein bisschen von der Technik heutzutage zu sehen, was es so
00:10:43: Neues gibt auf dem Markt und sich halt einfach mal im Bild zu verschaffen, weil da ganz ein Lager
00:10:47: was hier so geht, industriell. Um neue Innovationen zu finden, Kundenkontakte pflegen, genau. Das sind
00:10:53: eigentlich die hauptsächlichen Punkte, worum wir hier sind. Wir sind mit uns am Abteilungsleiter da und
00:10:57: zwei frisch ausgelernten Mitarbeitern, um Eindrücke zu sammeln, um auch mit Fragen sind wir auch
00:11:07: gekommen, zum Beispiel zu Zerradizid, weil wir beim Hard bearbeiten, Hard drehen Schwierigkeiten haben
00:11:15: und da nach Lösungen suchen. Ja, interessant, da ist schon ganz viel dabei gewesen, was du jetzt
00:11:23: eben auch schon erwähnt hast. Also bestätigt auf jeden Fall den Eindruck, so wie du das auch
00:11:28: siehst, dass die Besucher einfach ja schon diese verlängerte Werkbank auch irgendwie nutzen und suchen.
00:11:34: Ja, absolut. Also alle suchen konkrete Problemlösungen und sie finden sie auf der Intek und Z
00:11:41: und sie finden ja viel Neues auf Intek und Z und da muss ich an erster Stelle mal sagen,
00:11:46: das sind natürlich die Produktneuheiten der Aussteller ganz zentral. Also ihr seid ja auch
00:11:51: mit fünf Produktneuheiten, habe ich gehört, gekommen. Ja, mit mindestens. Ja, das ist ziemlich
00:11:59: stark und das ist das, was am Ende die Kunden suchen und was eine Messe wiederum bieten kann,
00:12:06: wie die Intek ist. Ich sage dazu immer, die internen Prozesse zu strukturieren, also sprich die
00:12:12: Entwicklung von Neuheiten dann eben hin auf eine Messe voran zu treiben, abzuschließen,
00:12:19: so dass das ganze präsentationsfähig ist und es freut uns natürlich sehr, dass die
00:12:23: Aussteller hier mit Innovationen kommen, mit neuen Ansätzen, mit neuen Lösungen und das steht für
00:12:29: mich ganz im Zentrum von unseren Fachmessen. Dann gibt es natürlich viel Neues drum herum.
00:12:34: Ja, ich wollte gerade sagen, das ist eine moderative Böcke auf jeden Fall für mich,
00:12:39: weil es gibt ja nicht nur Neues bei den Ausstellern, sondern es gibt ja auch immer wieder Neuigkeiten,
00:12:46: was man auf der Messe sonst noch so entdecken kann. Was habt ihr denn da konkret Neues?
00:12:51: Also wir haben in dem Fach- und Rahmenprogramm natürlich versucht, die Themen abzubilden,
00:12:57: die jetzt gerade alle bewegen. Und ich denke, das ist und zu weit ganz gut gelungen. Wir haben
00:13:02: einen neuen Treffpunkt, Produktion Wasserstoffsysteme. Also es geht nicht um die Produktion vom
00:13:08: Wasserstoff logischerweise, sondern eben vom Wasserstoffsystemen, von Elektrolyseuren,
00:13:13: Brennstoffzellen, um da, sage ich mal, Einblicke zu bekommen. Wie kommen wir von der Manufaktur
00:13:20: hin zur seriellen Fertigung? Und da eben die Anlagenbetreiber mit Investoren zusammenzubringen,
00:13:26: um mit den Technologie-Lösern, das ist der Ansatz bei dem Hightech-Refpunkt. Hightech
00:13:33: mit Y geschrieben, ganz wichtig. Das ist eben hin zum Wasserstoff. Das ist was Neues. Dann haben
00:13:40: wir das Forum interaktiv in der Halle 2. Das kenne ich. Da waren wir heute auch schon mal. Genau.
00:13:46: Und dann hat sich da auch der VDMA sehr stark mit dem Fachverband Präzisionswerkzeuge
00:13:51: eingebracht. Das hat uns sehr gefreut, um grundsätzlich Strategie und Marktinformationen
00:13:56: zu liefern. Der Femers richtiger Verband in Sachsen spielt die Themen rund um Automatisierung,
00:14:02: Robotik und KI. Und der FDPW, also Schleiftechnikverband, rund um das Thema Werkzeugschleifen. Also
00:14:09: um einfach auch mal die Vielfalt zu zeigen, die da abgebildet wird. Innerhalb dieses Spektrums von
00:14:14: Intec-Concept. Ja, das ist enorm und ich glaube, da habt ihr auf jeden Fall so ein USB geschaffen.
00:14:20: Ja, vielen Dank. Freut uns, wenn das so gesehen wird. Also wir versuchen uns da immer sehr nah an
00:14:26: dem zu bewegen, was die Branche will. Also das Ohr am Kunden zu haben, da hören wir natürlich
00:14:31: genau hin, was treibt euch um, wo brauchen die Kunden Lösungen und das ist dann hoffentlich ein
00:14:37: gutes Ergebnis. Jetzt gibt es natürlich hier in der Messe Leipzig nicht nur die Intec und die ZZ,
00:14:42: sondern wir haben ja auch noch andere Messen, die hier gespielt werden oder die hier veranstaltet
00:14:48: werden. Gibt es da eigentlich organisatorische Unterschiede bei den Messen oder sagt ihr einfach
00:14:54: hier, sind die Hallen, stellt auf? Also die Messen unterscheiden sich natürlich inhaltlich extrem
00:15:00: stark voneinander und deswegen gibt es da auch organisatorische Unterschiede in den Abläufen. Wenn
00:15:06: wir die Intec nehmen, dann gibt es dann speziellen Maschinenanliefertag. Da kommen einfach die großen
00:15:12: Maschinen, die müssen als erstes platziert werden. Logischerweise, wenn jetzt dann in zwei Wochen die
00:15:17: Leipziger Buchmesse stattfindet, dann ist es ein anderes Klientel. Dann sind die Prozesse da zumindest
00:15:25: in der Logistik wieder etwas anderes. Aber so vom Grundaufbau der Organisation einer Messe versuchen
00:15:31: wir dann schon gewisse Standards zu setzen. Die Kunden finden, dass wir das ganz anständig machen.
00:15:37: Wir haben uns jetzt zum elften Mal hintereinander zum Service Champion unter den deutschen Messesgesellschaften
00:15:42: gewählt. Das freut uns natürlich sehr und ich hoffe, dass wir da soweit die Dinge gut anfassen.
00:15:48: Wie viele Unterschiede die Messen habt ihr im Jahr? Wir führen pro Jahr rund 200 Veranstaltungen durch,
00:15:55: aber es ist ein großer Anteil natürlich von Gastveranstaltungen in jeglicher Form mit dabei.
00:16:00: Wir haben etwas mehr als 30 Eigenveranstaltungen, die dann immer ein oder zwei Jahreszyklus stattfinden.
00:16:07: Das machen wir auch schon ziemlich lange, wenn ich das nur sagen darf. Denn es ist ein besonderes
00:16:12: Jahr für die Leipziger Messe. Sie feiert 860 Jahre und ist damit vermutlich der älteste Messeplatz der
00:16:20: Welt. Wahnsinn, da gratuliere ich ja auf jeden Fall mal von meiner Seite aus. Kommen wir aber noch
00:16:26: mal zurück zu Intek. Welche Bedeutung hat denn das Messedoppel für die Borgie hier in der Region?
00:16:32: Also es hat eine extrem wichtige Funktion. Die Intek ist in Chemnitz entstanden vor rund 20 Jahren
00:16:39: und sie ist deswegen dort entstanden, weil da ja durchaus eine wesentliche Wiege des deutschen
00:16:46: Maschinenbaus liegt. Also da müssten wir jetzt weiter in die Historie zurückgehen. Super spannend,
00:16:51: was da alles entstanden ist. Das hat sich wieder entwickelt und damit ist in der Intek auch sehr
00:16:56: viel Identität, also sehr viel Emotionalität. Gerade aus der Region heraus, man ist stolz
00:17:02: drauf, dass man wieder was geschaffen hat und dass es gelungen ist, hier eben aus dieser Regionalität
00:17:09: auch rauszukommen, Deutschland weitzuwirken, Mittel Osteuropa mit einzubeziehen. Also da steckt ganz,
00:17:15: ganz viel drinnen und das in Verbindung mit der Z, mit der Zuliefer-Messe, da merkt man sehr,
00:17:21: sehr deutlich, ja das macht allen Beteiligten Freude. Das merkt man ja auch an, also sprichst
00:17:26: es auch richtig emotional auch aus. Ich denke mal die Geschichte wird wahrscheinlich noch weitergehen
00:17:33: mit der Intek und mit der Z. Wo siehst du denn die Messe in 10 Jahren? Ich sehe sie als eine sehr
00:17:39: zentrale Branchenplattform weiterhin. Ich glaube, dass das Thema der Regionalität gerade sehr stark
00:17:47: wirkt in die Messebranche insgesamt hinein. Regional meine ich jetzt nicht im Sinne von 100
00:17:52: Kilometer um Leipzig herum, sondern dass wir sehr starke regionale Zentren haben werden
00:18:00: und Mittel Osteuropa und das wird auch für die Zukunft sicherlich ein Schwerpunkt sein. Rein auf
00:18:06: der Besucherseite, auf der Kundenseite, auf der Ausstellerseite werden wir Intek und Z weiter
00:18:12: internationalisieren, ganz konsequent. Die Leipziger Messe hat 25 Auslandsvertretungen und da gehen
00:18:18: wir ganz spezifisch in viele Märkte rein, also die Branchenplattform weiter zu stärken, weiter
00:18:24: zu internationalisieren und trotzdem in dieser, sage ich mal, überregionalen Regionalität zu
00:18:31: bleiben. Klingt jetzt wirklich kompliziert, aber damit kann man meine sehr achtens punkten, wenn
00:18:37: man sich wirklich sauber fokussiert auf eine bestimmte Region. Also ich glaube, das waren auf
00:18:41: jeden Fall super Schlussworte jetzt zum Ende des Podcasts, die überregional die Regionalität,
00:18:47: die nehmen wir auf jeden Fall mit. Es ist kompliziert. Es ist kompliziert, aber wenn man mal hier war,
00:18:51: dann weiß man, glaube ich, was du damit gemeint hast. Also kann ich so einfach auch bestätigen.
00:18:56: Zum Schluss darf ich dich noch bitten, mal in deiner Songliste im Kopf mal zu gucken,
00:19:04: was du denn für einen Lieblingssong so hast, der vielleicht so ein bisschen was mit der Messe
00:19:11: zu tun hat, wenn das geht, weil wir haben ja die "Zero Dizid Innovation Playlist" und da darf
00:19:16: jeder Gast darf sich da einen Song drauf wünschen. Bitte schön, Markus, was hättest du gerne?
00:19:22: Roberto, stellst du dir die schwierigste Frage am Ende? Natürlich, dafür bin ich bekannt.
00:19:26: Also vielleicht würde ich es jetzt nicht unbedingt auf die Messe beziehen, sondern ich mache einfach
00:19:31: einen persönlichen Wunschstraße und dann bin ich in einer bestimmten Region gelandet. Die ist ein
00:19:38: bisschen weit weg von Leipzig. Die sind in Indien oder Pakistan. Jetzt wird es aber spannend.
00:19:45: Manche kommen schon drauf, weil es gibt diesen Spruch "Someday it belongs to India,
00:19:52: some say it belongs to Pakistan, but it belongs to Led Zeppelin. Kashmir. Das ist ja mal.
00:20:01: Wahnsinn, sehr gute Wahl, den haben wir noch nicht auf der Liste und da bin ich jetzt auch
00:20:06: persönlich ein bisschen froh und werde jetzt vermutlich die Liste noch viel lieber anhören.
00:20:11: Okay, Markus, wir sind am Ende. Es hat wahnsinnigen Spaß gemacht. Danke für die vielen Insights.
00:20:17: Und ja, spannende Geschichte mit der Messe. Wir bleiben auf jeden Fall dran und ich könnte mir
00:20:23: vorstellen, dass wir uns auch wiedersehen und Teil zwei des Podcasts hier auf der Messe Leipzig
00:20:30: führen, vielleicht in zwei Jahren. Wärst du dabei? Unbedingt. Es macht riesig Spaß und ihr macht es
00:20:35: wirklich klasse. Danke. Freut mich. Also, gute Messe noch und wir hören uns bald wieder. Danke.
00:20:40: Danke, viel Erfolg.
00:20:42: [Musik]