Ceratizit Innovation Podcast

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00:00:03:

00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Episode des Zehratizid Innovation Podcasts.

00:00:13: Und all diejenigen unter euch, die im Shopfloor an der Maschine arbeiten, möchte ich gleich zu Beginn dieser Episode mal direkt ansprechen.

00:00:25: Hand auf's Herz!

00:00:26: Wer kümmert sich bei Euch eigentlich um den Kühlschmierstoff?

00:00:30: Ja, in vielen Betrieben wird KSS noch manuell gemessen nach Gefühl, Nachgefahren und erst dann beachtet wenn Probleme auftreten.

00:00:38: Dabei steckt hier enormes Potenzial für stabilere Prozesse und geringere Kosten.

00:00:44: In dieser Textneckfolge spreche ich mit Daniel Brawand von Liquidool über smartes automatisiertes KSS Management.

00:00:51: Wir schauen uns an wie digitale Lösungen den Alltag in der Zersparnung verändern warum konstante KSS Qualität so entscheidend ist und wie Anwender davon ganz konkret profitieren.

00:01:03: Und damit sage ich herzlich willkommen Daniel!

00:01:05: Hi Norbert, vielen Dank für die Einladung bin da gespannt auf die Aufnahme.

00:01:11: Ja wir machen das ja relativ spontan, deswegen bist du eigentlich heute hier?

00:01:14: Wir haben ja morgen einen speziellen Tag bei Ceratizid wo Ceratizin mit Partner zusammen in Technologien vorstellt und wir von Liquidool dürfen nicht die Kürbischstoffautomation vorstellen Und wir freuen uns auf viele Besucher morgen.

00:01:28: Ja,

00:01:28: ich glaube es haben sich schon einige angemeldet.

00:01:30: das wird mit Sicherheit ein guter Tag und wenn sie interessiert wie können natürlich noch einen Link in die Shownotes packen um im Nachgang mal darauf zu gucken was da los war bei uns.

00:01:40: aber bevor wir jetzt los starten mir fällt direkt so ein bisschen dein Akzent auf.

00:01:46: Du bist nicht aus dem Allgäu richtig?

00:01:48: Nein, ich hatte einen ziemlich langen Anfahrtwerk hier.

00:01:51: Man hört das an meinem Akzent.

00:01:53: Ich bin vielleicht aus Italien... nein!

00:01:55: Ich bin als der Schweiz, als Ben in den Nähe von Ben zu Hause und bin jetzt heute da nach Kempting gefahren.

00:02:02: Wunderbar!

00:02:02: Und dann soll es sich sehr auch lohnen, dass du jetzt hier bist und deswegen würde ich dich mal bitten, dich einfach einmal vorzustellen.

00:02:08: Ja, sehr gerne.

00:02:08: Also mein Name ist Daniel Brawand.

00:02:10: Ich habe seit ja mittlerweile schon über fünfundzwanzig Jahre in der Industrie tätigt.

00:02:16: Sechs Jahre durfte ich damals noch bei Blaser Swiss Loop tätig wechseln in einen Spinoff oder Start-up.

00:02:24: Tönt ein bisschen besser, dass wir Liquid Tool getauft und dort den Verkauf ins Marketing aufbauen über die letzten sechs Jahre und können sagen mittlerweile läuft das Ding aber... Wir sind natürlich noch nicht zufrieden, wo wir sind.

00:02:38: Wir

00:02:38: werden bestimmt noch mehr über Liquidur jetzt im weiteren Verlauf der Folge erfahren.

00:02:42: aber mich würde ja mal interessieren wie kommt man denn generell zum Thema Kühl-Spielstoffmanagement?

00:02:48: Ich denke mal, man hat vielleicht in der Kindheit andere Träume z.B.

00:02:51: Feuerwehrmann auch was mit Wasser zu tun.

00:02:53: und wie war das bei dir?

00:02:54: Bei mir war es schon immer ein Traum!

00:02:57: Also ich habe die Lehre an der Maschine gemacht in der Schweiz als Polymechaniker in eine Lehrwerkstadt angefangen, man hat gelernt ja wie man das machen sollte.

00:03:10: Man hat auch viele Streicher gemacht mit dem Kühlschmierstoff.

00:03:13: also ich bin getauft.

00:03:16: Ja erzähl mal genau was sind das für Streiche?

00:03:18: Macht man das heutzutage immer noch?

00:03:20: Also ich bin in Bezug auf die Streiche, bei uns war es so dazu mal wirklich beliebt diese Coca-Cola Dosen halb Liter Dosen gibt es heute glaube ich gar nicht mehr.

00:03:30: Und wir haben immer einander das Getränk weggetrunken und einen Kollegen hat es dann mal mit Kühlschmilchstoff gefüllt.

00:03:36: Ich hab's getrunken!

00:03:38: Ich habe sie überlebt zum Glück, aber seitdem hab ich sie im Blut.

00:03:43: Ja, das verstehe ich.

00:03:45: Wenn wir jetzt über Kühl schmilchstoff oder kurz KSS sprechen was sind denn so die typischen Herausforderungen im Umgang mit KSS?

00:03:52: Ich weiß, ich habe jetzt mitbekommen trinken sollten wir uns wahrscheinlich nicht.

00:03:55: Aber wo begegnen dir denn die größten typische Herausforderung in Betrieben?

00:04:00: Ich denke, dass es das Schwierigste ist.

00:04:01: In der Industrie sind sehr viele Mitarbeiter sehr technisch, mechanisch, visuell bewegt oder gelernt und alles was mit Chemie die Flüssigkeit zu tun hat, ist nicht so greifbar.

00:04:14: Und dann kommt noch dazu niemand will sich um den Kürschmischstoff kümmern weil man macht das aber man sieht keinen Resultat höchstens über die Zeit weil man eben weniger Probleme hat.

00:04:25: Deshalb ist es schwierig auch die Mitarbeiter zum motivieren einen Kürsmischstoff richtig zu pflegen, dazu zu schauen und eben sicherstellen dass der stabil bleibt.

00:04:34: Und daher kommen sehr viele Probleme weil das Managern ist mühsam.

00:04:38: man muss die Mitarbeiter zwingen was zu machen was sie nicht wirklich machen wollen.

00:04:42: und dann kommt aber noch dazu ja es ist auch dreckig und ölig und wenn wir einfach nichts damit zu tun haben.

00:04:50: Ist das dann auch im weitesten Sinne das Kernproblem in der Zerspannung?

00:04:55: Ihr als Liquid-Tool mit dem Smartenkreis S Management lösen wollt?

00:04:59: Also unser Credo, wie wir es so sagen wollen ist Wir wollen dass die fertige Industrie eigentlich den Kirchmischstoff vergessen kann.

00:05:10: Sogar noch einen Schritt weiter.

00:05:11: also wie beim Auto wo man das Auto tanken geht.

00:05:14: Wie überlegt man sich auch nicht viel einfach reinfüllen und weg.

00:05:17: Wir wollen nach einem Schritt weitergehen, dass man nicht mal das tanken machen muss.

00:05:22: Benzin oder Diesel halt im Auto drin ist, soll der Küchenstoff auch Strom.

00:05:28: Egal was, Hauptsache die Maschine läuft.

00:05:31: Und das kriegt ihr quasi mit diesem KSS-Management in den Griff?

00:05:35: Genau!

00:05:35: Also wir automatisieren da eigentlich die ganze manuelle Tätigkeit, ich behaupte über den ninety-fünf Prozent in der Industrie, dass immer noch manuell und also halbmanuell machen.

00:05:46: Wir wollen das vollautomatisieren dieses Problem komplett lösen.

00:05:50: Du

00:05:50: hast es schon so ein bisschen angedeutet, aber warum ist der Umgang mit Kühlschmierstoffen aus deiner Sicht einen oft unterschätzter Faktor in der Produktion?

00:05:58: Es ist eine sehr, sehr gute Frage.

00:06:00: also als ich bei Blaser angefangen habe, habe ich erst richtig gelernt wie gross der Einflussfaktor Kühlschmierstoff überhaupt ist.

00:06:09: Im klassischen Sinne ist es ein notwendiges Übel, niemand will es, jeder braucht das oder fast jedes gibt ja noch Trockenzersparnung und sonst welche Spezialanwendungen.

00:06:18: aber in der breitesten Kühlstich-Stoffhalt muss man das haben.

00:06:21: Und was ich extrem interessant finde ist, dass der Kühl-Schmier-Stift hat... Ich behaupte mit den meisten Elementen in einer Fertigung zu tun.

00:06:29: Das hat mit Bauteilen, Werkzeugen, Maschinen Haut, Lunge, Luft.

00:06:35: Allgemein in der Fertigung.

00:06:37: Man kennt es in Fertigungen die nicht guten Kühlschmischstoff-Merzement haben wo alles so ölig und klebrig ist und das gibt es halt immer noch überall.

00:06:46: Sprich, der Kühlstoff ist überall irgendwo drin und macht Sachen mühsam.

00:06:51: Deshalb ist der Einfluss riesig.

00:06:53: also man kann... bessere Umgebungen schaffen für die Mitarbeiter.

00:06:57: Man kann bessere Resultate erzielen bei der Werkzeugstandzeit, das weiß CERATICIT sicherlich genau.

00:07:03: was die Einflussfaktoren sind dort.

00:07:05: Es hat so viele Fakten auf das Spülen von Spänen.

00:07:09: also es ist ein Element das wir überall gebraucht und das wird oft unterschätzt.

00:07:13: ja

00:07:13: Und jetzt werden sich die einen oder anderen Fragen in ihrem Floor Shop stehen.

00:07:17: Mensch bei uns klebt alles.

00:07:20: Ich weiß wovon der Mann spricht, aber wie soll denn jetzt Liquid-Tool überhaupt funktionieren?

00:07:25: Kannst du das mal erzählen.

00:07:26: Also das Prinzip ist ganz einfach wir messen im Tank auf Einzelmaschinen also die Konzentration was das absolut wichtigste ist zu messen.

00:07:35: dann messen wir den Füllstand im Tank.

00:07:38: zusätzlich messen mir noch die Temperatur.

00:07:40: Die hat weniger Einfluss auf die Automation aber es ist ein sehr interessanter Faktor.

00:07:44: Und mit diesen drei Messwerten können wir dann ein Mischgerät, das wir auch selber entwickelt haben informieren.

00:07:51: Also kommunikativ für den Mischer sagt er hey ich brauche zwanzig Liter drei Prozent und dann mischt der Smart Fill wie wir ihn nennen mischt er das an umbringt es zur Maschine und befüllt.

00:08:02: das was vielleicht vielfach gar nicht dran gedacht wird ist weil es automatisch ist kann der das natürlich vierundzwanzig sieben alle Stunde oder so machen.

00:08:13: Und im manuellen Betrieb macht man das eigentlich erst, wenn die Maschine sagt hey ich habe kein Kühlschmischstoff mehr.

00:08:19: Erst dann reagiert man!

00:08:20: Das wäre

00:08:20: jetzt meine Frage gewesen was ist der Unterschied zwischen diesem klassischen KSS Management?

00:08:25: Also da muss man dann wirklich darauf achten dass das Kühlgeschmiermittel eben in der Maschine die passende Konzentration hat.

00:08:32: oder wie sieht es da aus?

00:08:34: Ja also vielfach wird zuerst für nachlässig das mal das eine aber wenn man's richtig macht auch manuell.

00:08:39: also das ist was sich den Zuhören mitgeben kann keine Automation, man kann das auch von Hand machen.

00:08:45: Man muss halt dranbleiben und regelmäßig, also meine Empfehlung ist wirklich... täglich Konzentration zu messen und korrigieren.

00:08:52: Und nicht erst nachfahren, wenn der Tank klar ist.

00:08:54: Da braucht es natürlich Motivation dazu!

00:08:57: Aber so kann man sehr viele Probleme beseitigen ja.

00:09:01: Was würdest du denn sagen?

00:09:02: Was macht jetzt eure Lösung als Liquid-Tool besonders flexibel für unterschiedliche Maschinen, für Werkstätten oder auch Betriebsgrößen?

00:09:10: Wir haben uns darauf fokussiert dass wir maximal flexibel sein können.

00:09:14: das heißt unser Konzept ist so aufgebaut, dass jeder einzelne Tank eigentlich überwacht wird, das macht man ja manuell auch.

00:09:22: Man geht überall messen und dann hat man eine zentrale Mischseinheit die dann verschiedene Maschinen befüllen kann.

00:09:29: also bei unserem System kann man zum Beispiel zehn Maschinnen an einen Smartfiller ranhängen und da hat man sie als Gruppe zusammen völlig automatisiert.

00:09:38: Man kann mit einer Maschine starten, ganz einfach.

00:09:41: wir bieten auch neunzig Tage kostenlose Tests an.

00:09:44: also um wirklich die Hürde so tief zu halten dass die Kunden sagen hey also ausprobieren das kostet mich nichts.

00:09:49: dann hat man neunzig Tage automatisierte Maschinen und danach sagt man Gefällt mir oder gefällt mich nicht, egal wie der entscheidest.

00:09:57: Man hat es auf jeden Fall versucht und man kann das dann skalieren bis zu tausend von Maschinen logischerweise.

00:10:05: Kommt ihr dann vorbei und richtet das komplett ein für den Kunden?

00:10:08: Nein, das machen wir nicht!

00:10:09: Wir haben uns auch da sehr viel Zeit genommen um das System so zu entwickeln dass er selbst installierbar ist.

00:10:17: Also ich sage jetzt mal Stufe IKEA Schwierigkeitsgrad.

00:10:21: Das

00:10:22: ist ziemlich schwierig!

00:10:24: Ich hoffe, in der Industrie sind die Leute nicht mit zwei linken Daumen unterwegs?

00:10:29: Nein also es ist wirklich ziemlich einfach.

00:10:31: aber wir verstehen natürlich auch Kunden sagen ich habe keine Zeit dafür.

00:10:34: das soll jemand installieren und dafür haben wir unsere Vertriebspartner.

00:10:38: die sind geschult.

00:10:38: sie können das auch installieren.

00:10:41: Was würdest du sagen Konkret den Nutzen, den der Anwender gleich am ersten Tag oder ziemlich schnell spürt?

00:10:48: Da hatte ich gerade heute bei einem Kunden.

00:10:51: Er hat mir gesagt, ich habe schon nach drei Tagen gemerkt dass die Nachverrate viel tiefer ist.

00:10:57: Man spart extrem viel Kürschmistoff ein wegen der hohen Frequenz.

00:11:00: Also man ist gar nie zu hoch in der Konzentration, daher kann man diesen Verbrauch extrem reduzieren.

00:11:06: Wir sagen im Feld also die Erfahrungsberichte, die wir haben von Kunden im Schnitt um vierzig Prozent kann man Kürchmistoff einsparen.

00:11:13: Das hört

00:11:14: aber natürlich Blaser nicht so gerne

00:11:15: oder?

00:11:17: Doch!

00:11:17: Blaser hört das eigentlich sehr gerne weil das Ziel von Blaser war und ist dem Kunden einen Mehrwert zu bieten.

00:11:24: Und wenn das halt in weniger Kühlschmischstoff ist, dann ja geht der Umsatz oberflächlich runter.

00:11:30: Aber man bietet ja eine bessere Lösung an.

00:11:33: Richtig die Idee ist es, dass man mehr Kunden gewinnt damit.

00:11:36: Ja klingt gut!

00:11:37: Wir haben schon ein bisschen über die Probleme in der Fertigung jetzt gesprochen.

00:11:40: aber so, wenn wir uns auf den Punkt bringen wollen welche typischen Probleme in der fertigung lassen sich mit einem automatisierten KSS-Management deutlich reduzieren?

00:11:49: Was sicher einen riesen Einfluss hat was schwieriger zu messen ist, ist die Prozessstabilität.

00:11:54: Also du musst dir vorstellen, jetzt hast du ein Zeratizitwerkzeug sag ich jetzt mal und bearbeitest heute bei acht Prozent.

00:12:02: Und morgen bei zehn Prozent und übermorgen bei zwölf Prozent.

00:12:05: Der Einfluss der Konzentration ist riesig.

00:12:08: Das heißt wie wirst du einen stabilen Prozess fahren mit so schwankenden konzentrationen?

00:12:13: Das sind nicht irgendwelche Konzentrationsschwankungen die ich aus der Luft greife.

00:12:17: Ich habe schon viele Kunden besucht und Konzentation gemessen und was du da findest das ist Schrecklich.

00:12:24: Also wirklich, die Leute haben es nicht im Griff und ich mache den keinen Vorwurf.

00:12:28: Es ist einfach eine scheisse Arbeit!

00:12:31: Du hattest das vorher schon erwähnt ja?

00:12:33: Und da ist der Einfluss riesig.

00:12:35: und wie kann man das dann messen?

00:12:36: also je digitalisierter man ist und je mehr Daten man hat desto besser kann man dass dann nachvollziehen.

00:12:42: Dann merkt man wirklich wieder mehr Wert ist mit einer stabilen Konzentration.

00:12:47: Das eine kürzt mich darauf einzusparen, das ist das einfach Messbare und sofort Sichtbare.

00:12:51: aber wo Der richtige Mehrwert drin liegt ist in der Prozessstabilität.

00:12:56: Weniger Ausschuss, stabiler Prozesse vorhersagbare Lebensdauern von Werkzeug dort ist eigentlich das Geld vergraben und das ist natürlich viel schwieriger dem Kunden rüber zu bringen.

00:13:07: vom Anfang an ja.

00:13:09: Ja du sprichst den Kundengrad an.

00:13:10: gibt es denn da generell auch Vorbehalte gegenüber dem System Liquid Tool oder was hörst Du?

00:13:16: Oder wie kannst Du auch Vorbehalte entkräften?

00:13:20: Ich muss sagen also Das System, also die Lösung kommt in der Breite sehr gut an.

00:13:27: Also viele sagen sich hey warum gibt es das nicht schon lange?

00:13:32: Es ist dann eher wir gehen halt einen sehr modernen Ansatz, also wir bauen alles in der Cloud auf und kommen dort vorbehalten so ja cloud gefährlich oder was auch immer.

00:13:42: Wollt

00:13:42: ihr jetzt sagen wie macht es da mit Datenschutz und so?

00:13:45: Erstens mal gehören die Daten immer dem Kunden.

00:13:48: Zweitens ist alles ganz transparent.

00:13:50: Wir sagen, hey das ist die Plattform da gehen die Daten hin.

00:13:53: wir sehen die Daten.

00:13:55: wie sehen alle Daten von unseren Kunden?

00:13:57: Das kann ich hier ganz offen sagen aber das ist das Schöne daran weil wir können dem Kunden sofort helfen wenn er irgendwann ein Problem hat.

00:14:05: der ruft uns an und der Support lockt sich ein Sieht sofort ah Sensor eighthundert fünfzeig

00:14:13: Das heißt, ihr müsst gar nicht mit Service-Technikern zu Kunden fahren.

00:14:16: Ihr könnt es von der Ferne aus sogar steuern?

00:14:18: Genau und wir reparieren auch nichts im Feld.

00:14:21: Wenn wir sehen, okay Pumpedeffekt dann schicken wir einen neuen Sensor Der Kunde packt den aus das Ganze ist auch magnetisch montierbar.

00:14:28: also das geht an fünf Minuten Austausch Und der alte Sensor geht dann in die Kiste rein die erhalten hat.

00:14:35: und wir holen das ganze wieder ab bei uns ersetzen, das Ganze wieder aufbearbeiten und dann kann dieses Gerät wieder in den Kreislauf rein.

00:14:48: Und so können wir auch die Verschwendung extrem reduzieren.

00:14:50: Das klingt gut!

00:14:51: Gibt es ein typisches Praxisbeispiel oder so einen Aha-Moment, den du jetzt bei Kunden häufig erlebst?

00:14:58: Wenn ihr das System aufbaut oder was sind da so?

00:15:01: die ersten Punkte wo ein Kunde sagt wow das ist ja cool Ja

00:15:05: also ich hatte, was hat das?

00:15:06: vor sicher zwei Monaten war ich beim Kunden in der italienischen Schweiz Und er hat gesagt, ich habe fast keinen Ausschuss mehr.

00:15:15: Ich habe gesagt super können wir eine Success Story machen!

00:15:19: Das ist genau das was wir immer predigen.

00:15:21: und wenn der Kunde das dann sagt weil er es erlebt und er hat sich das nicht erklären können dass nur mit den stabilen Konzentrationen das so ein Riesenunterschied macht.

00:15:30: Das sind natürlich so schöne Momente die man sieht.

00:15:32: die Einsparnis von Kirchmilchstoff, das hört man immer wieder.

00:15:36: Das ist ziemlich einfach aber eben... solche Aussagen hört, das macht dann richtig Spaß.

00:15:43: Wenn du jetzt einem Anwender ein Tipp geben würdest also einer der vielleicht zum ersten Mal sich intensiver mit Kühlschmierstoffmanagement beschäftigen will was wäre das für ein Tipp?

00:15:54: Konzentration messen korrigieren!

00:15:57: So einfach

00:15:57: ganz einfach.

00:15:58: es wäre sehr einfach aber man muss es machen.

00:16:01: Wir machen das typischerweise der Maschinenbediener, nämlich an.

00:16:04: Das ist eine sehr interessante Frage.

00:16:06: die kann man global in vier verschiedenen oder zehn verschiedenen Antworten wiedergeben.

00:16:12: also Dachraum sehe ich je nach Firmengröße.

00:16:16: Die kleineren Firmen da machen es die Maschinbedienern Je größeres wird.

00:16:20: dann gibt es so Wartungs- oder Instandhaltung Teams wie ihr es nennt hier.

00:16:25: die machen das dann häufig.

00:16:27: Dann kann man in die USA gehen, die wissen nicht mal, was ein Refractometer ist.

00:16:33: Das ist das böse Pauschal-Aussage!

00:16:36: Ich lache jetzt weiß ich selber nicht, kann ich an der Stelle sagen?

00:16:40: Nein also es war wirklich ein Erlebnis dass ich hatte.

00:16:42: Es war spannend und ich war bei einem sehr großen Firma in den USA.

00:16:45: Ich nenn jetzt den Namen besser nicht.

00:16:48: Und da habe ich die gefragt ja wie sie die Konzentration messen und wie sich das überwachen.

00:16:52: Da hat er gefragt was oder was messen.

00:16:55: Und dann ist für mich klar, dass der amerikanische Markt ist für uns natürlich sehr interessant.

00:17:01: Da kann ich mir sehr viele Probleme lösen.

00:17:02: Aber

00:17:03: würdest du auch sagen das Amerika-Absatzmarkt ist ein interessanter?

00:17:07: Absolut!

00:17:08: Wahrscheinlich nach China ist immer wieder die Frage aber in Amerika ist definitiv ein Riesenpotenzial für uns.

00:17:15: ja

00:17:16: Wenn wir jetzt so ein bisschen in die Zukunft schauen, also du hast ja schon deine Arme nach Amerika ausgerichtet.

00:17:22: Aber wenn wir mal so eine bisschen in der Zukunft schauen wie entwickelt sich denn das Thema KSS-Management den nächsten Jahren?

00:17:28: Gibt es da irgendwelche evolutionären Schritte, die es noch geben wird?

00:17:33: Also Stichwort Industrie vier Punkt Null sowas in der Richtung.

00:17:36: Ich meine, da seid ihr ja eh schon so'n bisschen...

00:17:40: Der erste evolutionäre Schritt, der jetzt in den letzten fünf Jahren passiert ist mit Liquidool aber auch mit dem Markt begleiten.

00:17:46: Ist wirklich die Konzentrationsmessung industrie- tauglich zuverlässig hinzukriegen?

00:17:52: Das war eigentlich der Knackpunkt.

00:17:55: Wenn man das im Griff hat dann ist die Automation dahinter gar nicht mehr so schwierig.

00:18:00: Aber das Spannende wird dann in Zukunft sein wenn wir sagen ok Jetzt kriegen wir die Konzentrationen in den Griff Verschleißdaten von Werkzeugen zum Beispiel, koppeln das Ganze zusammen und lernen hey bei welcher Konzentration hält das Werkzeug am längsten.

00:18:15: Oder wie lange hält es dann?

00:18:16: Das sprich man kann die ganzen Prozesse ausreizen oder Sicherheit einbauen und sagen ich fahre bis zu keine zwei Zentel verschleißer zu irgendetwas und dann tausche ich aus.

00:18:27: aber ich weiß genau wann das passiert weil ich kenne die Konzentrationskennung in Kühlschmierstoffe, den Werkstoff der bearbeitet wird.

00:18:34: klar gibt es noch viele andere Themen Aber das sind sicher zentrale Themen.

00:18:39: Und je mehr von diesen Themen, dass man den Griff kriegt, desto weiter kann man die Prozesse ausreizen.

00:18:45: Was

00:18:45: glaubst du?

00:18:47: Wie effizient wird die Produktion in Zukunft noch werden wenn man eben diese ganzen Optimierungen vornimmt?

00:18:53: Ich würde es mal so sehen... Es sind zwei Bereiche also in der Produktion oder in der Zerspannung selbst.

00:18:59: da holt man sich hier noch einiges heraus mit Daten und wirklich ans Limit zu gehen.

00:19:06: Aber das größere Potenzial sehe ich ganz klar in der Bürokratie rund um die Aufträge.

00:19:12: Wie kommen Auftragereien, wie werden sie verarbeitet?

00:19:15: Also eigentlich das ganze Drumherum bis das Werkstück auf der Maschine ist und zerspannt wird und dann verschifft wird.

00:19:22: also dort sehe ich viel größere Einsparmöglichkeiten, aber das ist meine Sicht.

00:19:28: Ich bin da kein Doktor auf diesem Thema!

00:19:30: Wir

00:19:30: machen es einfach so... Wenn wir's rausgefunden haben vielleicht in den nächsten fünf bis zehn Jahren, sprechen wir uns nochmal und dann kommst du noch mal in

00:19:37: den Wortgast.

00:19:39: Aber nur wenn ich recht gehabt habe?

00:19:40: Nur wenn euch das gehört natürlich.

00:19:42: Ja, ich würde sagen Daniel vielen dem Dank.

00:19:44: Das war ein tolles Gespräch.

00:19:46: Ich hab selber ganz viele jetzt auch gelernt wieder.

00:19:50: Und bevor wir jetzt den Deckel draufmachen oder den Stecker ziehen.

00:19:55: Darfst du dir natürlich auch noch ein Song auf unsere Zeratizid Innovation Playlist, auf Spotify wünschen?

00:20:00: Weil jeder Gast darf sich da einen Song wünscht und wir haben im Jahr mit dem Februar, wir haben schon ein paar Songs drauf auf der neuen Liste und da bin ich gespannt was du dir jetzt

00:20:11: wünschst!

00:20:12: Ja also das muss ich überlegen... Aber ich denke, ich gehe für Foo Fighters All My Life.

00:20:17: Ah, Gitarrenmusik sehr gut!

00:20:20: Stecken drin lassen?

00:20:21: Jawoll, das ist hervorragend.

00:20:23: Ich bin auch ein großer Foo Fighterz-Fan und freue mich, dass wir da einen Song jetzt drauf haben.

00:20:29: Super.

00:20:30: Vielen Dank.

00:20:30: Dann danke schön fürs Kommen und für morgen wünschen wir uns glaube ich... sehr erfolgreichen Technologie-Gipfel mit sehr viel interessanten Insights und natürlich auch mit ganz vielen interessierten Kunden.

00:20:43: Hoffen wir doch, vielen Dank Norbert!

00:20:46: Das war

00:20:47: der Tech Snack mit Norbert.

Über diesen Podcast

Wir brennen für die Zerspanung! Daher möchten wir uns am liebsten ständig über innovative Werkzeuglösungen, zukunftsweisende Anwendungsverfahren und Bearbeitungsstrategien, beeindruckende Werkzeugmaschinen, smarte Digitallösungen oder einfach über die aktuellen Trends und Neuheiten in der Branche austauschen! Und genau das machen wir – im CERATIZIT Innovation Podcast. Wir sprechen mit Experten aus der Branche über Visionen, Innovationen und technologische Errungenschaften und lassen die Späne einfach im Podcast fliegen.

von und mit CERATIZIT Deutschland GmbH

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