00:00:03:
00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zum Zeratizid Innovation Podcast.
00:00:15: Heute möchte ich einen kleinen Perspektivenwechsel machen, statt zu sehr auf die Zersparnungstechnik einzugehen, lieber ein bisschen mit den Menschen sprechen, die jeden Tag in der Produktion stehen.
00:00:28: Und zu diesem Zweck habe ich mir natürlich zwei passende Gäste eingeladen.
00:00:36: Das ist einmal der Daniel Wolf, er ist Gruppenleiter bei Zearatizid und der Andrea Toto.
00:00:43: Er arbeitet als Zersparnungstechniker in der Schleiftechnik und ist auch gleichzeitig Schichtführer.
00:00:51: Herzlich willkommen Daniel!
00:00:52: Herzlich Willkommen Toto, schön dass ihr da seid.
00:00:54: Hi Hallo Ihr seid ja heute hierher gefahren.
00:00:57: gleich in der Früh Startet der Arbeitstag direkt.
00:01:00: mal ein bisschen anders bei euch, oder?
00:01:01: Ja nicht ganz.
00:01:02: Also wir waren beide davor schon auf der Aero-Reihe, haben mal geschaut dass die Übliche abläufelt so einkalten wird... Dass
00:01:07: alles läuft!
00:01:08: Und dann sind wir auto ausgeliehen und sind hergefahren.
00:01:11: Dann habt ihr ihn heute angefangen?
00:01:12: Für mich war um sechs Uhr wie gewohnt starten.
00:01:14: Wie gesagt also ganz normal im den Arbeitstag gestartet noch geschaut das man Maschine rüstet und dann Zeitig mit einem Leben her gefahren.
00:01:22: Ja
00:01:23: ist es das erste Mal für euch beim Podcast dabei zu sein Aber ich sehe schon, ihr seid gut präpariert und vorbereitet.
00:01:30: Und deswegen können wir auch direkt rein starten!
00:01:32: Als erstes mal wollen unsere Hörer euch ja mal erkennen lernen.
00:01:36: Daniel vielleicht stellst du dich mal kurz vor?
00:01:37: Ja, ich bin Wolf Daniel.
00:01:38: Ich bin jetzt seit knapp zwanzig Jahren im Unternehmen und aktuell als Gruppenleiter in der Wendeplatten-Schleiferheit tätig.
00:01:45: Genau, ich meine Toto Andrea.
00:01:47: Die meisten kennen mich unter dem Namen Toto.
00:01:49: Jetzt auch im zwanzigsten Jahr im Unternehmen haben wir eine Lehre bei Planzee gemacht und eigentlich aktiv seit sechzehn Jahren bei Zeratizid in der Produktion.
00:01:57: Mittlerweile auch stellvertragender Schichtführer und Produktionsmitarbeiter.
00:02:01: Daniel,
00:02:01: du hast es gerade schon gesagt!
00:02:02: Du bist Gruppenleiter in der Production und hast ja so den Überblick über die gesamte Prozesskette.
00:02:08: Kannst du uns mal mitnehmen wie entstehen denn so Wändeschneitplatten?
00:02:11: Welche Produktionsschritte sind da notwendig dafür?
00:02:14: Also wir haben in Reute Gottzlang den Luxus dass man eine komplette Produktionskette oder die Prozesskette in eigener Hand haben.
00:02:22: Das beginnt dann bei der Bullfer-Herstellung bzw.
00:02:25: beim Recycling, das immer ein grösseres Thema wird.
00:02:27: Dann geht es zum Bullfersprün und weiter in die Presserei, wo die Wendeblatt gepresst wird – an den Sintereien.
00:02:35: Die metallurgische Kontrolle oder die maßliche Kontrolle.
00:02:38: Und dann geht es eigentlich direkt in mein Bereich.
00:02:40: Danach ist meistens der stärke Umfangschliff und nach einer weiteren Produktionsschritt.
00:02:47: Profilschleifen oder Referieschleife.
00:02:50: Und dann geht es weiter Richtung Krankenpräparation, also Verrunden, Polieren und dann gibt's noch weitere Veredelungsschritte wie Beschichtung und Qualitätskontrolle.
00:03:01: Und schlussendlich wirds nach Kempten liefert wo unser zentrales Werk ist oder unser Lager ist was dann weltweit ausliefert wird.
00:03:08: Es
00:03:09: sind ziemlich viele Schritte notwendig.
00:03:10: für so eine evtl schnelle Platte.
00:03:12: nehme ich jetzt mal mit Und Tutu, du bist ja da auch irgendwo in dieser Prozesskette mit integriert.
00:03:18: Wo stehst Du da genau?
00:03:19: Also wenn ich für der Anlage bin, dann bin ich beim Umfangsschleifen hauptsächlich Das heißt die Stehe von der Maschine rücht meine Anlage.
00:03:26: Schau dass die Qualität passt vor der Wenderschneitplatte und probiere genauso meine also die Produktionskette einzumerhalten.
00:03:33: Wir haben das System wo wir die Dringlichkeit sehen von den Aufträgen und das ist eigentlich die hauptsächliche Arbeit von mir Dass eben der Flow drinnen ist und dass die Arbeit So wie es jetzt gehört, abgearbeitet wird.
00:03:44: Auf was kommt deiner Meinung nach am meisten darauf an in deiner Arbeit?
00:03:48: Qualitätsbewusstsein und verantwortungsvoll eben die Dringlichkeit von den Aufträgen so abzumarbeiten dass der Kunde seine Platten dann domingerecht auch erhaltet.
00:03:58: Daniel als Gruppenleiter, was sind denn da deine Hauptpunkte, die du bearbeitest am Tag?
00:04:04: Wir haben unterschiedliche Projekte am Laufen, Projekter koordinieren eigentlich eine Vision schaffen und versuchen die Vision an die Mitarbeiter runterzubringen, dass man halt zielgerichtet in die Zukunft marschiert.
00:04:16: Ja Toto du hast ja vorher auch schon gesagt Du bist sehr lange im Unternehmen.
00:04:20: Wir hatten alles bei dir begonnen.
00:04:22: wie bist du dazugekommen überhaupt zur Sparnungstechniker zu werden?
00:04:25: Also
00:04:26: ich habe in der Schule früh gemerkt das sie einfach eher der Typ bin der was einfach was machen will Und bei uns im Mauserfahren für einen technischen Beruf ist einfach Planzäler.
00:04:35: auf der Anlaufstelle war immer Mein Ziel bei Plansitzung Arbeiten, wollte da meine Lehre machen und bin dann eben in die Produktion gekommen.
00:04:43: Und das hat man eigentlich immer schon Spaß gemacht dort zu arbeiten und eben über die Jahre in die Firma reinzuwachsen, immer mehr mitzubekommen wie die Firma wechseln.
00:04:53: so was macht einfach Spaß und ist schön.
00:04:56: Daniel bei dir ist es vielleicht ähnlich gelaufen?
00:04:58: Du warst ja nicht von Anfang an Gruppenleiter sondern du hast ja auch quasi in der Produktion gestartet.
00:05:03: Ja genau also.
00:05:04: ich habe davor htl gemacht mit Mathura.
00:05:06: ich bin dann eigentlich als Produktionsmitarbeiter, als der Spannungstechniker in der Form reingestartet habe dann verschiedenste Abteilungen durchgemacht von einer Disposition über Prozesstechnik und Prozessingenieur wieder in der Linie formen.
00:05:22: Ich bin dann über das Qualitätsmanagement mehr oder weniger in eine Gruppenleiterrolle gerutscht, kann man sagen.
00:05:30: Zuerst fünf Gruppenleiter in der Wendeblattenpresserei und mittlerweile schon seit fast knapp drei Jahren im Gruppenleader in der Schleiferei.
00:05:38: Okay,
00:05:38: was würdest du sagen?
00:05:40: ist bei dir so das spannende an deiner Tätigkeit jetzt als Gruppenlei?
00:05:44: Der
00:05:44: Umgang mit den unterschiedlichen Charakteren an Menschen und auch die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu sehen.
00:05:53: Die Infos, was man oft von der Entwicklung rausbekommt?
00:05:56: Wo werden unsere Platten eingesetzt?
00:05:58: Was hängt alles zusammen?
00:06:00: Das ist schon immer ... Sehr, sehr cool und auch sehr interessant.
00:06:03: Pass
00:06:03: ich gleich mal rüber zum Toto?
00:06:05: Was ist denn bei dir so der Spannende wo du sagst das ist einfach cool an meinem Job?
00:06:09: Das was eigentlich nicht passieren sollte also es kann nie alles zu hundert Prozent ablaufen.
00:06:14: Es kann vorkommen dass eben eine Kunde einmal kommt und dann braucht man ganz dringend einen Auftrag.
00:06:19: Und das mag ja eigentlich wenn's schnell geht muss man muss schneller Lösung finden genau das so abarbeiten.
00:06:25: Das macht mir Spaß, also wenn es nicht so sein sollte im Optimalfall.
00:06:29: aber das ist einfach das was Spaß macht schneller lösen zu finden.
00:06:31: du liebst
00:06:31: die Herausforderung nehme ich dem.
00:06:34: was ist denn für dich?
00:06:35: Die Herausforderungen sind Maschine.
00:06:37: gibt's da eine?
00:06:38: Also Schleifen ist schon.
00:06:40: spezielle Tätigkeit habe ich jetzt eben schon sechzehnten Jahr auf den Maschinen.
00:06:45: Da ist mittlerweile schon ein Selbstschleifer.
00:06:47: Es kommt immer was Neues dazu.
00:06:48: Was waren so die letzte neue Maschine?
00:06:50: Von Agaton, die Quinto – das war jetzt eigentlich die letzte Maschine, wo für der Technologie her wieder mal etwas anderes war.
00:06:56: Wodurch
00:06:56: unterscheidet sie sich zu den älteren Maschinen?
00:06:59: Die Maschine unterscheide sich von den Achsbewegungen, dass man einfach viel mehr Freiheit hat und mehrere Operationen unter einmal machen kann.
00:07:06: Und ist es schwierig, das zu erlernen?
00:07:09: oder hat man allein durch die Erfahrung, die man schon mitbringt da schnellen Zugang zu so einer neuen Maschine.
00:07:16: Ich sage immer, also wenn es Interesse da ist dann kann man das eigentlich sehr schnell lernen.
00:07:20: Da scheidet sich jetzt zum Beispiel das Fressen oder den Tränen hernimmt schon viel weil da kriegt man vielleicht mehr Schnittdaten und sowas aus dem Dabellenbuch und so was und Schleif nicht eher ein Gefühlssach.
00:07:30: Also da muss man schon Gefühl und Erfahrung.
00:07:33: Viel Erfahrung!
00:07:34: Das bringt schon sehr viel.
00:07:35: Wenn du länger auf den Maschinen arbeitest dann kommt man da besser rein.
00:07:38: Was sind denn dafür Werkzeuge in solchen Schleiffmaschinen?
00:07:41: Also Diamant-Schleifscheiben sind drinnen Und je nach Anlage, ich rät's mal von den Agatom-Maschinen.
00:07:47: Da hast du einfach zwei Stösel.
00:07:49: Zwischen den zwei Stösseln ist die Wenderschneidplatte gespannt und je nachdem was benötigt wird.
00:07:54: also normalerweise hat man den Umfang geschliff.
00:07:56: Aber es sind noch so Operationen dabei, wie das Phasen von der Schneidkante.
00:08:00: Da kommt da negative Phase drauf oder eben Stützphasen also ganz unterschiedlich.
00:08:04: Da gibt's die wildesten Kombinationen was man auch so straußschleifen kann.
00:08:08: Wie viele unterschiedliche Aufträge habt ihr denn schon am Tag?
00:08:11: Was würdest du sagen?
00:08:12: Ich kann mir vielleicht ein bisschen mithelfen.
00:08:14: wir machen so ungefähr zwischen forty-fünf und fünftiger Aufträge was am Tag aus den Schleifereien verlassen Und im Schnitt seien das so zwischen sächsigund siebzigtausend Wendeplatten
00:08:24: was wir am Tag bearbeiten.
00:08:26: Daniel, um solche Massen an Wendeschneidplatten auch abzuhandeln habt ihr wahrscheinlich auch Schichtbetrieb oder?
00:08:32: Ja genau.
00:08:33: Also wir arbeiten im Dreischichtbetriebe und einfach um die Vierundzwanzig Fünf- oder Vierunzwanzigsieben Idealfall abzudecken, dass man die Produktion sicherstellen kann.
00:08:43: also es ist herausfordernd vor allem auch für die Mitarbeiter.
00:08:47: Ich war selber drei Jahre im Schicht Betrieb also das ist schon anspruchsvoll.
00:08:51: Was sind denn so Vor- und Nachteile?
00:08:54: würdest du sagen, Toto vom Schichtbetrieb.
00:08:57: Hast du da auch Vorteil?
00:08:58: Ich meine klar man muss die Masse an Mendyschneidplatten einfach schaffen, die Kundenaufträge abarbeiten.
00:09:04: aber für dich als Mitarbeiter hat das auch Vorteile im Schicht Betrieb zu arbeiten?
00:09:09: Ja klar.
00:09:10: also der Hauptgrund ist schon vor die Kohle Nachtschicht verdient man mehr Aber auch von den Zeiten.
00:09:15: also das hängt immer vom Menschen drauf an.
00:09:17: Also ich kenne Leute zum Beispiel die mögen die Frühschicht überhaupt nicht wiederum welche mögen die Nachtschicht nicht, aber jede Schicht hat so seine Vor- und Nachteile.
00:09:27: Daniel berücksichtigst du dir vorlieben der Mitarbeiter bei der Einteilung?
00:09:31: Also die Schichtplanung macht bei mir fast eine Schichtführer.
00:09:33: Okay also in dem Fall der Toto gleich selber.
00:09:36: Mir ist eigentlich nur wichtig dass die Maschine besetzt ist.
00:09:39: Und dann Toto, dann die Frage an dich berücksichtigst du dann die Vorlieben von deinen Kollegen bei der Schichteinteilungen?
00:09:46: Ja klar!
00:09:47: Wie gesagt wie Daniel gesagt hat es eigentlich da die Freiheit geben wenn die Maschinen laufen.
00:09:50: kann man eigentlich arbeiten, wie man möchte.
00:09:52: Natürlich die Maschine sollte belegt sein aber klar wenn eben wie gesagt so freitags der Schichtpartner geht um zehn Uhr ein ja natürlich kommen also die Maschinen ist frei.
00:10:03: also
00:10:03: okay.
00:10:04: jetzt in der langjährigen Arbeit für Zeratizid gab es mit Sicherheit auch ein paar Momente wo du sagst wow das war richtig cool da denke ich heute noch gerne zurück und da war ich auch ein bisschen stolz.
00:10:17: kannst du mal irgendwas in der Richtung erzählen.
00:10:21: Ja, ein
00:10:21: cooler Moment für mich war, wo ich eben das mit dem Schichtführer-Stellvertreter gemacht habe, wo man dann so ein bisschen den Einblick hinter die Kulissen bekommen hat, weil als Produktionsmitarbeiter steht man halt vor den Anlagen und das Ganze hinten also im SAP mit der ganzen Einteilung von den Aufträgenmaschinen, dass man mal die ganze Produktionslinie auf einmal sieht... Das war schon cool!
00:10:43: Jetzt verstehe ich, warum man manche Sachen eben so macht.
00:10:46: Weil wenn du jetzt nur sage ich als Produktionsmitarbeiter beim Umfangschleifen bin irgendwann hast du nur Kopf fürs Umfang schleifen.
00:10:53: aber da sind halt andere Arbeitsschritte die davor danach zählen genauso mit dazu und das kann ja als ankühlen genau im Moment in meinem Arbeitsleben.
00:11:03: Und
00:11:04: vielleicht mal die Frage an Dani was ist es bei dir?
00:11:06: Einer von den besten Momente wo ich jetzt in meinen knapp zwanzig Jahren bei Zerra der Zeitmitte erleben durfte, wo wir die neue Produktionshalle Kreckl besiedelt haben.
00:11:16: Das war richtig cool, wenn man das erste Mal in eine Halle reinkommt und die Halle war noch komplett leer.
00:11:22: Das waren einfach Risiken und die Chance zu nutzen, die Maschinen komplett neu anzuordnen mal der Wertschöpfungskette möglichst ideal aufzustellen.
00:11:32: Also das war schon eigentlich der Moment, wo mir am meisten stolz gemacht hat.
00:11:36: Ja dann gibt es auch tatsächlich eine Folge.
00:11:37: da ging's um die Kühlanlage Wir verlinken das dann mal in den Schornrots.
00:11:42: Kann man gerne mal reinhören, wie es damals von der Planung her gemacht wurde?
00:11:47: und ja mittlerweile steht die Halle ja oder ist ja voll im Betrieb.
00:11:51: Und du hast es auch schon so ein bisschen angesprochen Daniel Die Zusammenarbeit.
00:11:55: also Wie sind die Anlagen aufgebaut?
00:11:59: Da gehört ja eine gute Zusammenarbeit dazu damit man möglichst effizient ist.
00:12:03: Wenn du jetzt mal so aufs Team guckst, was ist denn dir wichtig für eine gute Zusammenarbeit im Team?
00:12:09: Offen und ehrlich rumgegangen.
00:12:10: Und dass sich die Leute wohlfühlen.
00:12:13: Also es ist immer ein bisschen ein Geben unternehmen.
00:12:16: also man kann Ideen alle Freiheiten geben.
00:12:18: Aber wenn sich einer so richtig wohlfühlt, dann merkt man einfach, er muss keine Energie investieren um sich zu verstellen und kann halt wirklich die Energie für das Wichtige verwenden.
00:12:28: Was würdet ihr beide vielleicht auch sagen?
00:12:31: Was muss man denn mitbringen, wenn man in der Produktion arbeiten möchte?
00:12:36: Was muss man da für einen Charakter haben oder für die Einstellung?
00:12:39: Also wir sind halt sehr, sehr breit aufgestellt.
00:12:41: Da gibt es Arbeitsplätze so wie Dotto bei den Maschinen.
00:12:44: Da braucht man räumliches Vorstellungsvermögen.
00:12:47: Wie kann man jetzt mit der Maschine am besten hinfahren... ...oder auf anderen Maschinnen, wo aktuell nach mehr händischen Tätigkeiten gemacht werden müssen?
00:12:54: einfach der Arbeitsville, der Arbeitsfleis und eine gewisse Flexibilität.
00:12:59: Es hat sich in den letzten paar Jahren so viel verändert Und da ich mal nicht immer mehr am gleichen Arbeitsplatz, sondern erst einmal zwei Tage hier und dann muss man wieder auf einen anderen Arbeitsplatz switchen weil sich die Arbeit verlagert hat.
00:13:13: Also eine gewisse Flexibilität ist eigentlich fast das Wichtigste.
00:13:16: Wenn jetzt neue Kolleginnen und Kollegen gerade so frisch in der Produktion starten was gibt ihr ihnen denn mit auf dem Weg wenn sie zu euch kommen?
00:13:27: Wir haben ja auch Lehrlinge bei uns in einer Produktion Die aus dem vierten Lehrjahr ein bisschen mitbetreuen, also die quasi einschulen und so.
00:13:34: Was ich denen auf den Weg mitgebe und einfach mit zum Wachsen und halt Lust zu haben das Ganze kennenzulernen.
00:13:41: Also nicht nur Stur, ja ich bin in der Maschine und das ist jetzt alles sondern eben wichtig ist dass man einfach Bock hat und
00:13:50: Interesse zeigt,
00:13:50: dass man halt
00:13:51: neugierig bleibt oder einfach auch offen für Veränderungen ist und bleibt.
00:13:56: Weil die Verwendung ist die einzige Konstante im Leben.
00:13:59: Gibt es irgendwas was bei jedem Neuling sofort super ankommt?
00:14:05: Also natürlich jetzt bei uns in Krecklamos mit der Halle ist natürlich riesig, das ist imposant wenn du die ganzen Kräne siehst.
00:14:11: Was natürlich auch ist mit den ganzen Anlagen, so viele verschiedene Anlagen moderne Anlagen.
00:14:16: Die Material-Anlieferung mit den HEVs ist natürlich cool.
00:14:20: Das sieht man nicht so oft, das ist interessant.
00:14:23: Sagst du über HEV's?
00:14:24: Das muss man ganz kurz erklären was ein HEV ist.
00:14:27: Es ist eine Wagen der, was quasi das Material aus unserem ... Hauptlager quasi an die Arbeitsschritte bringen, wo das Material hingehört.
00:14:34: Und
00:14:34: das ist vollautomatisch?
00:14:35: Das
00:14:36: passiert vollautomatisch genau ja!
00:14:37: Also
00:14:37: es hat sich auf jeden Fall in Richtung Digitalisierung einiges getan.
00:14:42: Wie sieht denn so die Zukunft aus?
00:14:44: wird das auch immer noch stärker werden vielleicht auch in Richtung KI?
00:14:48: KI und Produktion?
00:14:50: also ich glaube dass in den nächsten paar Jahren einiges bei der Feineinstellung von Maschinen was dazu kommt.
00:14:56: Auch beim Programmieren sind diese Richtungen sicher Geht, also da sind auch die Maschinenhersteller schon selber sehr mit drin auch parametrisiert.
00:15:06: Dass man einfach eine Schnelligkeit gewinnt.
00:15:09: und die größte Herausforderung was ich aktuell sehe ist die Vernetzung der Arbeitsschritte.
00:15:14: Also dass wir jetzt zum Beispiel vom Umfang schleifen gleich direkt in den nächsten Halle fährt und im Idealfall natürlich gleich die nächste Maschine befüllt.
00:15:21: Einfach das man über die Zukunft Mannarm fertigen kann.
00:15:25: Der Begriff Mannlos gefällt mir selbst gar nicht aber Richtung Mann arm, einfach die Kapazitäten bestzunutzen.
00:15:33: Das
00:15:33: klingt hervorragend und das ist ein super Schluss für unsere Podcast-Episode!
00:15:37: Aber bevor wir jetzt wirklich hier auch den Deckel drauf machen müssen wir natürlich auch noch an unser Zeratizid-Playlist auf Spotify denken und da dürfen sich ja unsere Podcast Gäste immer einen Song wünschen.
00:15:52: und die Listie, die ist doch relativ jung, hier im Jahr.
00:15:58: Und sag ich mal, Dani was wünschst du dir für ein Song?
00:16:00: Ich
00:16:00: wünsche mir Don't Stop Believin' von Czerny.
00:16:03: Einfach als Motivation und einfach darf man immer dran glauben soll dass es weiter geht in die richtige Richtung.
00:16:08: Nehmen wir sehr gerne mit drauf.
00:16:10: Toto bei dir!
00:16:11: Ah ja bei mir ist der Golden Strackel von Honig.
00:16:14: Ist jetzt auch...
00:16:16: Kennt
00:16:16: man so nicht den
00:16:17: Song?!
00:16:18: Ich guck ihn vorhanden an und denke er noch nie gehört.
00:16:22: Behaupte immer, ich kenne fast alles.
00:16:24: Aber okay Honig?
00:16:25: Es ist ja eine coole Scheibe aber es hat den Hintergrund dass das ein bisschen ein Easter Egg für meine Mitarbeiter in der Produktion ist, dass sie so einen Anreiz haben zu einem Podcast zu hören und würde das gerne als Easter Egg verstecken.
00:16:35: Ja wunderbar!
00:16:36: Nehmen wir mit und ich bin selber auch gespannt wie der Sound klingt.
00:16:41: Dann herzlichen Dank, dass ihr da wart.
00:16:43: Hat sehr viel Spaß gemacht den Podcast mit euch aufzunehmen und hat uns glaube ich ein bisschen die Augen geöffnet was alles so hinter der Produktion einer Wendeschneidplatte steckt.
00:16:53: Nämlich nicht nur die Maschinen, sondern vor allem eben auch die Menschen, die Maschin bedienen und eben auch mit einer gewissen Voraussicht agieren, sodass wir eben beste Qualität liefern können.
00:17:06: Wir sind danke!
00:17:07: Danke für die Einladung!
00:17:08: Also kommt gut heim!
00:17:09: Tschüss!
00:17:10: Das war der TechSnack mit Norbert.