Ceratizit Innovation Podcast

Ceratizit Innovation Podcast

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00:00:07: Hallo und herzlich willkommen zum Ceratizid

00:00:10: Innovation Podcast.

00:00:12: Schön, dass ihr auch heute wieder mit dabei seid.

00:00:15: Wir haben auch ein spannendes Thema vorbereitet.

00:00:17: Wie entstehen eigentlich Innovationen?

00:00:21: Stellt euch mal vor ein Werkzeug, das heute in der Fertigung läuft, war vor wenigen Jahren eigentlich nur eine Idee.

00:00:27: Ein Gedanke auf einem Whiteboard.

00:00:30: Wie wird eigentlich aus so einer Idee ein marktreifes Produkt, das letztendlich die ganze Branche verändert?

00:00:36: Genau darüber sprechen wir heute.

00:00:38: Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen des Innovation Centers am Zeratizid-Standort in Reute und erfahren, wie Visionen zur Realität werden.

00:00:47: Und dafür habe ich mir zwei ganz besondere Experten eingeladen.

00:00:51: Zum einen den Abteilungsleiter R&D Cutting Tools Jan Nickel und den Zersparnungstechniker im Innovation Center Hannes Trost.

00:01:00: Das war wirklich ein super Gespräch.

00:01:02: Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Zuhören.

00:01:06: Hallo, Jan.

00:01:06: Hallo, Hannes.

00:01:07: Schön, dass ihr da seid.

00:01:07: Hallo.

00:01:08: Ich freue mich auch.

00:01:08: Hallo,

00:01:09: Harris.

00:01:09: Ihr

00:01:09: seid aus Reute angreist heute?

00:01:11: Genau.

00:01:11: Wie lang braucht man da?

00:01:12: In etwa vierzig Minuten bis hier nach Kempten.

00:01:13: Okay.

00:01:14: Also im Schnee gestartet?

00:01:15: Naja, auf der Straße liegt kein Schnee.

00:01:17: Es wird sehr ordentlich dort geräumt, aber es gibt noch Schnee in den Bergen, insbesondere weiter oben.

00:01:22: Aber eigentlich wollten wir heute über Innovationen sprechen, oder, Hannes?

00:01:25: Das ist richtig.

00:01:25: Darum sind wir da, ja?

00:01:26: Ja.

00:01:27: Es ist leider keine Innovation, was ich jetzt anzubieten habe, weil das gibt es schon länger in unserem Podcast.

00:01:31: Und das ist die nächste Rubrik.

00:01:38: Genau, der Blickwinkel.

00:01:39: Hannes, Jan, ich hab zehn Sätze mitgebracht, die es zu Vervollständigen gibt.

00:01:44: Hab mir noch was ausgedacht und wenn ihr Lust habt, dürft ihr die gerne vervollständigen.

00:01:47: Und wenn ihr noch eine kleine Erläuterung habt, dann freu ich mich darüber.

00:01:50: Okay, Jan, ich freu mich heute ganz besonders auf

00:01:54: diesen Podcast.

00:01:57: Das klingt ein bisschen abgesprochen, aber das lassen

00:01:59: wir mal so stehen.

00:02:00: Hannes, das Thema, das mich im Alltag aktuell am meisten beschäftigt, ist?

00:02:05: Das Tanzen auf mehreren Hochzeiten.

00:02:07: Das musst du uns erklären?

00:02:08: Ja, und zwar im übertragenen Sinn.

00:02:10: Also aktuell haben wir zwei neue Anlagen bei uns in der Ableilung aufgestellt.

00:02:16: Es hat am ersten Dezember ein neuer Azubi bei uns begonnen.

00:02:20: Wir machen eine kleinere Umstellung, was die Arbeitsplanung betrifft, softwaremäßig.

00:02:26: Und wir haben einige Erprobungsaufträge oder Versuche, die gerade anstehen, wo noch ein bisschen was zu klären ist.

00:02:32: Also die Herausforderung liegt ganz klar da, dass man den Fokus behält auf die einzelnen Themen.

00:02:37: Und dass man sich Zeitfenster schafft, die einzelnen Themen auch dementsprechend abzuarbeiten.

00:02:41: Und das ist die große Herausforderung im

00:02:43: Moment.

00:02:43: Das hört sich ein bisschen so an, als bräuchtest du einen dreißigstunden Tag.

00:02:46: Na, das ist nicht richtig.

00:02:47: Nein, das brauche ich nicht.

00:02:49: Okay, Jan, wenn ich einen Tag komplett frei habe, tanke ich Energie.

00:02:55: Mit?

00:02:55: Mountainbiken oder der Familie oder Mountainbiken mit der Familie.

00:03:00: Oder

00:03:00: mit der Familie beim Mountainbiken.

00:03:03: Bietet sich ja hier auch an, oder?

00:03:04: Genau, das bietet sich in Reute insbesondere an, wenn man schon in Bergen

00:03:07: lebt.

00:03:08: Okay.

00:03:08: Hannes, ein Werkzeug oder Test, das mich in letzter Zeit wirklich überrascht hat?

00:03:13: In dem Fall leider ein Wettbewerbswerkzeug, weil die testen wir auch bei uns in der Abteilung.

00:03:19: Und da gibt es einen großen Werkzeughändler im Raum München.

00:03:22: Da hatten wir einen Versuch, wo wir doch überrascht waren von der Leistungsfähigkeit.

00:03:27: Darf man sich da dann so ein bisschen was abgucken, sich inspirieren lassen oder ist das direkt ein Patentthema?

00:03:32: Nein,

00:03:33: im ersten Moment ist es überhaupt kein Patentthema.

00:03:35: Man kann sich alles anschauen, was öffentlich zugänglich oder käuflich erwerbbar ist.

00:03:40: Da spricht nichts dagegen.

00:03:42: Es gibt dann schon, wenn man was davon ableiten möchte und für sich selber benutzen möchte, wie als Zerete zieht, wenn man das dann benutzen möchte, dann gibt es schon eine Free-to-operate.

00:03:52: Anfrage in Richtung Patentabteilung.

00:03:55: Ja, sonst könnte ja auch jeder Free-Turn plötzlich irgendwie nutzen.

00:03:58: Das ist ja dann patentrechtlich irgendwie geschützt.

00:04:00: Irgendwie ist immer das Zauberwort.

00:04:02: Man muss rausfinden, was genau ist geschützt und dann gibt es auch immer wieder Wege, wie man an dem Patent vorbei trotzdem auch davon profitieren kann und das verkaufen kann.

00:04:11: Da fällt mir gerade ein.

00:04:12: Passiert das oft, dass ihr aus dem Wettbewerb, Jan, Ein Werkzeug seht oder ein Produkt, wo ihr sagt Mensch, da hätten wir eigentlich auch drauf kommen können.

00:04:20: Das liegt so nahe.

00:04:22: Ich denke jetzt mal an so ein iPhone Augenblick.

00:04:24: Also Tastentelefone überall.

00:04:26: Auf einmal denkt sich einer aus, warum nicht eine Scheibe, wo ich drauf drücke.

00:04:28: Da kann ich alles drauf programmieren, was so geht.

00:04:30: Gibt es das bei euch auch?

00:04:31: Das gibt es teilweise auch in der Regel.

00:04:34: werden wir darauf aufmerksam gemacht durch Mitarbeiter im Vertrieb, im Außendienst, die dann halt Wettbewerbswerkzeuge sehen und uns in der Entwicklung sagen, ja, so was hätten wir auch gerne, so was würden wir auch gerne unserem Kunden anbieten.

00:04:47: Und da sind auch Sachen bei, wie gesagt, ja, da hätte man auch vorher drauf kommen, so einfach.

00:04:50: Ja, das kann natürlich auch mal sein.

00:04:52: Okay, wir wollen nicht weiter ins Detail gehen.

00:04:55: Ein Moment, in dem mir bewusst wurde, wie wichtig das Innovation Center für die Branche eigentlich ist.

00:05:00: Eigentlich

00:05:00: bei jedem Test von neuen Werkzeugen, neuen Sorten, neuen Hartmetall-Substraten, Beschichtung, die wir entwickeln, ist es einfach wichtig, diese entsprechend auch zu erproben.

00:05:13: Denn man kann damit nicht einfach auf die Kunden zugehen und diese, ja, die Erprobungen machen lassen.

00:05:19: Denn da kann man auch dann ganz schnell auf die Nase fallen und einfach feststellen, ja, wir müssen noch eine Iterationsschleife machen und müssen auch nochmal nachlegen und gegebenenfalls in eine andere Richtung entwickeln.

00:05:28: Klingt logisch.

00:05:29: Hannes.

00:05:30: Wenn ich jetzt nicht im Podcast wäre, würde ich mich wahrscheinlich gerade mit folgender Kundenanforderung beschäftigen.

00:05:36: Da muss ich dich denn täuschen, weil ich bin seit sechs Uhr morgens auf Arbeit und jetzt ist vier nachmittags bald.

00:05:42: Also ich hätte jetzt frei.

00:05:44: Du hättest eigentlich frei, aber sagen wir mal letzte Woche um die Zeit.

00:05:47: Na, ich kann dir sagen, was ich heute gemacht habe, was ich vorbereitet habe.

00:05:51: Und zwar haben wir auch Entwicklungskollegen in Luxemburg, ist ja auch ein weiterer Zerdezitstandort, ein großer Standort.

00:05:58: den wir auch zuarbeiten in der Probung.

00:06:01: Und für die haben wir heute Taschens vorbereitet in der Titanen Aluminium-Zerspannung.

00:06:05: Okay.

00:06:06: Jan, etwas, das mich an meinem Job immer wieder neu motiviert ist?

00:06:12: Geld darf es nicht sagen.

00:06:13: Geld ist es auch nicht nur.

00:06:15: Nein, mir macht der Job wirklich sehr viel Spaß und insbesondere die Vielfältigkeit der Aufgaben, die ich habe.

00:06:21: Die Vielzahl an unterschiedlichen Kolleginnen und Kollegen und ja auch der unterschiedlichen Aufgaben bei uns in der Entwicklung.

00:06:29: Das macht mir wirklich viel Spaß und das motiviert mich immer wieder aufs Neue, zur Arbeit zu gehen und sich jeden Tag natürlich auch weiter zu entwickeln und Neues zu lernen.

00:06:36: Ja, ist absolut nicht monoton.

00:06:38: Immer neue Herausforderungen, das hält das Ganze auch frisch.

00:06:41: Letzter Satz für Hannes.

00:06:43: Die größte Herausforderung in unserer aktuellen Entwicklungsarbeit ist

00:06:47: ein Anruf oder ein E-Mail von Dr.

00:06:49: Schleinkofer.

00:06:50: Hallo Uwe.

00:06:53: Das ist für uns eigentlich immer die größte Herausforderung.

00:06:55: Der hat immer sehr spannende Themen, die er bei uns abbilden möchte.

00:06:59: Das können Wetten sein mit Marktbegleitern oder mit irgendwelchen Personen, die er keine Ahnung wo kennengelernt hat.

00:07:06: Unser Bohrer ist der Beste.

00:07:08: Wir zerspannen alles doppelt so schnell wie du.

00:07:11: Und das kommt manchmal dann auch zu echten Austragungen.

00:07:15: Und da laufen deine Herausforderungen.

00:07:18: Okay, Uwe, du hast es gehört.

00:07:19: Die größten Herausforderungen von Dr.

00:07:21: Uwe Schleinkofer, den kennen wir ja hinlänglich in unserem Podcast.

00:07:24: Und ich darf verraten, wir sind gerade in Kempten und nehmen mehrere Episoden auf in den nächsten Tagen.

00:07:28: Und ich glaube, Uwe wird auch da sein.

00:07:31: Und dann werden wir ihm da auch noch machen.

00:07:33: ganz kurz darüber sprechen.

00:07:35: Das finde ich eine launige Anekdote.

00:07:37: Ja, wo wir gerade beim Thema Arbeit sind, lass uns doch vielleicht direkt ins Thema einsteigen in die fachliche Ebene.

00:07:42: Ja, du hast gerade schon erwähnt, ihr arbeitet beide im Innovation Center in Reute, nicht weit von hier, dreiviertel Stunde Autofahrt.

00:07:49: Für alle, die jetzt gar keine Ahnung haben, was ein Innovation Center eigentlich ist, kannst du uns das mal so ein bisschen näher vorstellen.

00:07:56: Was passiert da eigentlich genau?

00:07:58: Wie sieht das aus?

00:07:59: Das

00:07:59: Innovation Center ist das Zersparnungslabor, das Prüffeld für unsere Werkzeuge, die wir entwickeln und auch die Schneidstoffe, die wir entwickeln.

00:08:07: Das sieht so aus, dass dort fünf Mitarbeiter arbeiten und zusätzlich haben wir seit knapp einem Jahr immer ein Lehrling auch zusätzlich, der jeweils für drei Monate bei uns dann im Innovation Center mitarbeitet.

00:08:22: Wir haben aktuell sechs Zählersparnungsmaschinen, drei Fräsmaschinen davon und drei Drehmaschinen bzw.

00:08:30: Drehfräszentren und dort finden halt die Werkzeugerprobungen statt.

00:08:34: Wie darf ich mir das vorstellen?

00:08:35: Habt ihr da so ein Stapel von Kundenanfragen, die dann chronologisch abgearbeitet werden oder läuft das alles simultan?

00:08:41: Wie stelle ich mir das vor?

00:08:42: Ja, Kundenanfragen

00:08:43: sind es gar nicht nur, sondern insbesondere auch Anfragen aus der Entwicklung, die Werkzeuge zu testen, Prototypen zu testen und zu erproben.

00:08:51: Wir haben dann natürlich so eine Art Ticketsystem, wo dann die Anfragen gesammelt werden und dann nach und nach abgearbeitet werden können.

00:08:58: Kundenanfragen bearbeiten wir auch.

00:09:01: Das heißt, wenn Kunden Probleme haben, dass wir die versuchen bei uns nachzustellen und eine entsprechende Lösung zu finden.

00:09:09: für die kundenspezifischen Untersuchungen haben wir aber auch in der Zeratizitgruppe die Technical Center, die viel mehr auf die Kundenseite ausgerichtet sind.

00:09:19: Und dort werden dann Demonstrationen von Werkzeugen zum Beispiel durchgeführt oder entsprechend auch Situationen vom Kunden bestimmte Anwendungen erprobt und nachgestellt, um den Kunden dann direkt eine bessere Lösung bieten zu können.

00:09:31: Okay,

00:09:32: Hannes, dann lass uns doch da mal in die Praxis gehen.

00:09:34: Da werden ja im Innovation Center verschiedene Aufgaben erfüllt.

00:09:37: Kannst du uns mal so einen Überblick geben?

00:09:39: Was alles dazu gehört?

00:09:40: Was wird genau vor Ort gemacht?

00:09:42: Grundsätzlich haben wir für die Standardanfragen, die aus der Entwicklung kommen, Grundsatzversuche.

00:09:48: Also in der Entwicklung haben wir quasi drei Bereiche.

00:09:51: Ihr wisst ja mittlerweile, dass so eine Wendeschnepplatte aus einem Substratkern besteht und eine Beschichtung obendrauf.

00:09:57: Das heißt, wir haben eine Truppe, die beschäftigt sich mit dem Substrat und was man da besser machen kann und entwickeln kann.

00:10:03: Dann gibt es eine Gruppe, die die Beschichtungstechnologie weiter vorantreibt und da ist sogar noch mal in PVD und CVD zum Beispiel unterteilt.

00:10:12: Und dann haben auch noch unsere Konstrukteure, die die Werkzeuggrundkörper sich quasi ausdenken oder neue Spanleitstufen.

00:10:18: Das heißt, wir haben eine geometrische Entwicklung oder Substrat- und Schichtentwicklung.

00:10:22: Und für jeden von diesen drei zum Beispiel gibt es bestimmte Standortversuche.

00:10:27: Das ist einfach nur ein Lebensdauer-Test, kennt man ein bisschen so bei Stiftung-Warentest, wenn eine Waschmaschine erprobt wird oder irgendwas in die Richtung.

00:10:34: Das kann man sich so ein bisschen vorstellen, wo man einfach die Wendeschneidplatte oder die Beschichtung einfach nur bis zu ihrem Lebenszeitende im Versuch ausprobiert.

00:10:43: Das kann aber auch sein, dass man den Versuch so aufbaut, dass man eine spezielle Eigenschaft von der Wendeschneidplatte interessiert, wie viel Hitze erträgt die Wendeschneidplatte im Einsatz.

00:10:51: Das wäre dann mehr oder weniger die sogenannte Warmhörte.

00:10:54: Der Test schaut dann ein bisschen anders aus.

00:10:56: Werden dann ohne Kühlmittel zum Beispiel, dass man mehr Hitze in die Platte reinbringt oder so.

00:11:00: Das sind so die Grundsatzversuche, die mir vorbereiten.

00:11:03: Da haben wir allein beim Drehen ungefähr elf Stück an der Zahl, den wir da anbieten.

00:11:07: Die sind so mehr oder weniger noch am Bergstandard, durchstandarisiert.

00:11:11: Und der Auftraggeber muss eigentlich nur sagen, ich möchte Test eins, zwei, drei, vier oder fünf und dann weiß eigentlich jeder Mitarbeiter genau, wie das abzulaufen hat und was dazu machen ist.

00:11:21: Das ist auch das, wo man die Lehrlinge quasi dran... dafür benutzen, diese Standard-Tests abzuarbeiten.

00:11:27: Und dann entstehen da Jan letztendlich bestenfalls auch Innovationen.

00:11:31: Oder anders gefragt, kann man eine Innovation überhaupt planen, immer auf der Grundlage einer E-Mail von Dr.

00:11:37: Uwe Schleinkofer?

00:11:38: Wie funktioniert das?

00:11:39: Also will heißen, ihr arbeitet und auf einmal stellt ihr fest, hey, passiert das so aus heiterem Himmel oder ist das eigentlich immer alles schon ... strikt geplant und man weiß schon hey am ende sollte das dabei rauskommen.

00:11:51: Perfekt durchplanen kann man eine Innovation natürlich nicht, aber man kann den Erfolg von Innovationen durchaus begünstigen und die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen, indem man ein strukturiertes Vorgehen hat und von vornherein auch schon die entsprechenden Projekte zur Entwicklung von Innovationen auswählt, die vielversprechend sind und die auch auf den Kunden nutzen abzielen.

00:12:15: Das heißt am Anfang steht in der Regel eine Anforderung vom Kunden, ein Problem, was der Kunde hat, was wir versuchen mit unseren Werkzeugen zu lösen, sei es über die geometrische Entwicklung oder über neue Schneidstoffe, die angepasst oder neu entwickelt werden müssen.

00:12:31: Und woher nehmt ihr dann den Input für eure Entwicklung?

00:12:34: Also was sind eure Quellen?

00:12:35: Ja

00:12:35: Quellen sind natürlich einmal die Kunden selbst, die mit den Anforderungen auf unsere Außendienstmitarbeiter zukommen.

00:12:44: Und wir versuchen dann, das Problem bestmöglich zu lösen.

00:12:48: Andere Quellen für entsprechende Innovationen können auch Entwicklungen am Markt selbst sein, dass neue Werkstoffe zum Beispiel entwickelt werden, die dann sparenbearbeitet werden müssen oder sich die Technologien, Fertigungstechnologien zum Beispiel weiterentwickeln, wo wir dann mit entsprechenden Werkzeugen drauf reagieren müssen.

00:13:07: Teilweise kann es aber auch sein, dass einfach ein Entwickler eine sehr gute Idee hat, zum Beispiel ein Konzept für ein Werkzeug ausarbeitet, womit man dann auf den Markt zugeht und abfragt, ob wirklich die Kunden entsprechende Anwendungen für solche Werkzeugentwicklungen sehen.

00:13:22: Was

00:13:22: ich interessant finde, lass uns mal bei den Kunden bleiben, bei den Kundenanforderungen.

00:13:25: Was wird denn da typischerweise gefordert?

00:13:28: Also wahrscheinlich, wir brauchen höhere Standzeiten und das Ganze muss schneller arbeiten können und darf nicht so viel kosten.

00:13:35: Ist das eigentlich immer das Gleiche, was gefordert ist?

00:13:36: Oder ist der Kunde schon sehr präzise und sagt, okay, ich kann das schon ganz gut einschätzen?

00:13:41: Können wir das vielleicht so machen?

00:13:43: Genau, da liegst du schon vollkommen richtig, weil den Anforderungen die Kunden an uns stellen.

00:13:48: In der Regel geht es darum, die Standzeit zu erhöhen, damit die Werkzeuge einfach länger halten.

00:13:52: Dadurch wird es für den Kunden natürlich kostengünstiger.

00:13:55: Oder wiederum die Schnittwerte zu erhöhen.

00:13:57: Das heißt, die Performance der Werkzeuge muss gesteigert werden.

00:14:00: Am Ende geht es um die Kostenpart, die den Kunden natürlich interessieren.

00:14:04: Das heißt, wie hoch sind die Kosten für einen?

00:14:07: Bauteil, was er herstellt.

00:14:08: Es geht aber auch oft darum, dass zum Beispiel der Spanbruch entsprechend günstig sein muss, damit die Späne, die im Prozess entstehen, abtransportiert werden können und nicht manuell vom Bauteil entfernt werden oder sogar die Oberfläche beschädigen.

00:14:22: Und es geht zusätzlich natürlich auch darum, dass zum Beispiel die Bedienung von Werkzeugen möglichst gut händelbar sein muss für den Maschinenbediener, der zum Beispiel eine Wendelschneidplatte drehen muss oder diese tauschen muss.

00:14:35: Das heißt, das sind zusätzliche Anforderungen, die den Kunden anstellen kann.

00:14:39: Wir müssen dann in Erfahrung bringen, welche Eigenschaften an ein Werkzeug, welche Anforderungen sind dem Kunden denn nun am wichtigsten.

00:14:46: Hannes, was mich jetzt mal interessiert, wenn so eine Kundenanfrage kommt, wie schnell könnt ihr schon einschätzen?

00:14:51: Ja, das ist nicht machbar.

00:14:53: oder ist machbar, umsetzbar.

00:14:56: Kann man da vielleicht so eine Ratio geben von hundert Anfragen, sind eigentlich neunzig gar nicht machbar?

00:15:01: oder ist es eher so eine Mentalität von geht nicht, gibt es hier nicht?

00:15:05: Also ich glaube, gibt es hier nicht, ist die richtige Antwort in den Fall.

00:15:09: Am Ende bleibt es manchmal eine Kostenfrage, weil wenn man wirklich richtig Geld in die Hand nimmt, dann ist schon alles machbar, heutzutage oder eigentlich immer schon.

00:15:19: Der Zeitraum, bis wir sehen, ob das sinnvoll umsetzbar ist, so dass alle zufrieden sind.

00:15:24: Das heißt, dass der Kunde seinen Mehrwert hat und wir auch damit etwas verdienen.

00:15:28: Das sieht man relativ schnell.

00:15:29: Also ich würde sagen, sobald zwei, drei Personen aus der Entwicklung drüber geschaut haben, ist das eigentlich schon relativ absehbar.

00:15:37: dass das mit dem Vorstellung des Kunden so umsetzbar ist, zu dem Preis, den der Kunde sich auch vorstellt oder ob man da nochmal drüber sprechen muss.

00:15:44: Okay,

00:15:44: das kristallisiert sich also relativ schnell raus.

00:15:46: Jan, hast du vielleicht mal so eine ganz kuriose Kundenanfrage, wo ihr alle laut lachen musstet, als jemand sagte, so, jetzt habe ich eine ganz wunderbare Idee.

00:15:55: Macht doch mal Folgendes.

00:15:56: Da ist mir tatsächlich nichts bekannt, dass wirklich sowas ganz kurios ist dabei.

00:16:00: Spricht für euch.

00:16:01: Ja, das stimmt.

00:16:02: Also die Kundenanforderungen, die sind natürlich alle ähnlich, die hatten wir ja gerade schon besprochen.

00:16:07: Es gibt teilweise sehr interessante Anwendungen, die wir bearbeiten, zum Beispiel Stechwerkzeuge zu entwickeln für extrem geringe Stechbreiten im Bereich von unter einem Millimeter, Nullkommar, acht fünf Millimeter Stechbreite.

00:16:23: wo wirklich eine Präzision gefordert ist von plus minus sieben Mikrometer.

00:16:28: Und diese Anforderung war schon sehr herausfordernd, also da mussten wir wirklich bis an die... Grenze des technisch machbaren gehen um solche werkzeuge herzustellen.

00:16:37: und die anwendung die dabei so interessantes ist dass es sich um aktenvernichterwellen handelt die damit hergestellt werden müssen da müssen dann die verschiedenen stege in die gegenüberliegenden nuten ineinandergreifen.

00:16:49: und ja das zu feiner die nuten sind das so feiner wird auch das papier geschreddert und das so sicherer sind diese aktenvernichter klingt

00:16:57: nach einem Total steiligen Weg, bis man da mal ankommt, dass das Ganze dann auch wirklich sicher funktioniert.

00:17:02: Kannst du uns mal ganz grob so einen Ablauf schildern?

00:17:06: von der Anfrage oder von der Idee, bis es dann fertig ist.

00:17:09: Genau, wir starten zunächst einmal mit der Idee und würden dann ein entsprechendes Entwicklungsprojekt initiieren.

00:17:16: Da müssen natürlich von unserer Seite erstmal die Anforderungen ganz klar definiert werden.

00:17:20: Das heißt, was soll entwickelt werden, was sind die Ziele von so einem Entwicklungsprojekt, was sind auch die Rahmenbedingungen, die wir einhalten müssen.

00:17:28: Im nächsten Schritt wird das Ganze in eine Konzeptphase gehen.

00:17:31: Das heißt, in der Entwicklung überlegen wir uns dann, wie wir die Anforderungen entsprechend technisch umsetzen können.

00:17:37: Wir gehen dann in eine Prototypenphase.

00:17:40: Es werden Prototypen gebaut, auch erprobt.

00:17:43: Und wenn diese dann im Innovation Center zum Beispiel erfolgreich erprobt wurden, dann kann es auch sein, dass wir dann auf die Kunden zugehen und mal Kundenerprobungen zusätzlich machen.

00:17:55: Im nächsten Schritt wird man das Ganze dann in die Produktion überleiten und im letzten Schritt dann als Werkzeug am Markt einführen.

00:18:03: Hannes, du hast ja gerade eben schon gesagt, du bist für die Tests im Innovation Center zuständig.

00:18:08: Du hast eben schon erwähnt, dass eine deiner Aufgaben die Versuchsvorbereitung ist.

00:18:12: Was bedeutet das?

00:18:13: Was musst du dafür tun?

00:18:15: Das ist ein sehr breitgespannter Bogen mehr oder weniger und zwar geht es im Grunde darum, die Informationen abzuholen.

00:18:22: die ich brauche, um den Test auch sinnvoll durchführen zu können.

00:18:26: Das heißt, in allererster Linie möchte ich z.B.

00:18:28: von dir, Herr Riss, zuerst wissen, was interessiert dich denn an diesem Werkzeug jetzt hauptsächlich?

00:18:33: Ist es der Spanbruch?

00:18:35: Ist es die Verschleißbeständigkeit der neuen Beschichtung?

00:18:38: Ist es irgendeine Funktion, die das Werkzeug erfüllen soll?

00:18:42: Das heißt, am Anfang muss ich je nach Auftraggeber ein bisschen nachfragen, kommt vor.

00:18:47: Bei vielen ist es eigentlich schon relativ klar.

00:18:50: weil die schon genau wissen, welche Informationen ich von ihnen haben möchte.

00:18:53: Das sind dann Mitarbeiter, die schon lange im Haus sind.

00:18:56: Da musst du dir aber auch vorstellen, so ein Substratentwickler, das ist ja ein reiner Metallurge.

00:19:01: Der weiß zwar vieles über kaumgrößen Bindermittel und wie man etwas hintert und so weiter.

00:19:06: Aber er hat keine Erfahrung in der Anwendung.

00:19:08: und da kommen mir dann beratend ein Stück weit ins Spiel, dass wir einfach rauskitzeln, mehr oder weniger aus dem Auftrag gehen.

00:19:15: Welches Schadensbild interessiert dich eigentlich?

00:19:18: Also soll man das Ding wirklich auf Bruch testen, auf Versagen oder auf irgendeine Verformung in der Temperatur und so weiter.

00:19:25: Wie viele Tests macht ihr dann im Jahr?

00:19:27: Wie viele Aufträge?

00:19:28: Wir

00:19:28: machen zurzeit circa hundertvierzig hundertfünfzig Aufträge pro Jahr, wobei ein Auftrag noch nichts darüber aussah, ob da drei Sichwendeplatten zu testen sind oder nur zwei Stück oder ein Prototyper mal irgendwo zu testen.

00:19:41: Wenn man es auf die Wendeplatten umlegen möchte, dann haben wir in den letzten fünfzehn Jahren über achtzehntausend Wendeplatten so getestet, dass sie auch in die Datenbank eingetragen wurden.

00:19:50: Das heißt, alle die Tests, die nur am Interesse halber waren, die sind da eh gar nicht drinnen.

00:19:55: Aber wenn man das ganze mal ein bisschen durchdividiert und mit der Mitarbeiterzahl kombiniert, dann ist es so, jeder Mitarbeiter von uns macht pro Jahr ungefähr dreißig Versuchsaufträge und erzeugt ungefähr tausend Fünfhundert Datensätze an getesteten Wendeschneidplatten.

00:20:08: Wow,

00:20:09: gibt's.

00:20:10: So ein Standard-Szenario, ein Standard-Test, den du uns mal so ganz grob umreißen kannst?

00:20:14: Im Grunde ist die gängigste Versuchsmethode da mit einer Zähn-MG-Platte in der zwölfer Größe mit Nullachtereckenradius.

00:20:21: Das ist so die Platte beim Drehen, die immer im Einsatz ist.

00:20:24: Dann haben wir ungefähr zehn bis fünf zum verschiedenen Stähle dauernd auf Lager bei uns im Haus.

00:20:31: Und

00:20:32: dann suchen wir eigentlich nur eine Maschine aus, wo das von der Leistung her gut passt.

00:20:35: Also wenn die Schnittparameter, zweihundert Schnittmeter, Schnitttiefe, zwei Millimeter vorschub, Null drei, wo es jetzt so gängig für Stahl vielleicht wäre.

00:20:43: Unter nassen Bedingungen, wenn die Voraussetzung wäre, dann suchen wir die passende Dreh oder wenn es auf Ressversuch wäre, auf Ressmaschine dazu aus.

00:20:51: Nachdem alles abgeklärt wurde, was denn der Aufdruckgeber sehen will, dann werden die Proben zuerst einmal optisch kontrolliert.

00:20:58: Ob die schneikanten Ausführungen und das optische Erscheinungsbild der Wendeschneidplatte alles fehlerfrei ist, das ist quasi die so Art Eingangskontrolle.

00:21:06: Dann werden die schneikanten normal messtechnisch erfasst.

00:21:09: Das heißt, die schneidische Ansicht durch die Beschichtung oder generell durch die Produktion ist die ganz leicht verrundet.

00:21:16: Die ist nicht messerscharf, sondern wir haben eine kleine Verrundung drauf.

00:21:19: Teilweise haben die auch Phasen drauf.

00:21:21: Das wird nur messtechnisch normal erfasst, weil wenn die Wendeschneidplatte geometrisch nicht in Ordnung ist.

00:21:28: Dann kann da die beste Schicht der Welt drauf sein, wenn die Geometrie nicht passt zu dem Werkstoff, der getestet wird, dann wird hier niemals als Sieger vom Platz gehen.

00:21:37: Gut, dann haben wir die Eingangskontrolle gemacht, wir haben die geometrische Kontrolle gemacht.

00:21:41: Dann können wir auch schon relativ schnell zur Maschine gehen.

00:21:44: Die Proben werden aus jeder Packung eine Wendeschneidplatte herausgenommen und markiert, dass man mit dieser jetzt testen möchte.

00:21:52: Man fährt dann nochmal eine Minute zum Beispiel auf jede Wendeschneidplatte drauf.

00:21:57: Dann kommt die Wendeschneidplatte aus der Maschine raus.

00:22:00: Die zweite Wendeschneidplatte, der Kandidat B, kommt in die Maschine und wird dann auch eine Minute laufen gelassen.

00:22:06: Und währenddessen kann ich dann an meinem Arbeitsplatz, der ausgestattet ist, mit dem PC, wo die Zugriff auf die Datenbank kommt und verschiedenen Messmitteln oder ein Fotosystem, die Platte fotografieren, noch eine Minute Einsatzzeit und kann dann auch die Verschleißmarken größen und alles, was passiert ist, markieren und erfassen.

00:22:25: Und dann gibt es so gewisse Größenordnungen, die wir haben möchten.

00:22:28: Also eine Drehwendeplatte sollte minimum fünfzehn Minuten Standzeit erzeugen.

00:22:32: Zumindest der Testzieger sollte mindestens fünfzehn Minuten durchhalten.

00:22:36: Bei dem Parametersatz, den wir uns ausgedacht haben, klingt vielleicht ein bisschen wenig beim Drehen.

00:22:40: Fünfzehn Minuten Standzeit.

00:22:43: Aber es reicht aus, um die Unterschiede gut darzulegen von der Platte.

00:22:46: Wenn sie noch einer Minute schon komplett kaputt ist, dann lerne ich von dieser Platte genau gar nichts.

00:22:51: Und wenn ich sie fünfzehn Minuten in Einserzonen, dann mache ich eine Messpunkt bei einer Minute, bei fünf Minuten, bei zehn und bei fünfzehn.

00:22:58: Und dann kann ja was lernen aus dieser Platte.

00:23:00: Okay.

00:23:01: Das mal ein grober Abriss des Tests, wahrscheinlich geht es dann noch viel weiter ins Detail.

00:23:06: Aber angenommen, der fällt dann positiv aus, Jan.

00:23:10: Kommt dann das Werkzeug direkt auf den Markt, dann sagt ihr, hey, super, let's go.

00:23:13: Es kommt zumindest mal in die nächste Runde und das wären dann in der Regel die Kundenerprobung.

00:23:19: Das heißt, wir können natürlich mit diesen standardisierten Tests nicht alle möglichen Szenarien, alle möglichen Anwendungen beim Kunden wirklich nachstellen.

00:23:29: Da werden teilweise andere Werkstoffe noch eingesetzt, andere Maschinen verwendet.

00:23:34: Das heißt, die Kundenerprobung sind für uns auch extrem wichtig, bevor wir wirklich einen Werkzeug auf den Markt bringen.

00:23:40: Das wäre dann der nächste Schritt und natürlich die ersten Musterfertigungen in der Produktion.

00:23:46: Das muss natürlich auch passen, dass wir sicherstellen, dass wir neu entwickelte Sorten zum Beispiel oder neu entwickelte Werkzeuge auch innerhalb der Spezifikationen herstellen können.

00:23:56: Und erst dann, wenn das auch erledigt ist und positiv ausgefallen ist, dann können wir mit den Werkzeugen an den Markt gehen.

00:24:03: Gibt es auch so Situationen, wo dann so ein Test positiv ausfällt?

00:24:07: Und dann am Ende doch auf die Markteinführung verzichtet wird, obwohl es ja eigentlich eine schöne Innovation wäre.

00:24:13: Das

00:24:13: sollte zumindest nicht vorkommen, denn da ist die Entwicklung ja schon wirklich sehr weit fortgeschritten.

00:24:19: Das heißt, wir versuchen natürlich, bevor wir einen Entwicklungsprojekt starten, den Bedarf auch am Markt abzufragen, sicherzugehen, dass die Nachfrage nach gewissen Produkten, die wir dann entwickeln, auch da ist.

00:24:31: Und wenn das vorab geklärt ist, auch mit dem Produktmanagement, mit dem Vertrieb, dann steht hinterher in der Wagdeinführung natürlich nichts im Wege.

00:24:40: Das heißt, hier ist es extrem wichtig, das vorab einmal abzustimmen, abzuklären, bevor das Projekt gestartet wird, um halt zu vermeiden, dass man sehr viel Arbeit, Energie, Geld in so eine Entwicklung steckt, die dann hinterher nie... Am markt eingeführt wird.

00:24:55: ja zeit spielt er wahrscheinlich auch eine große rolle.

00:24:57: oder geht es da um geschwindigkeit dass man der erste am markt ist wenn man sowas erforscht also so eine innovation in der schublade hat?

00:25:03: oder wartet ihr lieber bis die qualität wirklich hundertprozentig stimmt?

00:25:07: oder ist das vielleicht so wie heutzutage dass man eigentlich so der beta tester des smartphones ist?

00:25:13: kauft sich sowas und dann merkt man selber erst Ja gut, an mir wird gerade erst mal geguckt, ob das Ganze überhaupt klappt.

00:25:18: Der erste Markt zu sein ist natürlich immer schwierig, insbesondere schwierig zu wissen, woran die Wettbewerber gerade arbeiten.

00:25:26: Das heißt, da wird man dann eher teilweise überrascht, wenn der Wettbewerber zum Beispiel ein neues Werkzeug auf den Markt bringt und müsste dann überlegen, ob man nachziehen will.

00:25:34: Zeit spielt natürlich immer eine Rolle.

00:25:36: Im Rahmen von einem Entwicklungsprojekt muss man zunächst mal abstecken, was will man denn wirklich entwickeln, was sind die Anforderungen?

00:25:42: und dann bewegt man sich in diesem magischen Dreieck aus Qualität, Zeit und Kosten.

00:25:48: Die Qualität würde ich dann mal mit den Anforderungen gleichsetzen, die stehen natürlich am Anfang des Projektes und mit Zeit und Kosten kann man dann natürlich spielen, wie viele Ressourcen will man wirklich einsetzen für das entsprechende Projekt, wie viele kann man auch einsetzen.

00:26:03: Was kostet das ganz auch hinterher, die Entwicklung zu betreiben?

00:26:06: Wenn das alles glatt läuft in diesem magischen Dreieck, dann soll das Produkt dann auch eingeführt werden.

00:26:12: Unterstützt ihr so eine Einführung dann auch?

00:26:14: und für das Produkt?

00:26:15: gibt es da Schulungskonzepte, gibt es da Live-Demos, gibt es da noch irgendwas im Nachgang?

00:26:20: Ja, das gibt es ganz klar.

00:26:22: Und zwar haben wir ja auch während der Erprobung Erfahrung sammeln können mit diesem neuen Prototypen oder Wändeschneidplatte oder Beschichtung usw.

00:26:31: Das heißt, wir wissen eigentlich relativ genau, wo die Vorteile von dem neuen Produkt liegen und da ist es sehr naheliegend, dass natürlich auch das Schulungskonzept ein Stück weit zumindest gemeinsam mit uns erarbeitet wird.

00:26:44: Es war viele Jahre so, dass der Standort Reute das einzige Prüffeld hatte und da war es auch eine unserer Hauptaufgaben nach der Erprobung die Markteinführung mit Schulungen für unseren Außendienst zu unterstützen.

00:26:56: Mittlerweile haben wir ja glücklicherweise sehr viele Textcenter, ich glaube allein in Europa haben wir sechs oder sieben Stück und die nehmen uns jetzt diese Arbeit ab und machen es auch sehr gut.

00:27:06: Allerdings ist es nach wie vor so, dass zumindest der Produktmanager oder die Regional Sales Manager, wie sie dann heißen, im Vertriebsebene, Das sehe ich den Ersteindruck bei uns in Reute bei den Entwicklern selbst abholen und mit diesen Informationen dann in die Tech-Center gehen und dort dann die Schulungen aufsetzen und in die Richtung betreiben, wie sie sie dann brauchen.

00:27:26: Qualität wird großgeschrieben, hat der Jan gerade schon gesagt.

00:27:29: Die Qualität muss ja dann sicherlich auch immer gleichbleibend hoch sein, oder?

00:27:34: Wie könnt ihr das gewährleisten an der Stelle?

00:27:36: Also wenn die Schneidplatten werden ja nicht auf Vorrat, in großen Stil.

00:27:40: gepresst, also schon auf Vorrat im Sinne von, dass die Lieferverfügbarkeit immer gegeben ist.

00:27:45: Aber wir haben ja doch über hunderttausend Artikel in unserem Katalog, grob, und ein großer Anteil davon sind auch Wendeschneidplatten.

00:27:52: Du kannst nicht alles in großen riesigen Mengen auf Lager halten.

00:27:56: Das heißt, Wendeplatten werden laufend hergestellt und auch immer wieder dieselben Sorten.

00:28:02: Und es kann zum Beispiel bei CVD öfen, also bei diesem Gas abscheiden.

00:28:06: Der Beschichtung, da kann es schon vorkommen, dass einmal ein Ventil nicht mehr richtig funktioniert in der Beschichtungsanlage, dass irgendwas verschmutzt ist.

00:28:15: Und bei solchen Störungen, da kommen dann auch mehr ins Spiel, dann kriegen wir diese Wendeplatten auch zu uns ins Brüffeld, um einen Standardtest durchzuführen, um zu schauen, ob alles in Ordnung ist.

00:28:26: Wenn die Schneidplatten neu eingeführt werden in den Markt und das findet der Lageraufbau statt, dann holen wir uns auch aus dieser Erstfertigung immer wieder Muster nach Reuter.

00:28:36: Und unterziehen die dem Standard-Tests wie vorher in der Entwicklung.

00:28:41: Nicht, dass es vorkommt, dass die Entwicklungsplatten besser gehen als wir das, was wir dann aufs Lager legen.

00:28:45: Also möchte man schon saugetragen, dass die auch einwandfrei sind.

00:28:49: Und sollte es doch einmal passieren, dass uns ein bisschen langweilig ist, dann holen wir uns auch so in regelmäßigen Abständen wieder mal Platten vom Lager rein und fahren die auch einfach als Referenz.

00:28:59: Einfach nur zum Beobachten.

00:29:00: Okay, also Quality first, wichtigste.

00:29:02: Das ist das allerwichtigste.

00:29:03: Der Grunde-Brauch, vielleicht nicht immer Spitzenqualität, aber was auch ganz dringend braucht, ist gleichbleibende Qualität.

00:29:09: Okay, jetzt haben wir gerade die Standard-Tests und Neuentwicklungen so ein bisschen beleuchtet im Innovation Center.

00:29:15: Gibt es aber auch Wettbewerbs- und Produktanalyse?

00:29:18: Du hast das eben schon mal so ganz kurz angeteasert.

00:29:20: Wie läuft das ab?

00:29:21: Was genau macht ihr da?

00:29:22: Genau, wir beobachten natürlich unsere Mitbewerber, wir beobachten den Markt, auch neue Trends am Markt.

00:29:28: Hierfür kaufen wir seit nun schon forty-fünf Jahren durchgängig wirklich auch die Produkte der Mitbewerber ein und analysieren diese.

00:29:38: So die einfachsten Untersuchungen wären, eine Dokumentation zum Beispiel des Aussehens von gewissen Werkzeugen, Wendeschneidplatten und eine Messung der physikalischen Daten.

00:29:49: Wenn es darüber hinausgeht, dann würden wir mit diesen Werkzeugen auch in die Metallographie gehen, das Hard Metal im Detail untersuchen, die Schichten im Detail untersuchen, die chemischen Zusammensetzungen, den Schichtaufbau und dann natürlich auch ins Innovation Center gehen, um wirklich die Performance der Werkzeuge zu untersuchen und unseren Werkzeugen gegenüberzustellen.

00:30:09: Und da kann man natürlich einerseits viel draus lernen, auch für die eigenen Entwicklungen, um wirklich den Stand der Technik ständig zu beobachten.

00:30:17: Andererseits können wir natürlich auch dann einschätzen bei unseren Werkzeugen, wie stehen wir dazu im Vergleich zu unseren Wettbewerbern?

00:30:25: und wenn jetzt die Außendienstmitarbeiter zum Beispiel Wettbewerbsplatten im Einsatz sehen, dann haben wir auch intern eine riesige Datenbank mit über fünfzehntausend Einträgen inzwischen, wo dann zu den jeweiligen Platten der Wettbewerber auch Empfehlungen ausgesprochen werden können mit unseren eigenen Produkten, unseren eigenen Wendeschneidplatten, Schneidstoffen etc.

00:30:45: Was man da vielleicht nicht ganz auch sagt, lassen darf ich auch die Verpflichtung mehr oder weniger.

00:30:50: Wir haben ja auf gewissen Sachen auch Patente drauf und die Wettbewerber auch.

00:30:54: Und allein deswegen ist schon notwendig, die Bettbewerbswendeplatten sich auch regelmäßig zu besorgen und schauen, dass wir alle rechtlich einwandfrei quasi arbeiten und uns nicht gegenseitig kopieren.

00:31:06: Ich könnte mir jetzt wirklich gut vorstellen, dass der ein oder andere Anwender, der das gerade hört oder auch Anwenderin sich fragt, hört schneller weiter.

00:31:14: Muss ich da eigentlich immer investieren?

00:31:17: Muss ich damit der Zeit gehen?

00:31:18: Ist das überhaupt notwendig, immer das neueste Werkzeug zu haben, die aktuellste Bearbeitungsmethode?

00:31:23: Oder gibt es in der Zerspannung, hat es auch so was wie Schuster, bleibt bei deinen Leisten stabil, Qualität oder muss es immer mehr sein und schneller und günstiger?

00:31:34: Also

00:31:34: meine persönliche und sichtisch höher, schneller, weiter wird irgendwann auch einmal seine Grenze erreichen, aber man muss ganz klar sagen, Wenn man weiterhin in Europa produzieren möchte, in Metallgewerbe oder zersparen oder so, dann bleibt nur die Flucht nach vorne.

00:31:52: Also du musst alle Innovationen, die kommen, ernst nehmen.

00:31:55: Man muss neue Bearbeitungsstrategien von den Kampfzyklen ernst nehmen.

00:32:00: Man muss neue Produkte von uns und auch vom Wettbewerb ernst nehmen.

00:32:05: Das heißt, das macht keiner zum Spaß, dass er schreibt, er hat eine neue Wendeschneidplattengeneration erfunden oder sonst irgendwas.

00:32:11: Das sind schon Tatsachen.

00:32:13: Und der Kunde im Endeffekt ist gut beraten, wenn er die Newsletter und so weiter schon ein bisschen beachtet und vielleicht auch einmal im Podcast hört, wenn der Norbert da so rüber lacht zu mir.

00:32:26: Also es sind ja schon immer wieder Informationen dabei.

00:32:29: Aber nein, im Grunde ist so, der Kunde kennt eigentlich sein Produkt am allerbesten.

00:32:34: Da kennt er es viel besser, als wir von Zeradezitas kennen.

00:32:37: Er weiß genau, wo seine Probleme sind und er weiß genau, wie viele Bauteile er mit welchen Schneidstoff oder mit welchen Zulieferer herstellen kann.

00:32:44: Der ist im Grunde Experte für sein Bauteil.

00:32:47: Und für uns ist es immer wieder der Herausforderung, das zu verstehen, das aufzugreifen und ihm genau das, was ihm gerade fehlt in seiner Fertigung, das, was ihm gerade den größten Schmerz macht, da müssen wir ran.

00:32:58: Und wenn es der Spanbruch ist und das die Maschine immer wieder steht, weil er Probleme mit den Spänen hat, dann müssen wir daran und ihn dahingehend beraten.

00:33:06: Und ich glaube, dass es auch gar nicht so schwierig ist für einen Kunden, das gut im Auge zu haben, weil er muss ja nur kurz überlegen, was ärgert mich heute gerade jetzt an der Maschine oder in meiner Abteilung?

00:33:16: Und wenn es eben genau Wickelspäne sind oder Wirsspäne, dann muss man sich um das kümmern.

00:33:20: Das nutzt ihm nichts, wenn du immer einen neuen Schneidstoff verkaufen willst, der zweihundertfünfzig Schnittmeter aushaltet, wenn du ihm das Spahnproblem nicht lösen

00:33:27: kannst.

00:33:27: Jan, gibt es da tatsächlich auf dem Markt so eine Art Innovationsdruck?

00:33:32: Merkt ihr das?

00:33:33: Also die Konkurrenz schläft natürlich nicht, international natürlich auch nicht.

00:33:37: Ist man da immer einen innovativen Druck ausgesetzt, muss man da immer mitziehen?

00:33:41: Ja, dem sind wir natürlich ausgesetzt, das beobachten wir auch.

00:33:44: Wir schauen uns natürlich die Produktlebenszyklen an und ja, wir sind halt im Wettbewerb und wenn der Wettbewerber dann entsprechend neue Produkte auf den Markt.

00:33:54: bringt, die gegebenenfalls dann besser funktionieren, dann brauchen wir natürlich auch etwas, um da wenigstens mithalten zu können oder auch weiterhin die Nase voranzuhaben.

00:34:03: Und deswegen ist die Innovation auch so wichtig, um das Ganze stetig voranzutreiben und auch vorbereitet zu sein.

00:34:10: Wir haben aktuell bei uns in Reute etwa ein Neuproduktanteil von twenty-fünf Prozent.

00:34:15: Das heißt, twenty-fünf Prozent des Umsatzes wird generiert mit Werkzeugen oder Schneidstoffen, die nicht älter als fünf Jahre sind.

00:34:24: Und diese Quote versuchen wir natürlich auch weiterhin entsprechend so hoch zu halten.

00:34:29: Ein anderer wichtiger Aspekt, der bei uns in der Entwicklung jetzt immer wichtiger ist, ist auch die Nachhaltigkeit unserer Werkzeuge.

00:34:37: zu berücksichtigen, auch schon in der Entwicklung.

00:34:40: Und ja, es ist ja, glaube ich, inzwischen bekannt, dass wir sehr viel Sekundärrostoff einsetzen.

00:34:46: Das heißt, wir haben da eine sehr, sehr hohe Rate an recyceltem Hartmetall, was wir innerhalb der Gruppe einsetzen und auch einsetzen können.

00:34:54: Aber da gilt es natürlich auch, den Sekundärrostoff weiterhin sehr hoch zu halten und auch noch weiter zu steigern.

00:35:00: Denn damit lösen wir zwei Probleme.

00:35:03: Einmal das CO², was imitiert wird bei der Herstellung von Werkzeugen.

00:35:08: Das heißt, das CO²-Equivalent versuchen wir natürlich.

00:35:11: ständig zu senken und möglichst gering zu halten.

00:35:14: Aber wir sichern natürlich auch die Rohstoffversorgung, indem wir das Recycling betreiben und auch schon in der Entwicklung berücksichtigen, dass wir da wirklich auch innerhalb von Europa eine gesicherte Rohstoffversorgung aufrechterhalten können.

00:35:26: Über

00:35:27: das Thema Rohstoffversorgung, glaube ich, werden wir auch in einer der nächsten Episoden ganz explizit sprechen.

00:35:32: Vielleicht dann nochmal mit Dr.

00:35:33: Uwe Schleinkofer, der kennt sich da ganz besonders gut aus.

00:35:36: Aber lass uns doch vielleicht mal zum Abschluss Unsere Podcasts in so ein bisschen fiktionalem Bereich gehen.

00:35:41: Jetzt stellt euch mal vor, wir hätten tatsächlich unbegrenzte Ressourcen.

00:35:46: Erst mal nicht vorstellbar, hättet ihr direkt eine verrückte Idee, Hannes, was man damit so anstellen könnte?

00:35:52: Weil natürlich sind eure Entwicklungen immer an die Ressourcen gekoppelt in irgendeiner Form.

00:35:56: Aber wenn man jetzt so No Limit hätte, was würde man machen?

00:35:59: Die

00:35:59: Frage finde ich grundsätzlich gut.

00:36:01: Widerspricht, da war zu einhundert Prozent mein Naturell, weil ... Bei Wünsch mit dir war sie mir bei Zerra, die sieht nicht.

00:36:08: Deswegen, fiktional.

00:36:10: Jetzt sind wir heute mal bei Wünsch dir was, Hannes.

00:36:13: Und dann würde sich der Hannes wünschen... Nein,

00:36:16: da kann ich dir nichts darauf sagen, weil ich glaube, dass die Firma das wirklich gut macht im Moment.

00:36:21: Okay, das ist schon mal ein guter Ansatz.

00:36:23: Wie sieht es bei dir aus, Jan?

00:36:24: No Limit Ressourcen, was machen wir?

00:36:26: Also ich würde mir natürlich mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Entwicklung wünschen.

00:36:30: Das würde uns ja die Arbeit noch deutlich erleichtern und auch das bisherige Team natürlich entlasten, auch mit den Herausforderungen, die noch vor uns liegen, ohne da zu sehr ins Detail zu gehen.

00:36:42: Das würde auf jeden Fall viel helfen.

00:36:45: Ansonsten, was das Innovation Center betrifft, muss ich sagen, wir haben ja jetzt zwei neue Maschinen bekommen.

00:36:51: Wir haben jetzt noch zwei etwas ältere Maschinen, die sind so im Baujahr um zwei Tausend rum.

00:36:56: Da würde ich mir natürlich wünschen, wenn wir die auch noch ersetzen könnten in näherer Zukunft, sodass wir da auch wirklich wieder einen sehr, sehr modernen Maschinenpark haben für die Entwicklungen, die wir dann entsprechend betreiben wollen.

00:37:11: Ich

00:37:11: würde sagen, dem ist nichts hinzuzufügen, das lassen wir uns erinnern.

00:37:13: Mama, so stehen Hannes und Jan.

00:37:15: Eine Sache darf ich an der Stelle nicht vergessen.

00:37:17: Wir haben eine Ceratizid Innovation Playlist.

00:37:20: Und wie es bei uns so ging, gebe es, freue ich mich, mein lieber Hannes, von euch auch Songs auf die neue Ceratizid Innovation Playlist, zwei Punkt Null zu packen.

00:37:30: Was würdest du denn gern drauf sehen, hören vielmehr.

00:37:32: Ich mag Dua Lipa oder Ariana Grande, mag ich sehr gerne, zum Hochen.

00:37:37: Aber ich glaube, in dem Bezug, wo wir heute zusammensitzen, würde ich mir von Klauffinger ...

00:37:44: Okay.

00:37:45: Den packen wir gerne mal drauf.

00:37:49: Ich bin auch ein Freund der Gitarrenmusik.

00:37:51: Du wirst dich gleich wundern.

00:37:52: Jan.

00:37:53: Ich bin auch ein Freund der Gitarrenmusik und packe ein Klassiker von The Darkness auf die Playlist.

00:38:00: Welchen denn?

00:38:01: Und dazu gibt es auch eine ganz schöne Geschichte zu erzählen, als ich mich bei Ceratizid beworben habe.

00:38:08: Wurde das Bewerbungsgespräch genau so gelegt, dass ich dadurch ein The Darkness-Konzert verpasst habe.

00:38:15: Und bin stattdessen natürlich nach heute gefahren, um mich da vorzustellen.

00:38:20: War auch erfolgreich und ich bin bisher sehr glücklich in dem Job und deswegen nicht so traurig drum, dass ich das Konzert verpasst habe.

00:38:28: Aber muss immer wieder dran denken.

00:38:30: Hast

00:38:31: du denn mal ein The Darkness-Konzert gesehen?

00:38:34: Nein, bisher noch nicht.

00:38:35: Befolgst du denn dem Podcast von Justin Hawkins?

00:38:37: Nein.

00:38:38: Gitarist, hat einen schönen Podcast, sprich die ganze Zeit über Musik, Multi-Instrumentalist, toller Typ.

00:38:43: Den hast ich mir mal anhören.

00:38:44: Solltest du tun, The Darkness, großartige Band, als sie rausgekommen sind.

00:38:48: Norbert, können wir sagen, war das schon irgendwie so ein Weckruf, ne?

00:38:51: Auf einmal wieder in Spandex, siebziger Jahre Look,

00:38:53: Rock,

00:38:54: voll auf die zwölf.

00:38:55: Gute Nummer, packen wir drauf.

00:38:57: Ja, Hannes, Jan, danke schön für diesen launigen Talk.

00:39:00: Für diesen Nachmittag hatten wir großen Spaß gemacht.

00:39:02: Danke dir.

00:39:02: Danke auch, ja, war spaßig.

00:39:04: Und ich würde sagen, wir sehen uns bei Gelegenheit gerne wieder.

00:39:07: Und ja, Hannes, Jan, tschüss, macht's gut.

00:39:11: Danke, dass ihr auch heute wieder beim Zeratizid Innovation Podcast dabei wart.

00:39:15: Mir hat's großen Spaß gemacht.

00:39:17: Sollte euch der Podcast auch gefallen, dann lasst uns gerne ein paar positive Bewertungen auf den Streaming-Plattformen da.

00:39:23: Und wie gehabt,

00:39:24: schreibt

00:39:25: uns gerne

00:39:26: eine

00:39:26: E-Mail mit Anregungen an.

00:39:28: Podcast at Zeratizid.

00:39:31: Alle relevanten Informationen findet ihr auch heute, wie immer, in den Show notes.

00:39:35: Ich

00:39:35: freue mich auf die nächste Episode.

00:39:37: Ich hoffe, ihr seid wieder dabei.

00:39:38: Bis dahin, bleibt gesund.

00:39:39: Tschüss und bye bye.

Über diesen Podcast

Wir brennen für die Zerspanung! Daher möchten wir uns am liebsten ständig über innovative Werkzeuglösungen, zukunftsweisende Anwendungsverfahren und Bearbeitungsstrategien, beeindruckende Werkzeugmaschinen, smarte Digitallösungen oder einfach über die aktuellen Trends und Neuheiten in der Branche austauschen! Und genau das machen wir – im CERATIZIT Innovation Podcast. Wir sprechen mit Experten aus der Branche über Visionen, Innovationen und technologische Errungenschaften und lassen die Späne einfach im Podcast fliegen.

von und mit CERATIZIT Deutschland GmbH

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