00:00:07: Hallo und herzlich willkommen zum
00:00:09: Zeratizid
00:00:10: Innovation Podcast.
00:00:12: Und das mit einer neuen Frischenstaffel für zwanzig sechsundzwanzig.
00:00:16: Und wir starten auch direkt mit einem sehr spannenden Thema.
00:00:20: Kostenbrück, lass nach, mit best in class zur Poleposition.
00:00:25: Ja, Elektromobilität ist längst mehr als nur ein Trend.
00:00:28: Sie verändert die gesamte Automobilbranche.
00:00:31: Doch was bedeutet das für die Fertigung?
00:00:33: Welche Herausforderungen entstehen?
00:00:35: Und wie können Unternehmen diese mit Bravour meistern?
00:00:39: Heute sprechen wir mit Salvatore Leonetti.
00:00:42: Er hat als Business-Segment-Manager Automotive jede Menge Insider wissen, dass er in der heutigen Episode mit uns teilen möchte.
00:00:50: Und außerdem verrät er uns, welchen positiven Impact die Best in Class Solutions von Seratizid gerade im Bereich der Elektromobilität für Fertigungsbetriebe haben.
00:01:01: Und er hat auch noch einen spontanen Gast mitgebracht.
00:01:04: Ich freue mich sehr aufs Gespräch und euch viel Spaß beim Zuhören.
00:01:27: um die Jahreszeit.
00:01:28: Ich war letzte Woche da und da war ganz schön Schnee, deswegen bin ich jetzt tatsächlich gar nicht böse.
00:01:33: Okay, ja ich bin ein bisschen traurig.
00:01:35: Ich habe es in der anderen Folge schon gesagt, ich habe mich eigentlich so auf Winter Wonderland gefreut und dann bin ich hier und wir haben zehn Grad.
00:01:41: Aber das ist ein ganz anderes Thema, denn wir wollen heute über Automotive sprechen, Melior.
00:01:46: Genau.
00:01:46: Da bist du der Experte.
00:01:47: Ich hoffe doch, ja.
00:01:50: Dafür haben wir dich eingeladen, um dich ein bisschen besser kennenzulernen, starten wir vielleicht mit einer ersten bekannten Rubrik.
00:01:56: Und das ist...
00:01:57: Der
00:01:58: Blickwinkel.
00:02:01: Ganz genau, das ist unser Blickwinkel.
00:02:02: Ich habe so ein paar Sätze vorbereitet.
00:02:04: Das sind so Halbsätze und du darfst die gerne vervollständigen nach deinem Gusto und vielleicht ein bisschen erläutern, warum du die so vervollständig hast.
00:02:11: Bereit?
00:02:11: Jawohl.
00:02:12: An dieses Auto denke ich noch heute gerne... Zurück.
00:02:15: Oh, das ist gut.
00:02:16: Natürlich.
00:02:16: Mein erstes.
00:02:17: Ein schöner Renault Clio mit fünfundfünfzig PS Farbeflieder.
00:02:22: Flieder?
00:02:22: Ja, und das schönste an dem Auto war, ich habe einen Subrufe einbaut in den Kofferraum.
00:02:27: Also jedes Mal, wenn ich vorbeigefahren bin, hat es nur grrrrt, grrrrt gemacht und perfekt geplant, weil in den Kofferraum ging genau noch eine Bierkiste rein.
00:02:36: Ein
00:02:36: Renault Clio.
00:02:37: Ja, meiner Wand Fiat Panda.
00:02:38: Kennst du das Fahrzeug noch?
00:02:39: Ja, natürlich.
00:02:40: Meinst du so Lippenstiftrosa?
00:02:43: Ich weiß auch nicht, warum ich das Auto bekommen habe.
00:02:44: Also wird es eine Gründe gehabt haben.
00:02:46: Und auch ich habe mir da eine ordentliche Anlage reingegibt.
00:02:48: Das hat man so gemacht, oder?
00:02:49: Ja
00:02:49: voll.
00:02:49: Mit
00:02:50: Kassette oder CD schon bei dir?
00:02:51: Nee, nee, da war schon CD.
00:02:52: Aber
00:02:52: bei mir war noch Kassette.
00:02:54: Da konnte man noch spulen.
00:02:55: Wow.
00:02:55: Ja, ist lange her.
00:02:57: Mein erster Kontakt mit Elektromobilität war
00:02:59: also tatsächlich, als ich im Jahr zwei tausend neunzehn von der Produktion in Vertrieb wechselt bin als Bauteilspezialist für Motoren damals.
00:03:09: Und es war eigentlich alles auf der Brenner gedacht.
00:03:12: Nur leider war die erste Anfrage, die da kam, mit der ich dann in Berührung kam, ein Elektromotorgehäuse.
00:03:19: Und es war dann ganz spannend, weil sich die Frage stellte, okay, wer ist da zuständig für?
00:03:24: Und dann hatte ich halt auf der Visitenkarte Motoren und dann war klar.
00:03:29: Also meine Zuständigkeit.
00:03:30: Und das war so der erste Berührungspunkt wirklich mit einem konkreten Vorteil.
00:03:34: Okay,
00:03:35: beruflich.
00:03:35: Aber hattest du vorher schon mit Elektromobilität in irgendeiner Form zu tun?
00:03:39: Fahrzeug.
00:03:39: Ja, also Autoscooter.
00:03:42: Im Urlaub in Frankreich, in der Kultus, da gibt es ja schon seit ewig dann diese E-Roller und Elektrofahrräder, wo man da mieten konnte, um ein bisschen am Strand umzufahren.
00:03:54: Ja,
00:03:54: jetzt gibt es die Dinger ja überall.
00:03:56: Kommen wir aber gleich noch drauf.
00:03:57: Ein Projekt, das mich besonders stolz gemacht hat in
00:04:00: meinem Beruf.
00:04:01: Also das ist tatsächlich die globale Aufstellung vom Segment Automotive.
00:04:07: Also wir waren schon immer irgendwo global agierend.
00:04:11: Aber im März haben wir uns dann wirklich so aufgestellt, dass wir Teammitglieder in den Märkten hatten, wo auch wirklich dann viel von der Zerspannung passiert.
00:04:23: Und das war nochmal ein großes Projekt, um sich wirklich global aufzustellen.
00:04:28: Und seitdem sind wir in drei Kontinente aktiv, fünf verschiedene Länder.
00:04:33: Und das ist schon, glaube ich, ganz cool.
00:04:36: Das ist ordentlich.
00:04:37: Wenn ich an die Zukunft der Fertigung denke, dann sehe ich... Ja gut, Zukunft ist ein großes Wort, ne?
00:04:43: So zehn Jahre?
00:04:44: Okay, also ich will einfach ganz viele Späne-Kübel sehen, voll mit Spänen, die von Best-In-Class-Solutions von Seratizid bearbeitet wurden.
00:04:53: Da bin ich mir sicher, dass ihr das erreichen werdet.
00:04:55: Ich drück euch da ganz fest die Daumen.
00:04:57: Das Werkzeug, das für mich ein echter Gamechanger war, ist...
00:05:01: Also, genau mit dem Elektromotorgehäuse, damals war wirklich der Hype, dass man das dann mit der ID gedruckt machen muss, zwecks Gewicht und so weiter.
00:05:11: Und da haben wir wirklich ein ganz tolles Werkzeug gemacht.
00:05:14: Das sah futuristisch aus, so ein bisschen wie ein Star Trek Raumschiff.
00:05:18: Und hat aber auch richtig viel Geld kostet.
00:05:20: Jeder hat es gemacht, jeder Werkzeughersteller.
00:05:23: Und am Ende war ganz klar, die Kunden waren super interessiert.
00:05:27: Aber keiner wollte es bezahlen.
00:05:29: Und somit waren die Lösungen dann am Ende doch wieder bezahlbare konventionelle Lösungen meistens mit etwas drei D-Druck dabei.
00:05:38: Steht das denn jetzt im Zeratizitmuseum?
00:05:40: Ja, natürlich.
00:05:41: Ja?
00:05:43: Okay.
00:05:43: Ein Moment in meiner Karriere, der mich wirklich stark geprägt hat, war?
00:05:47: Also, das war so.
00:05:50: Im Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr.
00:06:15: Also, der Performance-Modus, haben dann wirklich alle Hebel in Bewegung gesetzt und ganz toll im Team gearbeitet, dass, sagen wir mal, der Verzug so gering wie möglich noch gehalten werden.
00:06:27: Und der Kunde war dann letztendlich fast schon zufrieden, wenn es termingerecht gepasst hätte, um einfach die Reaktion zu sehen.
00:06:35: Hast du in dem Augenblick gedacht, vielleicht soll ich mal was ganz anderes machen?
00:06:39: oder vielleicht auch direkt mal die Frage, Wenn du einen Tag lang was völlig anderes machen dürftest, was wäre es gewesen?
00:06:44: Was wäre die zweite Jobwahl gewesen?
00:06:46: Also zu dem Zeitpunkt war schon klar, dass ich auf die Vertriebsseite wechseln.
00:06:51: Also das war schon passiert.
00:06:52: Aber wenn ich was ganz anderes machen könnte, dann wäre es tatsächlich Kindergärtner oder heute Erzieher, weil ich finde es einfach ganz toll.
00:07:00: Es ist eine ganz verantwortungsvolle Aufgabe.
00:07:03: Wichtig, pedagogisch absolut wertvoll.
00:07:06: und das Lächeln und Strahlen der Kinder, das... Das gibt so viel.
00:07:11: Bin ich absolut bei dir.
00:07:12: Meine Tochter ist auch gerade im Kindergarten.
00:07:14: Und ich frage mich tatsächlich immer, wie die Erzieherinnen und Erzieher das überhaupt händeln.
00:07:19: Also mit was für einer Gelassenheit teilweise auch.
00:07:21: Aber ich glaube, das ist ein sehr fordernder Job.
00:07:24: Absolut.
00:07:24: Tagtäglich.
00:07:25: Ja.
00:07:26: Du würdest dich aber, ob des Preises des Lächelns und der guten Sache dahin geben und sagen, okay, dann jetzt hier fünfundvierzig Stunden, fünfundzwanzig Kinder.
00:07:35: Und es passieren halt immer Dinge.
00:07:37: Ja, ein, zwei Wochen lang.
00:07:41: Bei uns in der Kita sind einige schon seit dreißig Jahren, aber sie sind auch ganz unterschiedlich.
00:07:45: Einigen sieht man das an, dass das natürlich auch zährt und andere sind total glücklich und ich finde das auch großartig.
00:07:52: An der Stelle vielleicht auch nochmal der Aufruf.
00:07:54: Ich finde auch solche Berufe könnten noch ein Tick besser bezahlt werden, weil diese unglaublich wichtig sind.
00:07:59: und dass das nicht funktioniert, ist mir bis heute ein großes Rätsel.
00:08:01: Absolut,
00:08:02: da bin ich voll bei dir.
00:08:03: Ein persönlicher Traum, den ich mir vielleicht noch erfüllen möchte, außer jetzt Kindergarten oder vielleicht ein ganzen Kindergarten?
00:08:10: Nee, das muss nicht unbedingt sein.
00:08:12: Ich bin mit meinen zwei Kindern aktuell gut bedient.
00:08:15: Ein Traum von der Familie wäre so ein Wohnwagencamper, dass wir dann wirklich so flexible Touren gestalten können.
00:08:25: Und wir mögen einfach Camping, die Freiheit und so weiter.
00:08:28: Und machen das jetzt derzeit auch immer im Urlaub, aber wirklich eine eigene Wohnwagen irgendwann zu besitzen, da ganz flexibel zu sein.
00:08:36: Die alles entscheidende Frage.
00:08:37: Wie wird in der Wohnwagen gezogen?
00:08:39: Elektrisch oder mit dem Verbrenner?
00:08:42: Stand heute mit dem Verbrenner.
00:08:43: So,
00:08:43: wir kommen zur nächsten Frage.
00:08:44: Das Beste an meiner Arbeit ist für mich?
00:08:47: Also
00:08:48: die Menschen und die Vielseitigkeit dabei durch meine Position, das Businesssegmentmanager ist einmal global.
00:08:55: die ganze verschiedene Länder, wo verschiedene Ticken, dann die verschiedene Funktionen, Vertriebler ticken anders wie die Kunden, wie es Marketing und so weiter.
00:09:05: Und da kommt so viel zusammen.
00:09:07: Und das finde ich ganz toll.
00:09:09: Und am Ende ist immer wichtig, wenn man zusammen gemeinsam an einem Strang zieht, dann passiert was Tolles.
00:09:15: Auch
00:09:15: ist doch ein schönes Schlusswort für die erste Rubrik.
00:09:17: Und dann gehen wir direkt mal ins Thema rein.
00:09:19: Wir haben es schon angeteaset.
00:09:20: Elektro.
00:09:21: Mobilität ist natürlich aktuell seit einigen Jahren in aller
00:09:24: Munde,
00:09:25: wird sehr kontrovers auch diskutiert, hat aber auch die Automotive, die Automobilbranche irgendwie in den letzten Jahren wirklich nachhaltig verändert.
00:09:33: Was sind da die größten Veränderungen gewesen jetzt gerade auch in Bezug auf deine Branche?
00:09:37: Also ich würde sagen, die Automobilbranche ist sowieso die letzten Jahre im größten, zumindest mir bekannten Wandel und ich bin mittlerweile aufwürzig.
00:09:47: Also es ist einfach so viel passiert.
00:09:50: Das ganze Thema Elektromobilität, das ist einmal ein technologischer Wandel.
00:09:55: Vor allem, sage ich mal, im Bereich Antriebstrang hat sich viel verändert vom klassischen Verbrennungsmotor mit Getriebe hin, wirklich jetzt zum Elektromotor, wo es Einganggetriebe inkludiert ist, die Leistungselektronik mit ganz neuen Anforderungen und natürlich das große Thema Batterie.
00:10:14: Und das Ganze bringt ja mit sich, dass sich die Architektur auf dem Automobil völlig verändert.
00:10:20: Dadurch kommen natürlich ganz neue Bauteile, die entwickelt werden müssen, die Plattformen, dann Fertigungstechnologien und Prozesse.
00:10:29: Also betrifft ja die ganze Kette und das ist schon eine große Herausforderung, sag ich mal.
00:10:35: Und was dazu halt dann noch erschwerend hinzukommt, ist einfach, dass sich die Rahmenbedingungen in den letzten Jahren eben auch massiv verschlechtert
00:10:44: haben.
00:10:44: Was sind die Rahmenbedingungen?
00:10:45: Rahmenbedingungen sind für mich jetzt Das ganze Thema mit den diversen Krisen, wo die letzten Jahre parallel dazu waren.
00:10:52: Also angefangen mit dem Diesel-Skandal.
00:10:56: Dann ging es weiter mit Corona.
00:10:58: Dann kam durch die Abhängigkeit in die Chip-Krise dazu.
00:11:02: Krieg, Handelskrieg.
00:11:05: Und so weiter und so fort.
00:11:06: Man könnte komplett weitermachen.
00:11:08: Und letztendlich ... muss die Automobilbranche jetzt doch auch in Wandel gestehen, dass die Technologieführerschaft, mit dem er aus Asien speziell China kommt und die vielleicht nicht nur eins, sondern zwei Schritte voraus sind, was die Technologie betrifft und eben auch das Thema Produktion und Kostenfaktor.
00:11:28: Vielleicht auch zehn Schritte voraus.
00:11:31: Ich habe glaube ich Beiträge sehen über BYD und deren Produktionsstätte, die so groß wie Los Angeles.
00:11:39: Da gibt es einen Drohnenflug, wenn man sich das anguckt, ist unglaublich.
00:11:42: Woran glaubst du, hat das gelegen, dass wir da so ein bisschen, das dürfen wir so sagen, vielleicht so den Zahn der Zeit nicht erkannt haben, dass das alles so schnell ging.
00:11:51: Und jetzt würde ich sagen, die Schere immer weiter auseinander, wie du es gerade schon gesagt hast.
00:11:55: Asien ist einen guten Step voran.
00:11:57: Wir wundern uns komisch.
00:11:58: Die Fahrzeuge haben eine ähnlich gute Qualität und kosten einen Drittel.
00:12:01: Wie kommen wir denn da wieder raus?
00:12:03: Gut, es ist wichtig, dass wir wieder zu alter Stärke zurückkehren.
00:12:06: vor allem im Bereich Innovationskraft.
00:12:09: Wir müssen wieder offen sein, hungrig vor allem, weil wenn man an der Pole Position ist, passiert halt oft eins, man ruht sich aus und merkt gar nicht, dass die anderen den Hunger eben haben und wirklich intensiv daran arbeiten mit höhere Aufwände, mit mehr Leidenschaft.
00:12:29: und dann irgendwann kommt das Thema.
00:12:31: Man ist überholt.
00:12:32: Überraschung.
00:12:33: Genau.
00:12:33: Und dann ist es halt schon zu spät, um zu sagen, so, jetzt schalte ich mal den zweiten Gang.
00:12:37: Und das müssen wir unbedingt wieder machen.
00:12:39: Gab es so einen wirklichen Punkt, wo du gesagt hast, ah, jetzt wird mir klar, hier verändert sich gerade alles?
00:12:45: Also,
00:12:45: wenn wir bei dem Thema Elektromobilität bleiben, war es für mich wirklich, das müsste ungefähr, zwei tausend und zwanzig gewesen sein, wo VW einmal wirklich offiziell dann gesagt hat, die Zukunft ist elektrisch.
00:13:01: Wir gehen den Weg und da war es noch irgendwie bis zum Jahr- und Jahrzehnt.
00:13:05: Bis zum Jahr- und Jahrzehnt war es noch irgendwie bis zum Jahr- und Jahrzehnt.
00:13:07: Bis zum Jahrzehnt war es noch irgendwie bis zum Jahrzehnt.
00:13:10: Bis zum Jahrzehnt war es noch irgendwie bis zum Jahrzehnt.
00:13:11: Bis zum Jahrzehnt war es noch irgendwie bis zum Jahrzehnt.
00:13:14: Bis zum Jahrzehnt war
00:13:14: es noch irgendwie bis zum Jahrzehnt.
00:13:15: Bis zum Jahrzehnt war es noch irgendwie bis zum Jahrzehnt.
00:13:17: Bis zum Jahrzehnt war es noch irgendwie bis zum Jahrzehnt.
00:13:20: Bis zum Jahrzehnt war es noch irgendwie bis zum Jahrzehnt.
00:13:22: Bis zum Jahrzehnt war es noch irgendwie bis zum Jahrzehnt.
00:13:23: Bis zum Jahrzehnt war es noch irgendwie bis zum Jahrzehnt.
00:13:25: Bis zum Jahrzehnt war es noch irgendwie bis zum Jahrzehnt.
00:13:27: Bis zum
00:13:28: Jahrzehnt war es noch irgendwie bis.
00:13:29: Ich würde die Zukunft ganz gerne Technologie offen sehen, weil jede Antriebsart oder Technologie hat seine Vor- und Nachteile, je nach Verwendungszweck oder auch Kundenpräferenz.
00:13:42: Und das wird mich wirklich sehr freuen.
00:13:44: Die Zeichen stehen eigentlich ganz gut.
00:13:48: der Kunde und die Technologie entscheiden können.
00:13:51: Ja,
00:13:51: bei einem Aspekt müssten wir mit reingeben, gerade bei der Elektromobilität.
00:13:55: Nachhaltigkeit ist natürlich der Schlüssel zur Mobilität, ganz logisch.
00:13:58: Aber realistisch ist das auch angesichts von Rohstoffknappheit, was machen wir am Ende mit den Batterien, wenn die nicht mehr zu verwenden sind, Infrastrukturprobleme und so weiter und so fort.
00:14:10: Also ich denke, da wird es für alles Lösungen geben.
00:14:13: Ganz witzig ist eigentlich das Verbränner.
00:14:16: Ja, auch irgendwann mal an dieser Stelle stand.
00:14:20: Wie lang ist das eigentlich hier, Verbrenner?
00:14:22: Der Karl Friedrich Benz hat...
00:14:26: Das liest du doch ab, Salva.
00:14:28: Oder hast du das im Kopf?
00:14:30: Natürlich habe ich es im Kopf, weil ich es gelesen habe.
00:14:34: Aber ja, das Datum habe ich mir natürlich festgesetzt.
00:14:38: Genau, er hat sein Patent für den Motorwagen.
00:14:40: Das war so eine dreirädige Kutsche sozusagen.
00:14:44: Und... Die Gliedsegleichethemen waren, das hat sich ja irgendwann, dann, nineteenhundert irgendwann erst durchgesetzt.
00:14:50: Warum?
00:14:51: Wegen Infrastruktur.
00:14:53: Es gab halt damals keine Tankstellen.
00:14:55: War
00:14:55: das noch gar nicht so überzeugend, dass man die Pferdekutsche jetzt plötzlich gegen ein Motorwagen tauscht?
00:14:59: Wahrscheinlich gegen ähnlich viel Widerstand gestoßen, weil, da ist ja wieder der Klassiker, haben wir schon immer so gemacht.
00:15:04: Genau, und alle haben Pferdestall und sind organisiert, die Pferde rauszuholen.
00:15:10: Das hat ja alles super funktioniert.
00:15:12: und ja, dann kommt irgendein so ein... neuartiges Modell auf dem Markt, erst mal auch natürlich sehr teuer, weil was wir in der Elektromobilität ja genaues gleiche Problem hatten, ja, teurer wie die alte Technologie.
00:15:24: erst mal, dann auch natürlich noch das Thema, ja, was ich mit der Satz teile.
00:15:29: Ich glaube, vor dem Thema stehen wir heute auf, vor allem, wenn die Batterie malen defekt hat.
00:15:34: Und dann waren es natürlich auch so.
00:15:36: Themen wie die erste Moodowagen hatten halt eine sehr geringe Reichweite.
00:15:41: Ja,
00:15:41: kennen wir ja von heute
00:15:42: auch.
00:15:43: Obwohl ich sagen muss, ich darf mich jetzt mal outen.
00:15:45: Ich bin auch vor zwei Jahren zur Elektromobilität mit unserem Zweitwagen gegangen.
00:15:50: Ich finde Reichweite ist absolut gar kein Argument.
00:15:52: Das dachte ich immer.
00:15:53: Man hat immer gesagt, das Auto fährt nur grad hundert Kilometer weit.
00:15:56: Tatsächlich ist das so im Alltag.
00:15:58: Dreihundert Kilometer, kurze Strecken zur Arbeit, meine Frau und so weiter und so fort.
00:16:02: Alle vierzehn Tage ist das Auto an der Wallbox.
00:16:05: Die Leute denken immer, da komme ich nicht mit nach München.
00:16:07: Wenn ich Vertriebler bin und den ganzen Tag in Deutschland unterwegs, ist das nicht ganz so einfach.
00:16:11: Mittlerweile geht das ja schon mit den Superchargern.
00:16:14: Aber so im Alltag im Stadtbereich finde ich gerade die Reichweiten gar nicht so ein großes Thema.
00:16:19: Deswegen sage ich ja Technologieoffenheit, weil jede Antriebsart hat seine Vorteile.
00:16:26: Und wenn ich im Stadtverkehr unterwegs bin, ja absolut elektrisch klar.
00:16:30: Super.
00:16:31: Ich darf ja jetzt auch mal eine Lanze fürbrechen.
00:16:32: Ich glaube, da haben wir schon mal drüber gesprochen.
00:16:34: Auch Fahrkomfort ist nicht zu vergleichen.
00:16:36: Also ich habe noch einen großen Diesel.
00:16:38: Also nach der elektrifizierten Fahrt in meinem Diesel, da denke ich, was habe ich jahrelang gemacht, dieses große Gefährt, was da so vor sich hin knattert.
00:16:44: Und dann sitzt man in so einem Ort, was total ruhig ist.
00:16:47: Beschleunigung müssen wir gleich drüber sprechen.
00:16:49: Hat so ein bisschen Go-Kart-Feeling.
00:16:50: Ich lieb's.
00:16:51: Ja?
00:16:52: Ja, ich find's super.
00:16:53: Also ich hinde jetzt auch kein Petalhead.
00:16:54: Also ich bin jetzt niemand, der sagt, ich brauche einen VIII und so.
00:16:56: Das kann ich auch alles verstehen, wenn man Fan dieser Kultur ist.
00:16:59: Aber wenn es um das eigentliche von A nach B kommen ist, finde ich elektrisch Fahnen großartig.
00:17:04: Ja, die technologische
00:17:05: auch mittlerweile hat sich so viel gemacht.
00:17:08: Und da gebe ich dir recht, also der Fahrkomfort ist schon.
00:17:11: Ist schon großartig.
00:17:12: Ja, es ist entspannter, sagen wir mal so.
00:17:14: Ich finde, ich mich entscheide und beide Autos sind da nicht mehr den kleinen und fahren mit dem elektrischen Auto irgendwo hin.
00:17:19: Aber darüber haben wir gar nicht gesprochen.
00:17:21: Dann kam plötzlich der Karl Friedrich Benz, knatterte durch die Dörfer und sagte, hey, das ist der heiße Scheiß, das machen wir jetzt in der Zukunft.
00:17:28: Was haben die Menschen damals gesagt?
00:17:30: Genau das gleiche.
00:17:31: Was weiß ich nicht.
00:17:32: Vor fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn Jahren die Leute gesagt haben, als wir mit elektrischen Motoren um die Ecke kamen.
00:17:36: Sehr ähnlich
00:17:37: zumindest.
00:17:37: Wahrscheinlich.
00:17:38: Und glaubst du denn, dass sich das so rauswächst?
00:17:41: dass wir das dann irgendwann verstanden haben und dann alle sagen, ja komm, elektrisch, das ist es.
00:17:45: Die Offenheit wird ja immer höher.
00:17:47: Und natürlich gibt es noch hier und da... akzeptanz themen und vielleicht sind manche leute noch vorsichtig weil einfach okay die anschaffungskosten sind noch etwas höher aber da geht es ja komplett in die richtige richtung.
00:18:03: also da hat sich auch mittlerweile schon viel tan.
00:18:05: und ich glaube auch das thema wie du es schon angesprochen hast mit laden und reichweidet ja das wird auch immer mehr relativiert.
00:18:13: und mit der entwicklung von den feststoffpatterien das soll es ja Jetzt mal zwanzig sieben und zwanzig soweit sein, dass die Autos dann damit auf den Markt kommen.
00:18:22: Da werden ja jetzt reichweiten bis tausend Kilometer anpriesen, das sind wir ja beim Diesel schon wieder.
00:18:27: Hundertprozentig.
00:18:28: Jetzt hast du gerade gesagt, Nachfrage nach E-Fahrzeugen in Deutschland hat sich zwar so ein bisschen erhöht, ist aber immer noch total schwankend.
00:18:36: Ich kenne das selber, werden die Fahrzeuge mittlerweile wieder vom Start irgendwie subventioniert.
00:18:40: Immer noch nicht.
00:18:40: Am Anfang war das so und dann gab es einen Zuschuss.
00:18:43: Mittlerweile plant man wieder in die Richtung.
00:18:45: Hattest du das Gefühl in der Zwischenzeit, dass man sich auch wieder unsicher war, ob das vielleicht das Richtige ist und gerade auch mit diesen wirtschaftlichen Konsequenzen, die das Ganze hatte, für unsere Automobilindustrie?
00:18:55: Also
00:18:55: ich glaube, das Thema Unsicherheit und schwankende Entscheidungswindung, der ist immer generell ausgesetzt, also um jetzt auch nicht so politisch zu werden.
00:19:05: Doch lass uns bitte politisch werden.
00:19:06: Ich würde es hierbei auch
00:19:08: belassen.
00:19:09: Das interessiert mich brennend.
00:19:11: Wirklich?
00:19:11: Ja, hundertprozentig.
00:19:13: Ja gut, also ich meine, das ist natürlich ein Faktor.
00:19:14: Wenn ich mir ein Fahrzeug anschaffe, kriege ich da einen Zuschuss oder nicht, das ist ja ein Kaufanreiz.
00:19:19: Da kann ich eine Rechnung auf und dann sehe ich, das Fahrzeug kostet zwanzig Prozent mehr als der Verbrenner.
00:19:23: Ich kriege aber genau den Wert vielleicht noch als Zuschuss, kann ich mir überlegen.
00:19:27: Was kostet mich die Ballbox?
00:19:29: Habe ich vielleicht von meinem Stromanbieter-Lokal noch irgendwelchen Support und so weiter und so fort?
00:19:34: Ich finde, das spielt da alles mit.
00:19:35: rein und eins ist klar.
00:19:37: Man guckt immer aufs Geld.
00:19:38: Und wenn ich, sag ich mal, qualitativ hochwertiges Fahrzeug bekomme, was... ...fünfzehntausend Euro weniger kostet, aber an der Tanker getankt wird, nehme ich das natürlich.
00:19:46: Ich glaube, so funktioniert nur über den Anreiz.
00:19:49: Über die Logik, Fahrkomfort, glaube ich, kannste das Ding kaum spielen.
00:19:53: Gut, deswegen werden jetzt auch wieder Anreize geschaffen.
00:19:56: Also, da gibt es ja Pläne dazu.
00:19:57: Und das ist natürlich ein adäquates Mittel, um dem Ganzen die Schwindigkeit zu vollleihen.
00:20:02: Ja.
00:20:03: Aber das Ganze hat natürlich auch negative Auswirkungen.
00:20:05: Ein Kollege von mir hat eine Werkstatt, der sagt, an den Autos kann ich nichts mehr reparieren.
00:20:09: Ich kann nur noch Reifen wechseln.
00:20:10: Da dachte er, eigentlich kann ich ihn laden zu machen.
00:20:12: Früher war mein größtes Glück im Cockpit, ganz viele leuchtende bunte Lampen, wenn die Leute zu mir kamen und gesagt, hier, das leuchtet da.
00:20:17: Da dachte er, lass uns mal hier.
00:20:20: Und da gab es viel zu reparieren, alles in Öl gelagert und so weiter und so fort.
00:20:24: Das ist ja auch was, was sich direkt auf euch ausgewirkt hat.
00:20:27: Das heißt, Antriebskettel, da fehlen einige Bauteile, die eigentlich sonst fröhlich zerspannt wurden mit euren Werkzeugen.
00:20:32: Ja, das ist natürlich für die Zersparnungsbranche.
00:20:35: Da mag ich im Automobilbereich.
00:20:37: Schrumpf natürlich dadurch.
00:20:40: Am liebsten sind mir ja die Hybride, weil die haben ja noch beides.
00:20:43: Also da kommt dann auch noch mal ein Paket drauf.
00:20:46: Ist das noch ein großes Thema Hybrid?
00:20:48: Ja.
00:20:48: Ja, ne, mein Nachbar hat es gerade ein Auto gekauft und ganz happy, ich habe mir Hybrid-Fahrzeug gekauft.
00:20:52: Denke ich also warum denn beides?
00:20:53: Der Hybrid
00:20:54: ist ganz typisch.
00:20:54: Das ist der Übergang, oder?
00:20:57: Findest du?
00:20:57: Den Prius gibt es seit
00:20:58: zwanzig Jahren.
00:21:00: Okay, aber für die meisten ist das so in die Elektromobilität so der Übergang.
00:21:04: Das ist ein Teil elektrisch, aber ich habe auch noch meinen Bewerten für Brenner.
00:21:08: Der Podcast wird unglaublich lang, weil ich glaube, ich auch viel Meinung zu dem Thema habe.
00:21:11: Aber ich finde zum Beispiel, dass ich ganz viele Leute schimpfen höre, die sagen, jetzt habe ich einen Hybrid.
00:21:16: Das Auto fährt ja nur bis dreißig elektrisch und dann schaltet das irgendwie um und dann bin ich wieder mit dem Verbrenner unterwegs.
00:21:21: Und ich habe nur eine Reichweite elektrisch von vierzig Kilometern.
00:21:24: Was soll das?
00:21:25: Die Karizid nicht.
00:21:26: So was hört man.
00:21:27: Und dann frage ich mich immer so, hm?
00:21:30: Fiberit, ist das das Richtige?
00:21:31: oder fahren wir einfach direkt elektrisch oder anders?
00:21:33: Oder mit Wasserstoff.
00:21:35: Ich glaube, Busse fahren wir uns mit Wasserstoff.
00:21:37: Ist so,
00:21:37: ne?
00:21:38: In Stuttgart zum Beispiel.
00:21:40: Ich weiß gar nicht, wie viel Jahr ist schon.
00:21:41: Ist das jetzt bei den PKWs schon ein Thema?
00:21:44: Also bin ich jetzt nicht so informiert.
00:21:45: Fahren PKWs schon mit Wasserstoff mittlerweile?
00:21:47: Also es gibt natürlich Modelle und in der Zukunft gibt es auch sehr wichtige OEMs auf der Welt, die die Antriebsvariante auch fokussieren.
00:21:55: Besser
00:21:55: für die Zersparnung wieder, oder?
00:21:57: Weil wir dann wieder den Verbrenner haben.
00:21:58: Da wird dann auch weniger mehr zersparen.
00:22:00: Habt ihr Schlagzeile gesehen?
00:22:01: BMW geht weg von der Elektrobobilität.
00:22:03: Wir gehen in Richtung Wasserstoff, Verbrenner.
00:22:06: Ja,
00:22:06: gut, die machen auch ihren Mix.
00:22:07: Oder?
00:22:08: Jetzt gibt es ja auch Stimmen, die sagen, Elektrobobilität ist nur eine Übergangstechnologie.
00:22:13: Siehst du das auch so?
00:22:15: Oder siehst du dann auch andere Alternativen jetzt außer Wasserstoff?
00:22:19: Oder kommt noch jemand so mit so einer iPhone-Idee um die Ecke und sagt, nee, Leute.
00:22:22: Wir brauchen eigentlich gar nichts.
00:22:23: Du rückst nur auf diesen Knopf und dann geht die Fahrt auch schon los.
00:22:26: Also ich denke, dass es definitiv keine Übergangstechnologie ist.
00:22:30: Also es ist einfach zentraler Bestandteil vom Wandel in der Automobilbranche.
00:22:36: Hat sich auch schon sehr stark implementiert und die Technologie wird immer besser.
00:22:41: Ich hoffe einfach immer noch, dass sich die Technologieoffenheit durchsetzt.
00:22:45: und was ich immer noch ganz spannend finde, ob irgendjemand es dann doch noch schafft, den Wassermotor auszubringen.
00:22:51: Wassermotor?
00:22:52: Genau, der er eben mit Wasser betrieben ist.
00:22:55: Einfach mit Leitungswasser?
00:22:56: Ja,
00:22:56: genau.
00:22:57: Du kannst normales, destilliertes Wasser.
00:22:59: Das funktioniert?
00:23:00: Also, ich bin da in der Entwicklung leider nicht mit dabei.
00:23:03: Wäre ein schöner Gedanke, wenn das funktionieren könnte.
00:23:06: Und
00:23:06: wäre natürlich nachhaltig vom Vereinsten.
00:23:09: Okay, jetzt kommen wir mal wieder aus diesem politischen, so ein bisschen raus, lass uns nochmal in die Fertigung blicken.
00:23:13: Jetzt fehlen einige Bauteile, die ihr normalerweise sonst erspannt habt bei der Elektromobilität.
00:23:19: Gab es denn dann auch bei den Elektrofahrzeugen neue Herausforderungen für euch, was die Bauteile betrifft, die dann neu waren?
00:23:26: Ja,
00:23:26: natürlich.
00:23:27: Also die Herausforderungen generell sind auch anders gelagert.
00:23:31: Also ist beim Verbrenner noch die hohe Anzahl an mechanischen Teilen.
00:23:37: Da geht die Komplexität bei der Elektromobilität oder beim elektrifizierten Antriebstrang wirklich dann auch in Richtung... Leistungs-Elektronik und viel mehr auch in Zusammenhang mit Software und natürlich durch die Batterie kommen auch viel mehr chemische Themen mit hinzu.
00:23:59: Und ich denke, das sind so die größten Herausforderungen.
00:24:03: Also was ich so gesehen habe, ist wirklich, wo die Automobilindustrie am meisten investieren musste und lernen, sind eben diese Montagelinien dann speziell für den Elektromotor und dann auch die Batteriezellenfertigung.
00:24:19: Ist das Elektrofahrzeug nicht eigentlich jetzt mittlerweile viel mehr Software als Hardware?
00:24:24: Also die Software nimmt definitiv mit Steuerung etc.
00:24:28: einen deutlich höheren Stellenwert ein und die zukünftigen Plattformen, also sind ja auch Software basiert, klagert und integriert noch viel umfänglicher, dann die Software.
00:24:39: Wie sieht es ja mit euren OEMs aus?
00:24:41: Haben die jetzt mittlerweile an ihre Werkzeugpartner ganz andere Anforderungen wie noch vor fünf Jahren?
00:24:48: Oder spielt das eigentlich gar keine Rolle?
00:24:49: Wie kommt ihr auf euch zu?
00:24:51: Also die OEMs oder auch alle in der Lieferkette, würde ich sagen.
00:24:57: Die Anforderungen haben sich natürlich schon etwas verlagert.
00:25:00: Also ich sage immer, unsere Kunden wollen ein Partner, der ein vollumfängliches Bearbeitungslösungen darstellen kann und nicht nur Werkzeuge.
00:25:13: Also da geht es noch viel mehr um das Thema Project Engineering.
00:25:18: Also wirklich von Anfang beim Projekt mit dabei zu sein, die Ideen mit einfließen lassen, gemeinsam im Kunde zu schauen, wie kann man diese Bauteile kostengünstig wie möglich, also wenn wir dann Kosten pro Bauteil betrachten, so prozesssicher wie möglich herstellen und den Prozess natürlich.
00:25:41: auch effektiv wie möglich gestalten, weil letztendlich sind die Werkzeugkosten immer noch ein kleiner Anteil des Prozesses, also wir sprechen da von zwei bis drei Prozent von den Prozesskosten und deswegen wird vom Werkzeug herstellen natürlich auch immer mehr mit verlangt im Prozess mitzudenken.
00:25:59: Das heißt also der ganzheitliche Ansatz, das ist die Richtung die ihr geht.
00:26:03: Wie begegnete Zeratizit genau diesen Anforderungen?
00:26:05: Was macht ihr dann in der Praxis?
00:26:07: Also Project Engineering ist schon mal ein Stichwort gewesen.
00:26:09: Da packen wir zu dem Thema auch gerne nochmal einen Link in die Shownotes.
00:26:12: Ich glaube das Thema haben wir schon mal... in der Form besprochen, aber du kannst es ja gerne nochmal erläutern.
00:26:16: Also
00:26:16: beim Project Engineering sind wir einfach von Beginn, wenn das Ganze entsteht, also noch gar nicht mit fertigen Zeichnungen zum Beispiel mit dabei, machen uns gemeinsam mit dem Kunde auch Maschinenhersteller Gedanken dazu und dann wächst es ja und es wird dann immer konkreter und die Lösung wird immer konkreter.
00:26:36: und wichtig ist, dass wir das ganze Thema dann auch Begleiten von Beginn bis zur Implementierung und dann auch noch darüber hinaus.
00:26:46: Also immer wenn was anfängt in Serie zu laufen, geht es dann um Optimierungsprojekte, die wir dann wieder begleiten, um dann an den Kosten noch was zu optimieren oder die Prozesssicherheit zu verbessern und das sind wir auch vollumfänglich dabei.
00:27:01: Wir haben auch das Thema Prozessüberwachung mit uns im Toolscope.
00:27:05: was wir damit ableichen können, was wieder die Prozesssicherheit erhöht und auch die Dokumentation in der Fertigung sichergestellt mit Protokolle, Daten, wie der Verbesserung möglich macht.
00:27:18: Und so arbeiten wir dann auch mit unseren Kunden.
00:27:20: In dem Kontext habe ich gehört, gibt es auch den Circle of Innovation.
00:27:24: Kannst du das vielleicht noch mal ein bisschen erläutern?
00:27:27: Was versteht ihr darunter?
00:27:28: Ja,
00:27:28: absolut.
00:27:29: Also das Circle of Innovation, das ist wie Zeratizid.
00:27:33: agiert.
00:27:36: Also unsere Kernkompetenz
00:27:38: liegt
00:27:39: in der Forschung und Entwicklung.
00:27:40: Und wir haben den größten Vorteil, dass wir die Entwicklung von Werkzeuge, wenn zum Hauptmetall Werkzeuge geht, vollumfänglich im Haus haben.
00:27:49: Also wir entwickeln die Substrate, die Beschichtung inklusive der Technologie.
00:27:56: Da sind wir im Haus vollumfänglich ausgestattet und das machen wir so eine Zeit ewig.
00:28:03: Und es gibt einen großen Vorteil, wenn man den kompletten Schneidstoff eben in der eigenen Entwicklung hat, dann kombiniert mit der Schneidkante, also die geometrische Schneidkantenzurichtung, was dann nachher für das fertige Werkzeug wichtig ist und die Nähe dann zum globalen Produktionswergen mit einheitliche Fertigungsstandards auf der ganzen Welt, wirklich die gleichen Prozesse, die gleichen Standards, so kann die Entwicklung dann die neuen Produkte direkt implementieren in eigener Hand, stets mit dem Fokus auf Qualität, Kosten und auch Lieferzeit.
00:28:40: Genau.
00:28:41: Und dann gibt es da die Überschrift Best in Class Solutions.
00:28:44: Das steht dann da drüber.
00:28:45: Kannst du das mal ganz kurz erklären, was das genau bedeutet?
00:28:48: Das lese ich immer wieder.
00:28:49: Zeratizid, Best in Class Solutions.
00:28:52: Genau.
00:28:52: Das ist ganz wichtig, dass wir den Zirkel auch noch schließen.
00:28:55: Also mit den entwickelten Werkzeugen gehen wir dann natürlich zum Kunden.
00:29:00: und bringen die an ihre Leistungsgrenzen.
00:29:02: Da ist es ganz wichtig, mit unseren Spezialisten, wie Bauteilsspezialisten, Anwendungsspezialisten, Projektspezialisten zusammen mit dem Kunde die bestmögliche Lösung zu finden und wirklich diese am Markt zu prüfen.
00:29:18: Das heißt, eine Best-in-Glas-Solution ist für uns wirklich, sie muss erfolgreich in mehreren Produktionen auf der Welt laufen.
00:29:27: Dort absolute Standard setzen, Zuverlässigkeit, Präzision.
00:29:33: Leistungsfähigkeit, Prozesssicherheit und permanente Optimierung durch unser tiefes Fachwissen beweisen, damit wir dann sagen, das ist eine Best-in-Glas-Solution.
00:29:42: Sarah,
00:29:43: dann lass uns noch mal ein bisschen in die Praxis gehen.
00:29:44: Du hast gerade die Menschen angesprochen, die sind natürlich wichtig, gerade auch eure Bauteilspezialisten.
00:29:49: Wie sieht das bei dir aus?
00:29:50: Bist du dann auch immer direkt mit vor Ort?
00:29:52: Hast du dann guten Einblick in das Thema?
00:29:53: Ja, natürlich.
00:29:54: Also ich bin auch sehr oft bei den Kunden mit dabei.
00:29:58: Ich möchte noch einmal was zu den Menschen dazu sagen.
00:30:02: Ich denke, das allerwichtigste von Kunde ist der Mensch, der in der Gegend übersteht.
00:30:08: Da muss eine Vertrauensbasis, eine Verbindlichkeit, da sein tiefes Know-how, was der Kunde macht, weil nur dann kann ein gutes Teamwork mit dem Kunde zusammen passieren.
00:30:21: Und das sind eben unsere Bauteilsspezialisten, Projektspezialisten, Anwendungsspezialisten.
00:30:26: Wir formen da immer die richtige Teams für genau den Fall, den der Kunde hat, dass wir die bestmögliche Expertise darstellen können.
00:30:34: Und ganz wichtig, die Leute hören den Kunden wirklich erst mal zu, weil das ist allerwichtigste, welche Erwartungen hat der Kunde, was braucht der Kunde.
00:30:44: Und dann starten sie voller Leidenschaft und Engagement durch und nutzen unsere Best-in-Glas-Solutions und entwickeln diese natürlich auch permanent weiter, um dann diese Zielsetzung zu erfüllen.
00:30:58: Und ja, ich könnte da jetzt natürlich ausführen von meiner Sicht.
00:31:03: Aber vielleicht holen wir doch den Bauteilsspezialist Philipp Kartining dazu.
00:31:08: Ist er im Haus?
00:31:09: Ja, der ist heute sogar im Haus ausnahmsweise.
00:31:12: Und er könnte dann aus wirklich vorderstofffreund normal berichten.
00:31:18: Norbert, sollen wir eine kleine Pause machen?
00:31:19: Wird mich interessieren, dann holen wir einen Philipp dazu?
00:31:21: Ja, können
00:31:22: wir machen.
00:31:23: Wir können ja auch gerne noch einen Kaffee trinken.
00:31:24: Okay.
00:31:24: In der Zwischenzeit.
00:31:26: Wir trinken kurz einen Kaffee, sind gleich wieder da.
00:31:28: Und gucken wir, ob wir einen Philipp finden.
00:31:29: Bis gleich.
00:31:31: Ja, hallo Philipp, schön, dass du dir die Zeit genommen hast.
00:31:33: Wobei haben wir dich gestört?
00:31:35: Servus, hallo.
00:31:35: Ja, ihr habt mich bei einer Projektausarbeitung für den Kunden gestört.
00:31:38: Bin jetzt ein bisschen überrascht worden, ganz cool, mal im Podcast dabei zu sein, das ganze Setup zu sehen.
00:31:43: Ja, bei der Norbert, den kann man dann auch nicht nein sagen.
00:31:45: Absolut
00:31:46: nicht.
00:31:46: Vor allem, wenn er einen da rausreißt und sagt, wir brauchen dich kurz.
00:31:49: Der Chef sitzt da, das ist ganz interessant.
00:31:51: Okay,
00:31:52: für alle, die dich jetzt noch nicht kennen, Philipp, stell ich noch mal ganz kurz vor.
00:31:54: Was machst du bei Zehratizid?
00:31:55: Was sind deine Hauptaufgaben?
00:31:57: Also,
00:31:57: ich bin Philipp Katani, bin dreißig Jahre jung, bin jetzt seit zwei Jahren im Sigma.
00:32:00: oder Motiv knapp und bin als Bauteitsspezialist mitverantwortlich für die Aktivitäten im Segment der Mobilität.
00:32:07: Jetzt haben wir gerade eben mit Salvatore über die Menschen gesprochen und gerade auch ganz tief in die Praxis mal geblickt und da hat er uns gesagt, da holen wir doch mal den Philipp dazu, der hat da wirklich einen globalen Blick drauf.
00:32:18: Erklär uns doch mal, was sind deine typischen Aufgaben direkt beim Kunden, wie sieht so ein ganz typischer Arbeitsalltag bei dir aus?
00:32:24: Ja, klar.
00:32:25: Also mein Arbeitsalltag besteht eigentlich aus ca.
00:32:27: siebzig Prozent Dienstreisen global, sehr viel Business Development beim Kunde, dann natürlich auch die technische kommerzielle Ausarbeitung, Unterstützung der Projektspezialisten für die Techniker Sales Engineers vor Ort in den regionalen Verkaufsorganisationen, sehr viel Kundenbeziehungspflege, also Custom Relationship und natürlich auch die Weiterentwicklung unserer Werkzeugportfolios.
00:32:49: Was würdest du sagen?
00:32:50: Was für einen Anteil nimmt diese persönliche Komponente im Vergleich?
00:32:54: jetzt zum eigentlichen Werkzeug?
00:32:56: Wie wichtig ist dieser komplett holistische Ansatz, dass ihr wirklich das Ganzheitliche abbildet?
00:33:01: Ist das eine USP von Zeratizid?
00:33:03: Absolut.
00:33:04: Also wir betrachten die Kunden global.
00:33:05: Wir versuchen globale Hierarchien bei den Kunden mit aufzubauen, globale Netzwerktermine innerhalb unserer Kunden auch abzuhalten, um unsere Lösungen von der einen Produktionstätte in die andere zu spiegeln.
00:33:16: Und natürlich ist die Kundenbeziehung, würde ich sagen, siebzig bis achtzig Prozent, um wirklich Vertrauen aufzubauen, Verbindlichkeit, um dann auch als Partner wahrgenommen zu werden, um in der Zukunft gemeinsam.
00:33:30: die Projekte voran zu drehen.
00:33:31: Okay, also die persönliche Komponente, die würdest du so hoch einschätzen.
00:33:35: Viele sagen ja, okay, das persönliche, jetzt sind wir mit künstlicher Intelligenz unterwegs und so.
00:33:40: Ist das eine Komponente, die wegzudenken, ist dieser menschliche Kontakt?
00:33:43: Bei den Messen haben wir es ja gemerkt.
00:33:45: Alle haben gesagt, wir sind endlich wieder froh, uns zu treffen.
00:33:48: Diese digitalen Zoom-Konferenzen, das war es nicht.
00:33:50: Absolut.
00:33:51: Also natürlich, um jetzt auf künstliche Intelligenz sein zu gehen, kurz arbeiten wir sehr stark damit, um uns einfach der Arbeitsalltag etwas zu erleichtern.
00:33:59: Jedoch... werden die persönlichen Beziehungen und auch die Dienstreisen und Besuche bei den Kunden niemals ausbleiben.
00:34:06: Genau das macht die Verbindlichkeit, das Alignment zwischen Kunde und... Rackzeuglieferin.
00:34:12: Genau.
00:34:12: Und dann habt ihr euch ja selber den Titel Best in Class gegeben.
00:34:16: Bei welchen Komponenten seid ihr Best in Class und warum?
00:34:19: Ist das eigentlich eine Wortschöpfung von euch?
00:34:21: Das ist
00:34:21: eine Wortschöpfung von unserem Sales Director, von Ramiro Bengocer, der die Sales Strategy sehr stark darauf ausgerichtet hat.
00:34:29: In der E-Mobilität konzentrieren wir uns auf die Kraft übertragenen Komponenten.
00:34:34: Zum Beispiel die Getriebewein und Getrieberäte, im Einganggetriebe vom Elektro Power Train.
00:34:39: Einige Applikationen.
00:34:40: an diese Bauteile können wir dann auch wieder umspiegen auf andere Drive-Train-Komponenten, um dahin auch in der Zukunft ganzheitliche Werkzeugkonzepte im besten Glas für unsere Kunden anbieten zu können.
00:34:52: Jetzt gibt es ja für die Fertiger an der Stelle sicherlich auch die einen oder anderen Stolpersteine.
00:34:56: Die müssen auch wieder einiges dazu lernen bei der Bearbeitung dieser Bauteile, Komplexität und Material, gehärtete Ställe bearbeiten, Harddrehen und so weiter und so fort.
00:35:05: Das habe ich mir notiert.
00:35:07: Wie schlagen die sich damit?
00:35:08: Wie könnt ihr denen da auf die Schiene helfen?
00:35:10: Also ganz klar ist die Komplexität und Vielfalt der Bauteile sehr groß.
00:35:13: im Powerdrain und gerade auch in den geschmiedeten Stahlbauteilen bringen sowohl in der Weichbearbeitung durch die hohen Roteit-Toleranzen.
00:35:21: sehr viele Schwierigkeiten mit sich, aber auch beim Hattrehen der Stähle haben unsere Kunden einige Herausforderungen in wirtschaftlichen und sicheren Prozesse darzustellen, da die Wertschöpfung am Ende ist bei der Hattrebearbeitung und natürlich die Kosten eines Ausschussteils sehr hoch sind.
00:35:36: Wie löst ihr oder was gibt ihr für einen Rat, wenn es um die Wirtschaftlichkeit geht?
00:35:40: Im
00:35:40: Endeffekt muss man jedes Projekt für sich bedachten.
00:35:43: Ganz klar muss man schauen, sind wir in der Höchstproduktivität, sind wir in der mittleren Höhe der Produktivität, was haben wir für Anlagen, was haben wir für Möglichkeiten, reden wir von vernetzten Anlagen, reden wir von einzustehenden Stand-alone-Maschinen.
00:35:55: Da haben wir eigentlich für alles Lösungen zusammen mit den Projektspezialisten ausgearbeitet, wo wir dann natürlich für die einzelnen Kunden mitbringen können, um mal einen Überblick zu geben und dann auf ihr Projekt anzupassen.
00:36:08: Jetzt hast du gerade schon einige der Bearbeitungsstritte genannt.
00:36:11: Was genau muss durchgeführt werden und welche speziellen Werkzeuge sind dafür notwendig?
00:36:15: Kannst du da mal ein paar nennen von Seratizid?
00:36:17: Ja, sehr gerne.
00:36:18: Im Endeffekt wird weich gedreht, gebohrt, verzahnt und danach haben wir einen Hatt gedreht.
00:36:23: Wir haben auch sehr, sehr großes Portfolio.
00:36:25: und Drehwändeplatten im Standard.
00:36:27: Und daraus schöpfen wir mit verschiedenen Spanbrechergeometrien, verschiedene Beschichtungen, verschiedene Substrate.
00:36:33: Was wir uns aber auch sehr, sehr stark fokussieren, ist die Bohrbearbeitung der Bauteile.
00:36:38: Warum?
00:36:39: Wenn man beispielsweise in der Zwischenwelle eines Eingangetriebes vom EV Power Train, können wir mit Sonderbohrheit aber mit Standard-Wendeplatten sehr viele Bearbeitungen verheiraten, also zusammenfügen.
00:36:50: Das heißt, wir machen den kompletten Schrubbearbeitung der Planfläche, der Phase und die Bohrbearbeitung in einem Schuss mit zwei Werkzeuge.
00:36:57: Das heißt, der Kunde hat weniger Werkzeugviehfeind.
00:37:01: Und die Bearbeitungszeit geht rapide nach unten.
00:37:04: Das ist natürlich der Vorteil von unserem Project Engineering und Designing von unseren Konstruktionsabteilungen, dieses in der Haube im Kunde einfach anzubringen.
00:37:11: Okay, ich könnte mir vorstellen, durch solche Maßnahmen explodieren dann auch die Kostenprobauteilen nicht so enorm.
00:37:16: Wie man sich das eigentlich vorstellt, weil das klingt ziemlich aufwendig.
00:37:18: Ja, natürlich.
00:37:19: Also man muss das Ganze natürlich schon mal betrachten, sind wir in welcher Produktivitätsstufe, wenn ich sage, ich mache hunderttausend.
00:37:26: Wellen für ein Getriebe im Jahr.
00:37:29: Da macht das natürlich Sinn mit Sonderwerkzeuge zum Arbeiten.
00:37:32: Jedoch ist da unser sehr großer Vorteil, dass wir mit Standard-Wendeplatten arbeiten, um einfach aus einer großen Portfolie zum Schöpfen, um in der Inbetriebnahme bis zum fertig laufenden Prozess einfach aus der vollen Wertschöpfungskette zu schöpfen, um den perfekten Prozess am Ende beim Kunden herzuhaben.
00:37:49: Okay, jetzt haben wir einiges gelernt.
00:37:50: Was würdest du jetzt einem Fertiger empfehlen, der vielleicht noch so Berührungsängste hat, der sagt, das klingt für mich total interessant, aber so... den ersten Schritt weiß ich noch nicht, was ich tun soll, da ihr das ja ganzheitlich abbildet.
00:38:01: Nehmt ihr die auch vom ersten Schritt mit, die Fertiger?
00:38:03: Absolut.
00:38:04: Also wir versuchen auch die regionalen Anwendungstechnik zu unterstützen, eben mit unserem besten Glasportfolie auch auf Application Approach, wie wir es nennen, zu spiegeln, um unsere Kunden auch langsam an das Thema heranzuführen.
00:38:15: Zu sagen, okay, es wird der Prozess mit Standardwerkzeugen gedreht, aber lass uns doch mal ein Sonderbohrer probieren, wo wir einfach mal zwei, drei Bearbeitungen verheiraten, wie es kann nennen oder kombinieren.
00:38:26: Und nach und nach, wenn die Kunden rangeführen, sehen auch ihre Vorteile.
00:38:29: Natürlich ist der Sonderträger im Sinne teurer.
00:38:32: als der Standardträger, aber es neutralisiert sich sehr schnell.
00:38:36: Wir machen auch Return- und Investrechnungen für unsere Kunden im Project Engineering, um ihnen einfach die Kosten als Spanisse aufzumzeigen, damit sie sehr schnell sehen, dass sie sehr schnell neutralisiert.
00:38:46: Okay.
00:38:46: Gibt es da eine schöne Geschichte, wo ein Kunde wirklich mal sehr positiv reagiert hat, als euch ein positives Feedback gegeben habt, wo ihr sagt, hey, das hat sich hier wirklich gelohnt?
00:38:55: Also wir hatten es bei einem Kunden in Ungarn, dass der Kunde von einem großen Problem stand, eigentlich mit den Wirkzeugen.
00:39:02: die ihr über sein Turkey-Projekt bezogen hatte, nicht die gewünschte Prozesszeit und auch nicht die gewünschte Qualität erreichen konnte.
00:39:09: Wir haben dann einige Bearbeitungen, wie angesprochen, kombinieren können, haben sowohl die Prozesszeit erreicht und auch die nötige Qualität.
00:39:18: Und es war natürlich auf dieser Ebene der Kundenbeziehung zwischen uns und dem Toolmanager und Projektleiter natürlich ein ganz, ganz neues Level, wo natürlich sehr viel vertrauen.
00:39:28: Damit dann auch einhergehen und mir jetzt in Zukunft einfach sehr viele Projekte gemeinsam machen.
00:39:32: Dann macht die Arbeit Spaß, oder?
00:39:34: Ja,
00:39:34: absolut.
00:39:35: Ja, okay.
00:39:35: Philipp, wenn du noch Zeit hast, bleib noch einen kleinen Augenblick bei uns.
00:39:39: Danke, dass du dir kurz die Zeit genommen hast.
00:39:41: Der Salva ist auch noch da.
00:39:43: Salva, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, Blick aus der Praxis von Philipp, können die Kunden jetzt wirklich profitieren in der Zusammenarbeit mit Seratizid.
00:39:52: Der Einstieg ist wahrscheinlich auch niederschwellig, wie ich es gerade verstanden habe.
00:39:55: Aber jetzt haben wir das Problem der deutschen Automobilindustrie noch nicht so richtig gelöst.
00:39:59: Was können wir denn noch tun, um vielleicht den Markt der Elektrofahrzeuge nicht zu verlieren an den asiatischen Markt?
00:40:05: Die deutsche Automobilbranche hat bereits in den letzten Jahren extrem aufgeholt.
00:40:12: Man sieht, was für technologische Sprünge einfach passiert sind, auch was mit den Fahrzeugkosten deutlich erschwinglicher geworden.
00:40:23: mit diesem Engagement.
00:40:26: Ich würde sagen, noch ein Tick Speed, ein Tick mehr Mut, noch hinzufügen, dann wird es gut und wir werden technologisch auch einfach wieder beweisen, Weltspitze zu sein.
00:40:37: Also da bin ich ganz feste Überzeugung und Automobilisten.
00:40:43: Wenn es um ganzheitliche Werkzeuglösungen geht, kommt aufs Heradizid zu.
00:40:48: Wir sind bereit, ihr setzt euch mit uns in Verbindung und wir arbeiten eine neue Kurs per Part und bearbeitungszeiten gemeinsam und an der Prozesssicherheit.
00:40:57: So machen wir es.
00:40:58: Wir packen auch gerne da nochmal die entsprechenden Links in unsere Show Notes.
00:41:01: Ja, Mitblick auf die Uhr.
00:41:03: Ein Klassiker möchte ich vielleicht noch ein, zwei Begriffe in die Runde geben.
00:41:07: Auch für den Philipp könnt ihr vielleicht da nochmal kurz ein Take zu nehmen.
00:41:10: Individualverkehr hat sich das bald erledigt.
00:41:12: Was denkst du?
00:41:13: Ja,
00:41:14: also ich denke, Individualverkehr werden wir immer behalten.
00:41:16: Tatsächlich?
00:41:17: Ja.
00:41:17: Also wir fahren in dreißig Jahren noch mit Lenkrad alleine in einem Fahrzeug.
00:41:21: Absolut.
00:41:22: Es wird immer die klassische Fortbewegung mit dem Kfz geben, dass man selber steuern wird.
00:41:28: Auch aufgrund der Haptik.
00:41:30: Die Menschen wollen auch zurück zur Haptik.
00:41:32: Man sieht das auch im Innenraum des Autos.
00:41:34: Es wurde sehr viel mit großen Displays gearbeitet.
00:41:37: Sehr viele auch deutsche OEM gehen langsam wieder bis sie zurück.
00:41:40: Es gibt ein paar Knöpfe mehr.
00:41:41: Also ich bin mir sicher und auch für mich persönlich muss es so bleiben.
00:41:45: Und was sagst du dazu, Salwa?
00:41:47: Fahren wir demnächst autonom oder nicht?
00:41:48: Ich hab mal gehört, ganz kurz, hab ein Interview gemacht, mit dem man einem Fahrzeug auch tatsächlich und der sagte so, überleg doch mal, was das für ein großartiger Zeitgewinn ist, wenn ich autonom irgendwo hinfahre.
00:41:59: Ich setze mich in die Karre rein, sitze hinten, klappt mein Laptop auf und kann arbeiten, muss mich nicht um den Verkehr kümmern und wir reduzieren natürlich auch die Unfallquote.
00:42:07: Bestenfalls.
00:42:08: Also autonomes Fahren.
00:42:10: bin ich feste Überzeugung, dass es immer weiter voranschreitet.
00:42:14: Ich mein so halbautonom mit Tempomal und Abstandshalter, Tempoerkennung, Schilderkennung und so weiter.
00:42:21: Funktioniert ja schon ganz gut.
00:42:24: Manchmal sind die Verkehrsteilnehmer die größte Hürde.
00:42:28: Aber ja, da wird ja aber sehr viel investiert und da bin ich mir sicher, dass das Autonome fahren.
00:42:34: in naher Zukunft sogar immer weiter geht.
00:42:37: Blicken wir mal in Richtung Asien.
00:42:38: Ich habe einen Doku gesehen über Shenzhen, diese Hightech City.
00:42:41: Da fahren die Taxis schon autonom.
00:42:43: Und da war so ein Travelpärchen und die haben sich einen Taxi gerufen und sind mit siebzig über die Stadtautobahn autonom gefahren.
00:42:49: Saßen hinten drin, kein Fahrer und bitte.
00:42:52: Und die waren beide, sagen wir mal, so achterbahnmäßig überrascht.
00:42:56: was da gerade passiert.
00:42:57: Ich denke, das ist nicht aufzuhalten.
00:42:59: Philipp, was denkst du denn?
00:43:00: Flugtaxi?
00:43:00: Ist das ein Thema, den nächsten?
00:43:01: Heben wir hier ab?
00:43:02: Also, ich hoffe es auf jeden Fall für unser Segment Aerospace, Air and Defense, die Kollegen, damit da natürlich auch mehr und mehr zu sparen und das sein wird.
00:43:10: Selber kann ich wenig Ausblick dahin geben.
00:43:12: Ich vermute, es wird immer weiter entwickelt.
00:43:15: Man sieht das auch bei Kunden aus unserem Kundenstamm, die dahin gehen entwickeln und auch schon Flugtaxis bauen.
00:43:22: Aber wie gesagt, ich denke.
00:43:24: der größte Regionalverkehr wird auf den Schienen und auf den Straßenweiten stattfinden.
00:43:28: Okay.
00:43:29: Abschluss, Salva, was denkst du?
00:43:31: In zwanzig Jahren, wie kommst du nach Kempten?
00:43:34: Am besten mit dem Campingwagen,
00:43:35: oder?
00:43:36: Das wäre ganz toll, aber da ist zu viel Urlaubsfeeling dabei.
00:43:41: Ja, in zwanzig Jahre.
00:43:43: Ich bin da komplett offen und werde das beobachten.
00:43:47: Und es wird sich dann schon zeigen, wie weit wir in zwanzig Jahren sind.
00:43:50: Ich würde hoffen, dass wir alle gemeinsam mit einem funktionierenden Schienen Nahverkehr hier irgendwie hinkommen könnten.
00:43:56: Pünktlich, das würde mich in jedem Fall freuen.
00:43:59: Also wir halten fest, Philipp Salver, es wird bestimmt nicht langweilig, oder?
00:44:03: Also von meiner Sicht glaube ich definitiv nicht.
00:44:06: Es wird sogar sehr spannend.
00:44:08: Und abschließend möchte ich sagen, wir müssen jetzt wirklich alle gemeinsam Gas geben und bremsen nur, wenn nötig.
00:44:15: Okay.
00:44:15: Das ist ein schönes Schlusswort.
00:44:17: Eine Sache darf ich an der Stelle nicht vergessen.
00:44:19: Wir haben eine Ceratizid Innovation Playlist über die letzten Norbert vier Jahre, würde ich sagen, drei, vier Jahre zusammengestellt.
00:44:27: Jeder Podcast-Gast, jede Gastin durfte sich etwas wünschen.
00:44:31: Jetzt hat ja Norbert mir gesagt, die ist voll.
00:44:32: Jetzt müssen wir mit einer neuen Anfang, damit wir den Überblick nicht verlieren.
00:44:37: Und wie es bei uns so ging, gebe es, freue ich mich von euch auch Songs auf die neue Ceratizid Innovation Playlist, zu packen.
00:44:46: Was würdest du gerne drauf sehen?
00:44:47: Hören vielmehr.
00:44:48: Hören.
00:44:49: Also
00:44:50: ich würde Wolken von Apache nehmen.
00:44:52: Passt ganz gut.
00:44:53: Aktuell ist die Automobilindustrie noch etwas wolkig.
00:44:57: Aber darin geht es auch, durch solche Phasen gestärkt rauszugehen und dann wieder voll aufzuleben.
00:45:05: Okay.
00:45:06: Philipp.
00:45:06: Ja, meine Songauswahl hat ein bisschen den Hintergrund von dem Kundenbesuch, eine Präsentation und so besten Glassolutions.
00:45:12: Der Song Perfekte Welle von Juli passend zur Getriebewelle, dachte ich mir, pack ich mit auf die erste Folie.
00:45:19: Leider im Besprechungsraum war die Anlage auf Vol.
00:45:22: Max.
00:45:22: Es sind ein, die Ohren abgefallen.
00:45:24: Wieso
00:45:24: leider?
00:45:25: Ja, es war ein guter Stadt.
00:45:26: Es war recht lustig.
00:45:27: Deswegen denke ich, hat der Song auf jeden Fall verdient.
00:45:29: Also die Perfekte Welle kann man da die Rechte nicht kaufen.
00:45:32: Das finde ich richtig gut.
00:45:33: Das solltet ihr verwenden.
00:45:34: Falls Uwe das hört, vielleicht da einfach mal eine Version.
00:45:37: abwandeln und dann haben wir einen neuen Seratizizong.
00:45:40: Norbert, wir kommen nicht umhin.
00:45:41: Wir müssen uns auch einen Song wünschen.
00:45:42: Ich bin jetzt ein bisschen überrascht, aber ich habe auch schon was.
00:45:44: Norbert, du.
00:45:45: Wieso bist du überrascht?
00:45:46: Du hast doch das eingeführt.
00:45:48: Ja,
00:45:49: ich habe es beim Vorstellen bemerkt, dass ich mir nichts ausgesucht habe.
00:45:52: Ich mache es jetzt ganz schnell.
00:45:53: Ich habe es dir heute morgen im Fahrzeug schon erzählt.
00:45:56: Elektrisch sind wir natürlich gefahren.
00:45:58: Ich hab so aus den Achtzigern Miami-Weiss-Clip gesehen, so ein ganz episches Staffelfinale.
00:46:03: Beide sitzen im Ferrari, Sonnenuntergang, Wind, es läuft in The Air Tonight von Phil Collins.
00:46:08: Ich glaube, ich habe das letzte Mal vor dreißig Jahren auch gesehen.
00:46:10: Und ich fand das total emotional eine tolle Szene.
00:46:13: Hab mir dann den Song noch mal angehört und man muss einfach sagen, Phil hat vieles richtig gemacht.
00:46:17: Das ist eine geile Nummer, die packen wir jetzt da drauf.
00:46:19: So, Phil Collins in The Air Tonight von mir.
00:46:21: Sehr gut, das
00:46:22: ist eine gute Wahl.
00:46:23: Also ich bin ja auch jetzt ganz spontan unterwegs und
00:46:28: hab
00:46:29: auch zurück gedacht bei der Frage, was war eigentlich das erste
00:46:32: Auto und wie ist man früher unterwegs gewesen?
00:46:34: und man hatte ja immer so ein Soundtrack im Kopf, wenn man da im Auto sitzt, am besten im Cabrio auch oder so.
00:46:40: und bei mir war es der Song von den Presidents of the United States, Lump
00:46:44: heißt der Song.
00:46:45: Und der macht richtig Bock, wenn man da im Auto sitzt
00:46:47: und fährt.
00:46:48: Da hat man richtig
00:46:49: Spaß.
00:46:50: Also, von daher... Gute Nummer.
00:46:51: ...Höhempfehlung.
00:46:52: Pack
00:46:52: mal drauf.
00:46:52: Also, es bleibt gitarrenlastig.
00:46:54: Wir haben auch was Moderneres auf der Playlist.
00:46:56: Und perfekte Welle geht sowieso irgendwie immer.
00:46:58: Es hat mir großen Spaß gemacht.
00:47:00: Danke, Philipp.
00:47:00: Danke, Salber.
00:47:01: Norbert.
00:47:02: Wir bleiben noch einen Augenblick.
00:47:03: Wir haben noch was vor.
00:47:03: Na klar.
00:47:04: Und wir hören uns in der nächsten Episode wieder.
00:47:06: Danke euch.
00:47:06: Danke euch auch.
00:47:07: Danke
00:47:07: schön.
00:47:08: Ciao,
00:47:08: ciao.
00:47:10: Danke, dass ihr auch bei unserer ersten Episode in zwanzig sechsundzwanzig mit dabei wart.
00:47:14: Danke schön nochmal an Salvatore und Philipp für seinen spontanen Einsatz.
00:47:19: Mir hat es wieder großen Spaß gemacht und wie gehabt schreibt uns gerne eine E-Mail an podcastatzeratizid.com mit euren Anregungen, Wünschen und vielleicht auch Ideen für neue Gäste.
00:47:30: nicht vergessen.
00:47:31: Podcast abonnieren, dann verpasst ihr auch keine Folge und gerne den ein oder anderen Stern auf den gängigen Streaming-Plattformen da lassen.
00:47:39: Ich freu mich schon auf den zweiten Podcast in diesem Jahr.
00:47:41: Bis dahin, bleibt gesund,
00:47:43: tschüss
00:47:44: und bye bye.